Höchst brisant: „Kinder-Armut“ in Deutschland – Marxistische Familienpolitik auf dem Vormarsch

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Nicole Höchst vom AfD Landesverband Rheinland-Pfalz; Foto: Screenshot Youtube
Nicole Höchst vom AfD Landesverband Rheinland-Pfalz; Foto: Screenshot Youtube

Wie die Politik die Familie erfolgreich dekonstruiert / von Nicole Höchst

Was die marxistische Familienzerstörung unter Stalin und Lenin in einem totalitären Staat nicht hat leisten können, läuft in der „Konsensdemokratie“ unter einer angeblich christdemokratischen Bundeskanzlerin, unglaublich leise und fließend, auf Hochtouren.

Alle (!) unter Stalin und Lenin gegangenen Schritte der Zerstörung der Familie durch den Marxismus, die Hubert Hecker in seinem Artikel bei „katholisch.de“ kenntnisreich nachzeichnete, hat die seit Jahrzehnten ideologisch gehirngewaschene deutsche Gesellschaft bereits nachvollzogen. Marx schrieb in seiner 4. These über Feuerbach: „…die Familie … muss theoretisch und praktisch vernichtet werden„, und erläuterte an anderer Stelle seine Vernichtungsvision: „Mit dem Zerfall des Kapitalismus wird auch die Basis der Familie zerstört werden. Wir werden dieses heiligste Bündnis, diese heiligste Verbindung, zerstören und die Familienerziehung durch die Gesellschaftserziehung ersetzen.“ Dies dürfte uns bereits vage bekannt vorkommen; ich möchte dennoch ein paar weitere Parallelen aufzeigen.

Marxismus damals und heute

Marxismus damals: Das Programm der Familienvernichtung leitete der Bolschewikenführer Lenin damit ein, „dass die Ehe als Basis der Familie ihrer sittlichen und religiösen Verbindlichkeit beraubt wurde. Die bisher ‚heiligste Verbindung‘ sollte zu einer beliebigen Form des Zusammenlebens banalisiert werden. Dazu wurde die Zivilregistrierung der Eheschließung eingeführt, die Scheidung leicht gemacht und die Abtreibung auf Staatskosten propagiert.“ (Hecker)

Marxismus heute: Ehe für alle. Als die „Ehe für alle“ im Juni 2017 bei der Abstimmung im Bundestag eine Mehrheit fand, war dies ein großer Erfolg im jahrzehntelangen Kampf für die Gleichberechtigung gleichgeschlechtlich liebender Menschen. Der Weg zu dieser entscheidenden Abstimmung forderte seinen Preis – er führte nämlich geradewegs über die Leiche des besonderen Schutzes der Ehe nach Artikel 6 Grundgesetz: Dieser meinte ursprünglich die fruchtbare Verbindung von Mann und Frau, die den Fortbestand der Nation sicherte, nicht jedoch die sterile Verbindung zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren.

Die philosophische Dekonstruktion von Mann und Frau führte in der Praxis zu einem „Anything goes“ von allerlei sonstigen Paarungen, die nun allesamt den gleichen Rechtsstatus haben wie die Ehe zwischen Mann und Frau. Mittlerweile sind in der gesellschaftlichen Verblendung so weit fortgeschritten, dass die vielgepriesene „Gleichstellung“ von sterilen Verbindungen mit fruchtbaren Verbindungen selbst vorm „Recht auf Kinder“ nicht halt macht – denn schließlich können sich ja auch kinderlose Paare bestehend aus Mann und Frau medizinisch-technisch reproduktiv auf die Sprünge helfen lassen oder dürfen adoptieren,  „oder, oder, oder“, ganz im Sinne der Beliebigkeit der Dekonstruktion.

Ideologische Überwindung des Familienbegriffs

Und ebendies hat dann eben auch für den Wunsch nach Kindern in allen anderen Verbindungen zu gelten, denn sonst wäre es schließlich Diskriminierung. Dass die Biologie höchstselbst es ist, die hier deutlich „diskriminiert“, spielt schon lange keine Rolle mehr. Der „homo marxiens“ glaubt ernsthaft, er habe die Natur, die Biologie und damit die Geschlechter, ebenso wie angeborene Neigungen und traditionellen Familienbegriff längst überwunden.

Das Kindeswohl wird hierbei völlig ausgeblendet; es wird sich dem ideologischen Imperativ schon unterordnen! Notfalls gibt der marxistische Staat bei der durch Steuergelder finanzierten Wissenschaft ein paar signifikante Studien in Auftrag, die das Gewünschte belegen – und basta, schon „schaffen“ wir auch das.

Und wenn der völlig bemaulkorbte, staatsfunkhörige, durchgegenderte, enteierte, mit dem Erwirtschaften von Steuern mehr als ausgelastete Normaldeutsche das mit der Reproduktion und dem Erhalt der Nation nicht mehr gebacken kriegt – wen interessiert das? Dann soll eben die ganze Welt Deutschland bevölkern, indem einfach jeder Deutscher werden und den Fortbestand unserer Nation sichern kann. Auch wenn er aus Kulturen kommt, in denen die Toleranz für nicht-traditionelle Formen der Paarbildung gleich Null liegt und Anhänger „fortschrittlicher“ Familienmodelle schon mal am Baukran oder auf dem Richtplatz enden… Doch zurück zum eigentlichen Thema, bevor ich mich in Rage schreibe.

Weibliche Erwerbsarbeit als Emanzipationsziel

Marxismus damals: „Ab 1925 ordnete Lenins Nachfolger Josef Stalin eine planmäßige und landesweite Kampagne gegen die bürgerliche Familie an. In der Hauptstoßrichtung sollten Mädchen, Frauen und Müttern die Liebe zu Kindern sowie das Kümmern um Erziehung und Aufzucht der Kleinen ausgetrieben werden. Heimgestaltung und Hausarbeit wurden schlechtgeredet. Die Frauen sollten sich in den staatlichen Arbeitsprozess einspannen lassen.“ (Hecker)

Marxismus heute: Aus dem Recht, selbst und ohne Erlaubnis ihres Mannes einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben (In Kraft seit 1977), ist längst eine Verpflichtung geworden, da sonst viele Familie von dem einen Gehaltscheck, den der Vater erwirtschaftet, nicht leben können. Das war in den 1970ern noch ganz anders als heute. Und damit die Frauen ebenfalls als steuerliche Melkkühe zur Verfügung stehen, werden sie mit Errungenschaften (respektive Zumutungen) überzogen wie frühkindlicher Fremdbetreuung ab dem dritten Monat, Kita, Ganztagsschule und Hort. Es kommt eben ganz auf die persönliche Lebensperspektive und allzu oft auf den Grad der ideologischen Verblendung an.

Marxismus damals: „Mit Krippen und Kantinen sollten also die Mütter befreit werden von Hausarbeit, Kinderaufzucht und  erziehung in den Familien, um in den Fabriken Schrauben zu drehen und Muttern zu zeichnen. Damit sollte zugleich der Lebensraum der Institution Familie zu einer Schlafgemeinschaft entleert und somit zerstört werden. Diese ‚Vernichtung der Familie‘, wie Marx es nannte, ließ Stalin als Emanzipation der Frauen verkaufen.“ (Hecker)

Marxismus heute: Frauen halten es unreflektiert und fernab eines Zugangs zu ihrem inneren Selbst für die höchste Berufung, aushäusig erwerbstätig zu sein. Dies ist das Idealbild von Familie, welches man in allen heutigen Kinderbüchern dominant vorfindet, und inzwischen auch vielfach das Vorbild, welches in den Familien gelebt wird.

Vererbte Trennungstraumata

Dabei erleben viele Kinder erleben die ständig wiederkehrende Trennung von der Mutter als größtmögliche Stresssituation und Trauma. Wir können heute durch viele transgenerationale Traumastudien davon ausgehen, dass diese Trennungstraumata genetisch „hard-kodiert“ an die nächste Generation weitergegeben werden – mit weitreichenden Auswirkungen auf das Familienleben.

Das gilt übrigens auch für Trennungstraumata durch Scheidung: Kinder werden staatsseitig zu gemeinschaftslosen, „wir“-befreiten Individualisten geprägt, und dies so früh wie möglich. Kein Wunder, dass immer mehr Ehen scheitern und immer mehr Alleinerziehende das Gesellschaftsbild prägen. Ich empfehle in diesem Zusammenhang die Lektüre von Dr. Christoph Hutters Abhandlung „Gesellschaftliche Folgen von Trennung und Scheidung„.

Und auch das heikle Thema Abtreibung ist in diesem gesellschaftspolitischen Kontext, im Ziel einer ideologisch-politischen „Familienplanung“ zu sehen.

Marxismus damals: „Schwangerschaften mussten mit der staatlichen Arbeitsverwaltung abgestimmt werden – bei Planrückständen drängten die Planungsleiter zur Abtreibung. Bald nach der Geburt wurden die Mütter gezwungen, ihre Kleinkinder in die Krippe zur gesellschaftlichen Erziehung abzuliefern. Diesem Zwang zur Kinderablieferung entsprach der Zwang, für den Sozialismus als Traktoristin, Maschinenbedienerin oder in Stoßbrigaden zu arbeiten.“ (Hecker)

Marxismus heute: 100.893 Schwangerschaftsabbrüche sprechen eine deutliche Sprache. Die wenigsten von ihnen – weniger als 2 Prozent – sind aus medizinischen Gründen erfolgt, noch weniger aus kriminologischen, wie statistische Untersuchungen klar belegen. Hauptgrund ist folglich, dass die Schwangerschaft nicht ins Lebenskonzept passt. Da müssen wir uns als Gesellschaft eigentlich dringend die ein oder andere Frage stellen.

Verfemung der Mehrkind-Normalfamilie – nur bei Deutschen

Marxismus damals: Als die sowjetische Staatsführung zu der Erkenntnis gelangt, dass zu wenige Kinder geboren werden,  folgte eine 180-Grad-Wende in der Familienpolitik: „Somit markierte das Jahr 1936 mit den großen Säuberungen, Prozessen und Massenhinrichtungen auch eine Krise der stalinistischen Gesellschaftspolitik. Es zeigten sich die katastrophalen Auswirkungen, die von der bolschewistischen Anti-Familienpolitik ausgingen: Zunahme von Scheidungen und Abtreibung, Absacken der Geburtenrate, neue Verwahrlosung von Jugendlichen, Unzufriedenheit der Frauen.“ (Hecker)

Marxismus heute: Jede Familienpolitik, die die Familie mit mehreren Kindern gutheißt, wird grundsätzlich in die Nähe der völkischen Bemühungen zur Steigerung von Geburtenraten und Erziehung neuer Helden und – noch schlimmer – in die Nähe des nationalsozialistischen Mutterkreuzes gerückt. Stattdessen öffnet Frau Merkel, um die „deutsche“ Nation zu erhalten (?), die  Grenzen für den Rest der Welt.

Für eine Familienpolitik, die diesen Namen auch verdient, ist viel zu wenig Geld da – für für alle“ Noch-nicht-so-lange-hier-Lebenden“, egal mit welchem Aufenthaltsstatus, aber sehr wohl – selbst für Großfamilien, Männer mit mehreren Ehefrauen und Frauen, die ganz in der kulturellen Tradition der Herkunftsländer dann wirklich reine Gebärmaschinen sind. Ebenso wie für Stiftungen und NGOs, die diese Agenden vorantreiben, indem sie einerseits für Migration aus mittelalterlich-traditionalistischen Ländern trommeln, aber die „schon-länger-hier-Lebenden“ mit einer familien- und persönlichkeitszersetzenden Genderpolitik überziehen

Gott- und Empathielosigkeit des Staates

Allerdings ist die marxistisch durchseuchte Regierungspolitik im bestreben, die „klassische“ Familie zu zerrütten, noch lange nicht fertig – denn hier und da gibt es ihn noch immer auch bei Deutschen, den traditionellen Familienzusammenhalt in traditionellen Familien. Deshalb müssen immer schwerere Geschütze aufgefahren werden: Man möchte Kinderrechte im Grundgesetz verankern – und zwar ausdrücklich und separat; dies ist für diesen gott- und empathielosen Staat wichtig. Nur so können Kinder sichtbar und mit gesetzlichem Segen frühzeitig aus dem Familienverbund herausgelöst werden, indem Erziehung an staatliche Vorbedingungen geknüpft wird; und nur so kann der Staat die Vormachtstellung vor den Eltern erlangen.

Frühe Versuche, die Kinderrechte ins Grundgesetz zu schreiben, scheiterten noch am erbitterten Widerstand der Gesellschaft, vor allem der Familien, die den Braten längst gerochen haben. Doch dem Staat genügt die Prägungshoheit über den Kinderbetten schon lange nicht mehr. Er möchte die Kinder durch die vorgesehene Grundgesetzänderung in seinen Händen wissen, dem Zugriff der marxistischen Gesellschatspolitik restlos ausgeliefert und ohne dabei lästigen, liebenden und fürsorgenden Eltern in irgendeiner Weise rechenschaftspflichtig zu sein. Er möchte sein Humankapital von der Stunde der Geburt an besitzen und ihm die neue Weltordnung nach Gutdünken aufprägen. Dazu passt, dass der erste Brief, den jeder Erdenneubürger vom Staat erhält, seine Sozialversicherungsnummer ist. Eltern werden ausgemustert – nicht nur sprachlich. Wer erinnert sich nicht an den Vorstoß, „Vater“ und „Mutter“ durch „Elter 1“ und „Elter 2“ ersetzen zu wollen?

Nun kommt direkt die nächste strukturelle Attacke auf die Familie hinterher – versteckt hinter dem Kampfbegriff „Kinderarmut“. Aber, Herrgott noch einmal: „Kinderarmut“ gibt es nicht. Es gibt nur Familienarmut. „Kinderarmut“ ist ein statistisches Konstrukt, welches so tut, als existierten Kinder in der Welt als separate wirtschaftliche Einheit, denen man einen Geldbetrag X zurechnet.

Kinderrechte als Separierungsversuch des Staates

Das ist aber nachweislich überwiegend falsch. Die wenigsten Kinder haben weder Vater noch Mutter, sondern leben mit mindestens einem dieser geliebten Menschen zusammen. Diese zusammenlebende Einheit ist immer als Gesamtkonstrukt zu betrachten. Durch den emotional hochaufgeladenen Begriff „Kinderarmut“ soll uns glauben gemacht werden, dass es Eltern gibt, die selbst gar nicht arm sind, aber ihre Kinder in Armut darben lassen. Hand aufs Herz. Glaubt das jemand wirklich, ernsthaft? Dieses Framing dient nur als Steigbügelhalter für den nächsten skandalösen Versuch, Kinder grundgesetzlich von ihren Eltern zu trennen, aus ihren Familien herauszulösen.

Ja, seien wir ehrlich: Wir leiden in Deutschland unter Kinderarmut. Aber anders als gemeinhin vermittelt: Wir Deutsche bekommen viel zu wenige Kinder. Die Gründe hierfür müssen endlich klar benannt werden dürfen und es müssen Auswegen aus dieser für das Volk der Deutschen letztlich tödlichen demografischen Entwicklung gefunden werden – ohne Rücksicht auf die Schwinger der Rassismuskeule und ohne mutterkreuz-allergiebedingten Schaum vorm Maul. Seine Heimat – Deutschland – lieben, sich dem deutschen Volk zugehörig oder zumindest von Herzen verbunden zu fühlen, Familien unterstützen: Das ist die Devise. Und sie steht nicht für „Rassismus“, sondern für puren Selbsterhalt.

Die Wiederherstellung der prä­marxistischen Bürgerlichkeit scheint im derzeit praktizierten dekonstruktivistischen Sozialismus der deutschen Regierungspolitik zwar unmöglich. Dennoch müssen wir den Familien zurufen: Wehrt euch endlich gegen die marxistisch geprägte Familienpolitk, die in Wahrheit die feindliche Übernahme sämtlicher Menschen der Familie als Personen darstellt und diese zu Humankapital und final Bürgenden für die Neue Weltordnung degradiert! Und jeder, der seine Stimme der (gesellschaftspolitisch de facto marxistischen) Einheitspartei CDUCSUFDPSPDBündnis90/DieGrünenDieLinke gibt, wählt Mama, Papa, Kinder, Oma, Opa – und damit Deutschland – nachhaltig ab.

 

Zur Person:

Nicole Höchst, Jahrgang 1970 ist AfD-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz. Sie trat 2015 in die AfD ein und zog 2017 über die Landesliste Rheinland-Pfalz für den Wahlkreis 201 (Bad Kreuznach) in den 19. deutschen Bundestag ein. Dort ist sie unter anderem als Obfrau der Enquete-Kommission für Berufliche Bildung, als Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie im Unterausschuss für Bürgerliches Engagement tätig. Bis 2012 unterrichtete sie als Studienrätin am Staatlichen Speyer-Kolleg, anschließend war sie bis Oktober 2017 Referentin am Pädagogischen Landesinstitut (vormals IFB). Höchst war 2015 Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission und ist Schatzmeisterin des AfD-Kreisverbands Speyer. Sie ist katholisch, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Speyer, wo sie auch Stadträtin ist.

Auf jouwatch veröffentlicht Nicole Höchst alle 14 Tage die kritische Kolumne „Höchst brisant“ zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Unter demselben Titel veröffentlicht sie in unregelmäßigen Abständen Videobeiträge auf ihrem YouTube-Kanal.

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