Wie in Rotchina: Von „Panorama“ angeprangerter Bundeswehroffizier wird zu öffentlicher Reue und „Selbstkritik“ gezwungen

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Die roten Garden durchkämmen das Land (Symbolbild:Imago)

Sieg für die linken Tschekisten des öffentlich-rechtlichen Haltungsfunks auf ganzer Linie: Der gestern von dem NDR-Kampagnenmagazin „Panorama“ als angeblicher Sympathisant von „Rechtsradikalen“ öffentlich denunzierte Oberstleutnant Marcel Bohnert, bisherige Leiter des Social-Media-Teams der Bundeswehr, wurde einer anderen „Verwendung zugeführt“, sprich: faktisch strafversetzt. Damit nicht genug: Außerdem sah er sich gezwungen – wohl damit ihm nicht noch schlimmeres dienstrechtliches Ungemach droht – öffentlich Abbitte zu leisten.

Das Forum dazu bot ihm „Bild“, wo Bohnert das Bekenntnis zum Linksstaat leistete, das Vorgesetzte und Gesinnungsschnüffler von ihm hören wollen: „Ich distanziere mich von der ‚Identitären Bewegung‘ und allen Rechtsradikalen. Ich habe mit diesen Menschen und diesem Gedankengut nichts zu tun. Ich habe keinen Kontakt zu Rechtsradikalen. Ich stehe selbstverständlich hinter unserer Verfassung… jeder der will, kann sich davon überzeugen, dass ich hinter unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung stehe. Und diese als Bürger in Uniform verteidige.“

Der Vorgang erinnert an die öffentlichen Widerrufe und Selbstbezichtigungen, zu der die Roten Garden der Kulturrevolution Abtrünnige vom politisch alleinseligmachenden Weg zwangen – wegen erfundener Nichtigkeiten und Verleumdungen. So auch hier; Bohnert war von Panorama zum Abschuss freigegeben worden, weil er in seinen Profilen die falschen Instagram-Kontakte und Social-Media-„Freunde“ hatte und bestimmte Postings eines Users mit Likes bedacht hatte, der der „Identitären Bewegung“ (IB) nahesteht (und deshalb nach deutscher Verfassungsschutz-Logik als „Rechtsradikaler“ gilt).

Tschekistischer Terror triumphiert

Der tschekistische institutionelle Terror gegen Andersdenkende, die völlig absurde, maßlose Fehlanwendung politischer Kampfbegriffen auf politische Gegner und damit deren geistige Gleichsetzung mit NS-Unrecht und Massenmord hat mit seinen Methoden inzwischen die Zermürbungspraktiken zu DDR-Zeiten eingeholt oder gar übertroffen. Doch wofür damals der Apparat der Staatssicherung mit professionellen Strukturen zuständig war, das wird heute von zwangsgebührenfinanzierten Politik-Aktivisten mit Presseausweis erledigt.

Dass diese Journalisten dann ihrerseits eine Nähe zu echten Extremisten des linken Spektrums pflegen (und zwar solchen, die aus ihrer System- und Staatsfeindlichkeit keinen Hehl mache und teilweise vom Verfassungsschutz beobachtet werden), stört bezeichnenderweise niemanden. Autor Don Alphonso deckte gestern auf, mit wem beispielsweise die beim Rufmord an Bohner  federführende NDR-Redakteurin so alles „vernetzt“ ist:

(Screenshot:Twitter)

Die Dichotomie im staatlich-öffentlichen Umgang mit Kontakten von Medienschaffenden zu erwiesenen Linksradikalen einerseits, und hinzugedichteten Kontakten zu angeblichen Rechtsradikalen eines Bundeswehroffiziers andererseits brachte der AfD-Europaabgeordnete Bernhard Zimniok mit folgendem Tweet auf den Punkt:

(Screenshot:Twitter)

Und besagte Carolin Walter (nicht zu verwechseln mit der talentierten gleichnamigen ZDF-Schauspielerin!) setzte gestern via „DasErste“ und auf den ARD-Facebookseiten unbeirrt mit ihrer Panorama-Kollegin Katrin Kampfling, eine weitere Nazijägerin aus Anja Reschkes journalistischer Eingreiftruppe, die Verunglimpfungskampagne gegen Bohnert fort: Nun werfen sie ihm vor, dass er im Zuge der Lesereihe zu einem seiner Bücher 2015 einen Vortrag vor der Burschenschaft „Cimbria München“ gehalten hatte. Burschenschaften, das klingt für linksgrün gepolte Journalistinnen schon brechreizerregend reaktionär, doch besser macht sich eine externe Expertenmeinung. Die darf die Politikwissenschaftlerin Alexandra Kurth, die zu Studentenverbindungen „forscht“, abliefern: „Die Cimbria zählt zu den ‚weißen‘ Burschenschaften.. das sind diejenigen, die sich für das Völkische, für das deutsche Volkstum ganz besonders einsetzen. Das ist immer auch verknüpft mit der Vorstellung, dass Deutschland viel größer ist als seine nationalen Grenzen„.

Bei dieser „fundierten“, von Vorurteilen und Halbbildung nur so strotzenden Erhellung über das Burschenschaftswesen wundert es auch nicht, dass die Panorama-Furien einen weiteren „Skandal“ aus Bohnerts Vita ausgruben – ein Vortrag am Studienzentrum Weikersheim, einem konservativen Think-Tank, der mit zunehmender Linksverschiebung des politischen Spektrums heute als geistige Heimat der „neuen Rechten“ gilt. Und da die Unterscheidung zwischen rechts und rechtsradikal im normalen Sprachgebrauch fast aufgelöst ist, lässt sich daraus wunderbar der nächste Anklagepunkt gegen Oberstleutnant Bohnert konstruieren. Der Mann darf auf keinen Fall davonkommen. (DM)

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