Mit aller Gewalt: Jesus war kein Weißer!!!!

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Jesus der Afrikaner (Bild: shutterstock.com/Von ChiccoDodiFC)

Wenn Sie die Augen schließt und an Jesus Christus denkt, dann drängt sich bei Gabriele Höfling immer das rassistische Stereotyp eines weißen Mannes ins Hirn. Denn die Redakteurin von katholisch.de ist sich sicher: Wenn wir die tief verankerte Vorstellung eines weißen Jesus nachhaltig korrigiert würden, wäre das ein großer Schritt gegen den allgegenwärtigen Rassismus.

„Wenn ich die Augen schließe und an Jesus Christus denke, dann entsteht ziemlich schnell ein Bild vor meinen Augen. Würde mich jemand fragen, welche Hautfarbe dieser Jesus hat, würde ich ohne zu zögern antworten: weiß. Schließlich zeigen die allermeisten Darstellungen Jesu hierzulande einen weißen Mann. Das beginnt schon bei den Figuren der weihnachtlichen Krippen“, bedauert Gabriele Höfling in der Einleitung ihres Artikels, den sie bei katholisch.de unter der Überschrift „Anti-Rassismus-Debatte: Sprecht über die Hautfarbe Jesu!“ veröffentlicht und auf rasenden „Anti-Rassismus-Black-Lives-Matter“-Zug aufspringt. Als Begründung ihre These führt die katolisch.de-Redakteurin die wirren Thesen des amtierende Erzbischof von Canterbury und ehemaligen Erdölmanagers Justin Welby an. Denn der Gottesmann- im BLM-Wahn gefangen hat er bereits in einer Kirche eine Krippenszene durch ein „Letztes Abendmahl“-Gemälde mit einem schwarzen Jesus ersetzen lassen – ist felsenfest davon überzeugt, dass Jesus kein verdammter Weißer war, denn er stamme ja aus dem Nahen Osten.

Höfling versteift sich ebenfalls in die unbelegte, aber ganz offensichtlich sehnlichst herbeigewünschte schwarze Hautfarbe eines mit an Wahrscheinlichkeit grenzenden, dann doch hellhäutigeren historischen Jesus. Kurzer Exkurs: Auch wenn ein finaler Beweis nicht erbracht werden kann: Jesus war Rabbiner. Rabbiner konnte damals nur ein Jude sein. Da das Judentum eine hermetische und unmissionarische Religion war und ist – und die Juden per se ein hebräischer und kein afrikanischer Stamm sind und diese sich weltweit wohl eher zur weißen Ethien zählen – ist es sehr unwahrscheinlich, dass der historische Jesus ein Farbiger war, auch wenn er mutmaßlich eine dunklere Hautfarbe – wie die meisten Semiten bzw. aschkenasischen Juden – gehabt haben mag, im Vergleich zu den Käsleibigen aus Norwegen. Afrikaner waren – insbesondere zur damaligen Zeit – entweder Händler oder Sklaven. Ganz selten wohl aber Mitglieder des Judentums.

Das aber dürfte die BLM-Kämpferin Höfling nicht anfechten. Dass sie hier Rassismus auf höchstem Niveau betreibt, scheint der von der BLM-Ideologie getragenen Höfling nicht weiter aufzufallen. Und deshalb quasselt sie munter darauf los, dass ein einfaches  „Umpinseln“ bestehender Jesus-Figuren zu kurz greifen würde. Es müsse immer und immer wieder darüber aufgeklärt werden, dass „die vielen, oft jahrhundertealten Bilder und Skulpturen in unseren Kirchen und in der Kunst nicht der Realität entsprechen“. Sie sieht ein, dass es aktuell „wichtigere Baustellen gibt, wenn die Kirche in Deutschland etwas gegen Rassismus tun will“.

Die Geschichtsrevisionistin zeigt sich jedoch zutiefst davon überzeugt, dass die „grundsätzliche Bewusstseinsebene“ – was immer das auch in Höflings Hirnwindungen  sein mag – „eine wichtige Rolle spielt“. Denn: „Wenn die tief verankerte Vorstellung eines weißen Jesus nachhaltig korrigiert würde, würde das sicher auch an der Einstellung gegenüber Menschen mit anderen Hautfarben etwas ändern“. (SB)

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