Wo der Staat noch hart durchgreift: Razzia gegen Corona-kritische Ärztin

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Razzia (Symbolfoto: Imago)

Im beschaulichen oberbayerischen Bad Kohlgrub rückte die Polizei gestern mit einem Großaufgebot an. Ging es um eine IS-Terrorzelle mit geplantem Massenmord? Wurde ein osteuropäischer Menschenschlepperring ausgehoben? Oder das Hauptquartier einer neuen RAF-Zelle? Weitaus schlimmer: Die Razzia galt einer Ärztin, die im Verdacht steht, „Corona-Demos“ organisiert zu haben.

In Zeiten pandemischer Dauerhysterie sind das die wahren Verbrechen in Deutschland, und hier gibt der Rechtsstaat kein Pardon: Islamisten, Salafisten, plündernde Migranten und Autonome, die Steine auf Polizisten schmeißen und Innenstädte in Brand setzen: alles halb so wild, für sowas gibt’s nicht mal U-Haft.

Doch wenn jemand – noch dazu ein suspekter Bio-Deutscher –  es wagt, herrschende Dogmen in Frage zu stellen und den permanenten Corona-Ausnahmezustand durch öffentlichen Protest herauszufordern, da zeigen die Strafverfolgungsbehörden, was sie können, wenn sie wirklich wollen. Mehrere Beamte durchsuchen die Praxis der Ärztin Dr. Gudrun Stroer, die in den vergangenen Monaten als Veranstalterin von Corona-Demos von sich reden machte. Ein weiterer Vorwurf lautet, dass sie falsche Gesundheitszeugnisse ausgestellt haben soll.

Mit einem „Reichsbürger“ unter einem Dach

Und dann ist da noch jener Verdacht, der wahrscheinlich sofort alle Alarmglocken bis ins Schlafzimmer von Thomas Haldenwang und ins Gäste-WC von Holger Münch schrillen ließ: Die Ärztin soll sich die Wohnung mit einem vermeintlichem „Reichsbürger“ teilen. Dabei handelt es sich laut „Merkur“ um den 73-jährigen Dr. Uwe Erfurth, der – so die Zeitung –  „in der Region zuletzt vor allem durch seine Aktivitäten als Kopf der Murnauer Corona-Demos und nach polizeilicher Einschätzung als vermeintlicher Anhänger der Reichsbürgerbewegung auffiel“.

Grund genug, mit gleich elf Beamten der Polizeiinspektion Murnau, der Kripo Weilheim und operativen Ergänzungsdiensten anzurücken und Stroers Praxis auf den Kopf zu stellen. Hauptvorwurf soll sein, dass sie „Atteste gegen die Maskenpflicht“ ausstellte. Vier Stunden dauerte der Einsatz, erhebliche Aktenmengen wurden sichergestellt.

Wer hätte noch vor keinen fünf Monaten für möglich gehalten, dass in Deutschland Richter Durchsuchungsbefehle gegen Menschen ausstellen, die von ihrem verfassungsmäßigen Demonstrationsrecht Gebrauch machen und Ärzte ins Visier der Justiz geraten, die medizinische Bedenken gegen das staatlich verordnete Tragen einer Zwangsmaske äußern – und Patienten, die damit gesundheitliche Probleme haben, dies in Ausübung ihrer ärztlichen Entscheidungsfreiheit attestieren? Doch an den Irrsinn, der Deutschland befallen hat, haben sich schon zu viele gewöhnt. (DM)

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