„Rechts“ wegen Instagram-Likes: NDR-Hetzmagazin Panorama vernichtet Social-Media-Chef der Bundeswehr

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Rufmord hat ein Gesicht: "Panorama"-Anchor Anja Reschke (Bild: Screenshot)
Ekelerregende, menschenverachtende Hetze und Anprangerung eines völlig unbescholtenen Bundeswehr-Offiziers durch absurde Vorwürfe: Das ist der neueste Mediencoup der öffentlich-rechtlichen Linkspropagandisten und Spalterformate des ÖRR-Staatsfunks – in diesem Fall nicht etwa von Georg Restle („Monitor“), sondern von „Panorama“ unter Leitung seiner nicht minder aktivistisch-agitatorischen Kollegin Anja Reschke. Das NDR-Politmagazin bezichtigt den Social-Media-Leiter öffentlich, mit Rechtsradikalen zu „sympathisieren“.
 
Als Beweis für diese ebenso absurde wie bösartige Unterstellung beruft sich Reschkes Meinungsmacher-Eliteeinheit auf Facebook und andere Social-Media-Kanäle, wo Oberstleutnant Marcel B. die Auftritte der Bundeswehr koordiniert und „als Aushängeschild der Truppe“ fungiert. Die Masche ist so simpel wie perfide: Aus der Kontaktverknüpfung mit – bzw. lediglich sogar nur aufgrund von Likes für Bilder und Beiträge von – Personen, die einem „bestimmten Umfeld“ angehören oder etwa der „Identitären Bewegung“ (IB) zugerechnet werden, leitet „NDR“-Panorama nähere „Kontakte“, ja regelrechte „Netzwerke“ her und rückt Marcel B. in die geistige Nähe von für toxisch erklärten Figuren.
 
Wie hier über fünf Ecken ständig neue „Rechtsradikale“ bzw. deren „Sympathisanten“ gebastelt werden – dafür ist diese angebliche „Recherche“, die in Wahrheit nichts als eine lupenreine Verleumdungskampagne ist, ein neuerliches Paradebeispiel. Am Anfang steht die rein politisch motivierte, hochumstrittene Einstufung der IB als „rechtsextreme Organisation“ (welche alleine schon eine unerträgliche Verharmlosung real rechtsextremistischer Bewegungen darstellt, da die IB eine konservativ-werteorientierte Interessengruppe darstellt, in der zwar auch bündisch-nationalistische Elemente aktiv sind, die sich jedoch weder grundrechtswidrig noch antifreiheitlich positioniert). Für Regierungsmarionette Thomas Haldenwang, Chef des Verfassungsschutzes, sind die „Identitären“ hingegen „Superspreader von Hass, Radikalisierung und Gewalt“.
 
Also werden Personen, die mit dieser IB zu tun haben, konkludent-böswillig natürlich ebenfalls als „Rechtsextreme“ klassifiziert. Und wer nun mit diesen noch nicht einmal befreundet oder persönlich bekannt ist, sondern ihnen lediglich auf Facebook folgt, der wird zur Unterstützer- und Sympathisantenszene gerechnet und ergo selbst zum halben Nazi. Nach derselben Logik stünde dann fortan jeder Social-Media-Kontakt gleichbedeutend mit vorbehaltloser Unterstützung und Geistesverwandtschaft jedes einzelnen „Freundes“ oder Kontaktes in den sozialen Netzwerken; wer dann auf Twitter oder Instagram z.B. auch dem einen oder anderen politischen Gegner folgt, um sich aus erster Hand über dessen neueste Beiträge zu informieren, der wäre nach Panorama-Observanz automatisch dessen Bruder oder Schwester im Geiste. Sicher doch.

Kontaktschuld bizarr

Im konkreten Fall kapriziert sich Panorama auf einen Nutzer „incredible bramborska“ auf Instagram, den Marcel B. dort abonniert hat – mehr nicht. Na und, möchte man fragen? Selbst wenn ein Bundeswehr-Presseoffizier von Amts wegen einen echten Extremisten in seiner Kontaktliste hätte, wäre dies noch keinen Sturm im Wasserglas wert – es könnte sogar Absicht sein, alleine schon, um dessen Treiben und Denken auf dem Schirm zu haben. Bei „incredoble bramborska“ jedoch trifft beides nicht zu: Alles, was Panorama ihm am Zeug flicken kann, sind die Vorwürfe, er sei „kernreaktionär“ und seinerseits „mit führenden Vertretern der ‚Identitären Bewegung‘ vernetzt“. Doch dann ist da natürlich noch der ultimative Sündenfall: „Auch der AfD-Radikale Björn Höcke“, so Panorama, „bekommt auf Instagram von ihm Zustimmung.“

 
Ich kenne einen, der einen kennt, der Björn Höcke kennt: Spätestens hier muss die zuständige Panorama-Gesinnungsschnüfflerin dann Rot gesehen haben. Ein Offizier, der (zuständigkeitshalber!) „Kampagnen plant, um für die Bundeswehr Nachwuchs zu gewinnen“ und „in einer Web-Serie zeigt, wie das KSK sich durch den Dschungel kämpft, in einer anderen, wie Rekruten ihre Ausbildung durchleiden, und das alles immer lässig, mit Witz und schnellen Clips“… und als wäre das alles nicht schon anrüchig genug, ist so einer über eine dritte Person auf Instagram auch noch indirekt „verbunden“ mit Björn Höcke. Welch ein Skandal, 75 Jahre nach Ende des Dritten Reiches..
 
Wer über soviel Umwege „rechte Netzwerke“ herbeiphantasieren muss, der beweist unfreiwillig, dass es in Deutschland – zum Glück – kein wirkliches strukturelles Problem mit Rechtsextremismus gibt – sonst müsste man ihn nicht via derart bekloppter Indizienführung „belegen“. Und er verrät damit mehr über sich selbst – denn wer so quer denkt, der würde vermutlich auch noch in einer Putzfrau, die im Jahr 2020 einmal pro Woche in einem Ort arbeitet, in dessen Nähe Adolf Hitler einmal in seiner Jugend vor 120 Jahren eine Pinkelpause gemacht hat, eine rechtsextreme Umstürzlerin erkennen (beziehungsweise „Nazi-Sau“, wie man beim NDR-Zwillingssender WDR heute sagen würde).
 
 AKK wartet schon auf neue Säuberungen

Bei Panorama geht es sogar noch irrer: Der projektive Übertragungswahn zur Ermittlung von B.’s indirekter politischer Untragbarkeit erstreckt sich auch noch auf Likes für einzelne Instagram-Fotos. Unter einem steht der Slogan „Defend Europe“, übersetzt „Europa verteidigen“. Was an dieser Aussage inhaltlich falsch, ja verwerflich sein soll, zumal aus Sicht eines Angehörigen der Bundeswehr, die sich ja als europäische Armee begreift, wird nicht weiter ausgeführt – jedoch wissen die NDR-Kapos aus Reschkes Framing-Team: „Es ist ein Kampfbegriff der ‚Identitären Bewegung‘, mit dem pauschal der Islam und alles Fremde abgelehnt wird.“.

Und dass „incredoble bramborska“ außerdem Autoren des Antaios-Verlages likte, dessen Bücher angeblich „gegen die offene Gesellschaft immunisieren“ und wo mit Götz Kubitschek „einer der führenden Köpfe der ‚Neuen Rechten’… Traktate verlegt“, darunter von IB-Mitgründer Martin Sellner – dies ist dann, hergeleitet über den Zirkelschluss einiger Likes wiederum auf Instagram, der Beweis für die nächste „rechte“ Durchdringung der Bundeswehr. AKK ist bestimmt schon ganz nass auf nächste „Durchgriffsmaßnahmen“ wie bei der KSK.
 
Und für für den weiteren Medien-Lashback der „Affäre“ sorgten dann heute real existierende Netzwerke – die gebührenfinanzierten Framing- und Nachrichtenformate, die die Meldung gegenseitig nachdrehten, etwa die Tagesschau (auch via Twitter), wo dann die Schlagzeile noch griffiger verkürzt schlicht lautete: „Social-Media-Leiter der Bundeswehr sympathisiert mit Rechten“.
 
Orwell’sche Totalausgrenzung
Ganz abgesehen davon, dass das, was eine linksradikale Kampagnenpresse hier anprangert, auf die Orwell’sche Ächtung und Totalausgrenzung abweichender Meinungen hinausläuft, weil die Social-Media-Stelle der Bundeswehr aus NRD-Sicht ja dann nur noch mit politisch korrekten Multiplikatoren zu tun haben dürfte (weil man ansonsten ja neuedings für alles geradestehen muss, was verknüpfte Journalisten und Personen der Netzöffentlichkeit so posten und teilen): Wenn jemand – egal ob Privatperson, oder eben besagter Oberstleutnant B. für die Social-Media-Stelle des Bundes – rein fall- und inhaltsbezogen Inhalte „liked“, die teilweise überhaupt keinen umstrittenen politischen Bezug haben, dann ist dies noch lange kein Beleg oder auch nur Indiz für fragwürdige Gesinnung, sondern es ist kommunikativer Alltag in Zeiten von Social Media. Niemand hat immer auf den Schirm, was jeder seiner „Kontakte“ sonst so treibt, und selbst wenn: Die Zustimmung gilt stets dem jeweiligen Content.
 
Das sehen neostalinistische Nazijäger natürlich anders. Panorama sucht sich denn auch die passenden „Autoritäten“ zur Unterfütterung seiner haneüchenen Schuldkonstrukten gegen Marcel B.; etwa die österreichische Rechtsextremismus-Expertin Natascha Strobl, die seit langem unter schweren IB-Paranoia zu leiden scheint: Nach ihrer Überzeugung gibt es „für das Verhalten des Social-Media-Leiters keine Ausreden“. Gesagt, getan: Derart hochmunitioniert, soll B. nun nicht nur öffentlich an den Pranger gestellt und zur Unperson erklärt werden – etwa eben auf Facebook, wo Panorama folgenden gehässigen Beitrag absetzte:
 
(Screenshot:Facebook)

Nein, der Mann soll auch noch beruflich vernichtet werden; drunter machen es die linken McCarthyisten vom NDR nicht. Stolz teilt Panorama mit, dass das von ihm informierte Bundesverteidigungsministerium die Vorwürfe bereits „umgehend und sorgfältig prüft“, denn dort verfolge man bekanntlich „eine absolute Null-Toleranz-Linie, insbesondere was rechte Tendenzen angeht“. Mit durchschlagendem Erfolg: Der Pressesprecher von AKKs Ministerium teilte heute nachmittag mit, B. sei nicht mehr in seiner Funktion tätig. Vermutlich muss der Mann sich gerade fühlen wie Josef K. in Kafkas „Der Prozess“.

 
Hätte der Oberstleutnant besser einmal Seiten der „Grünen Jugend“, der „Antikapitalistischen Linken“ oder der Antifa liken – oder sich mit Schlägern des Schwarzen Blocks von Connewitz oder mit verfassungsfeindlichen Verfassungsrichterinnen verknüpfen sollen. Dort hätte er dann übrigens auch getrost direkt „Gefällt mir“ drücken können, statt über den erst mühsam nachzukonstruierenden Umweg von Likes für Abonennten von Followern oder ähnlichem zu gehen, siehe oben!). Deren Parolen wie „Deutschland verrecke“ oder „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ sind liegen nur voll im Trend, sondern gelten als zivilgesellschaftlich-couragierte Bekenntnisse. Vermutlich wäre B. nicht nur noch im Amt, sondern würde von „Journalisten“ à la Restle und Reschke ausdrücklich belobigt. (DM)
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