Trotz – oder wegen? – linksgrüner Planwirtschaft: Mieten in Berlin um 44 Prozent gestiegen

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Willkommen im R2G-Shithole: unrasierter "Altbaubestand" in Berlin (Foto:Imago/Gudath)

Die Wohlstandverwahrlosung in Berlin, wo die grünsozialistischen Volksbeglücker selbst zumeist im gehobenen öffentlichen Dienst, im akademischen Betrieb oder in NGO’s und Körperschaften gutversorgt sind und von den Auswirkungen ihrer ruinösen Politik selbst gar nicht betroffen sind, schreitet unbeirrt voran – und macht sich vor allem am Wohnungsmarkt bemerkbar, allen Mietendeckeln und kalten Enteignungen durch kommunale Vorkaufsmaßnahmen zum Trotz.

Wie das Online-Immobilienvermittlungsportal „Immowelt“ in einer Untersuchung jetzt herausfand, sind die Mieten in Berlin in den vergangenen fünf Jahren um 44 Prozent gestiegen – und zwar von durchschnittlich 8,50 Euro pro Quadratmeter 2015 auf 12,20 Euro 2020. Zum Vergleich: 2010 hatte sie sogar noch bei 5,90 Euro pro Quadratmeter gelegen. Ein solcher Trend ist zwar bundesweit in den Großstädten zu verzeichnen – ist aber in Berlin insofern beachtlich, als die Stadt dort in etlichen Vierteln immer mehr verslumt und ein Mietprekariat selbst die einst günstigen Lagen bevölkert, was Eigentümer und Investoren von Renovierungen, Substanzerhaltungsmaßnahmen und vor allem Neubauten abschreckt. Erst recht seit dem mutmaßlich verfassungswidrigen rot-rot-grünen Mietendeckel, der die private Bautätigkeit fast zum Erliegen gebracht hat.

Dafür hat der Senat als größter Nachfrager durch Masseneinquartierung von Flüchtlingen gerade im zuvor erschwinglichen Preissegment den Markt so unter Druck gesetzt, dass für deutsche Mieter, Studenten oder junge Familien kaum mehr bezahlbarer Wohnraum da ist – die Eigentümer kassieren lieber ihr sicheres Geld von Staat, der dort steuerfinanziert die importierten Neubürger unterbringt.

Erstaunlich ist, dass sich der Mietendeckel, unabhängig all seiner Schadwirkung auf die Bautätigkeit, in den von Immowelt erhobenen Zahlen überhaupt nicht bemerkbar macht; zwar gilt dieser auch erst seit Anfang dieses Jahres – doch da er die staatliche Obergrenzen für die Mieten aller Wohnungen auf dem Niveau der Durchschnittsmieten von 2013 festlegt – und damit lange vor den Ausgangswerten des in der Untersuchung ermittelten Preisanstiegs – müsste eigentlich ein künstlicher Rückgang feststellbar sein. Zwar sind die Mieten im Schnitt seit dem 1. Quartal tatsächlich wieder leicht gesunken, doch nicht so, wie sich dies die sozialistischen Wohnungs-Planwirtschaftler erhofft hatten.

Trotz Mietendeckel und Mietpreisbremse extremer Anstieg

Auch die vom Bund 2019 eingeführte Mietpreisbremse, welche die Mieten auf maximal vom jeweils ortsüblichen Mietspiegel-Schnitt abweichende Mehrbeträge von 10 Prozent einfriert, wirkt sich hier noch nicht aus, wie der „Tagesspiegel“ schreibt.

Die Berliner Industriegewerkschaft Bau sprach sich desungeachtet gestern wieder einmal für den Mietendeckel aus und behauptete in linker Marktignoranz unverdrossen, dieser verhindere, dass Vermieter den Mangel zur Steigerung der Mieten ins Unermessliche nutzen können. „Wir fordern, dass das Einfrieren der Mieten erhalten bleibt, bis der Leerstand von Wohnraum wieder den gesunden Grenzwert von drei Prozent erreicht“, so die IG Bau.

Wenn niemand mehr investiert und das Shithole an der Spree dem endgültigen Verfall erlegen sein wird, dämmert den dortigen Funktionären ja vielleicht – wie einst ihren geistesverwandten DDR-Wohnungspolitikern vor 30 Jahren – dass Sozialismus keine Probleme löst, sondern stets nur neue schafft. (DM)

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