So werden Kinder indoktriniert: Theaterstück an Schulen für Bleiberecht

0
Schüler (Symbolbild: shutterstock.com/Von Monkey Business Images)

Seit 2001 gibt es den Verein mit dem gewichtigen Namen „Theaterpädagogisches Zentrum Sachsen e.V.“, der zum sächsischen Netzwerk „tolerantes sachsen – Gemeinsam stark für Demokratie und gegen Rassismus“ zählt. Mit dem Geld des Steuerzahlers wird Schulkindern mittels linkspolitischer Theaterstücke die rechtswidrige Willkommenspolitik der Regierung als ‚Bleiberecht‘ verkauft.

„Wir stehen für kulturelle, ästhetische und soziale Bildungsarbeit und die Förderung von Theater und Theaterpädagogik allgemein. Außerdem verstehen wir uns als Kompetenzzentrum für Forumtheater in Sachsen“, liest man auf der Internetseite der Initiative „tolerantes sachsen“ zum Verein mit dem tragenden Namen  „Theaterpädagogisches Zentrum Sachsen e.V.“, für den sich sein Geschäftsführer Walter Henckel – passenderweise Heilpraktiker für Psychotherapie in Dresden – stark macht. Eines der aktuellen Projekte des Vereins: „Bleiberecht“. Das Theaterstück – vom Verein als „Klassenzimmerstück und Werkstatt zu Flucht und Asyl“ angepriesen, richtet sich laut Eigendarstellung an Ober- und Berufsschulen sowie Gymnasien ab Klassenstufe 7 in ganz Sachsen. Das Projekt kann – so erfährt man auf der Internetseite – von den Schulen gebucht werden und umfasst satte 4 Schulstunden.

Damit die schulische Indoktrination ihre volle Wirkkraft entfaltet, wird das eigens erarbeitete Theaterstück von einem Darsteller des Vereins unangekündigt während einer regulären Schulstunde aufgeführt – sprich die Schüler werden überrumpelt. „Das Stück thematisiert die Problematik Asyl und Migration auf spielerische und ungewöhnliche Weise, öffnet somit den Raum für eigene Fragestellungen und fordert zur Auseinandersetzung heraus. In einer anschließenden Nachbereitung und Werkstatt werden die Themen aufgegriffen, gemeinsam bearbeitet und teilweise mittels Forumtheater in eigene Szenen und mit eigenen Lösungsvorschlägen umgesetzt“, so die verharmlosende Darstellung der einseitig linkspolitischen Beeinflussung von Kindern und Jugendlichen durch eine Armada von Asylgewinnlern, die sich am Steuergeld gespeisten Versorgungstopf gütlich tun. Ein Blick auf die Vereinsseite „Mitwirkende“ spricht Bände.

Bleiberecht (Screenshot)

Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Dr. Rolf Weigand, hat mit mehrereren Kleinen Anfragen (Drs. 7/2808, 2810, 2811) in Erfahrung gebracht, welche solcher Projekte an Schulen von verschiedenen Vereinen angeboten werden.

Weigand stellt hierzu fest: „Das Grundgesetz sieht ein Asylrecht für politisch Verfolgte vor. Wer in seiner Heimat aufgrund seiner politischen Aktivitäten misshandelt wird, erhält temporär Schutz in Deutschland. Das ist richtig und gut. Ein Bleiberecht für alle Migranten und Asylbewerber gibt es hingegen nicht und wäre eine fahrlässige Einladung an alle Welt, sich in Deutschland anzusiedeln. Dass ein solch abwegiger Gedanke nun steuerfinanziert in unsere Schulen getragen wird, zeigt, wie weit die Indoktrination unserer Schüler fortgeschritten ist. Ihnen wird die rechtswidrige Willkommenspolitik der CDU als ‚Bleiberecht‘ verkauft. Das ist keine Aufklärung, sondern viel eher eine Verdummung mit dem Ziel, die illegale Masseneinwanderung zu legitimieren“.

Der AfD-Politiker weist hierbei auf den Beutelsbacher Konsens hin, an dem sich seine Partei orientiert. Darin ist ein Indoktrinationsverbot enthalten. „Es wäre deshalb besser, wenn sich unsere Schüler mit Wilhelm Tell von Friedrich Schiller beschäftigen und ihnen theaterpädagogische Projekte mit politischer Schlagseite erspart bleiben.“

Für das Projekt „Bleiberecht“ fließen seit 2016 fünfstellige Summen. Der Ausrichter, das Theaterpädagogische Zentrum Sachsen, erhält zudem von der Stadt Dresden eine institutionelle Förderung für ein Büro, die Verwaltung und eigene Öffentlichkeitsarbeit. Stolz werden auf der Vereinsseite die Partner und Förder aufgezeigt. Dazu zählen:

 

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram