Gesinnungsterror in den USA: Lehrer gefeuert, weil er „Trump is our President“ schrieb

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Das Ende der Meinungsfreiheit (Foto: Durch Veselin Borishev/Shutterstock)

Bei Meinungs- und Sprachverbrechen wird seit „Black Lives Matter“ praktisch gar kein Pardon mehr gegeben – und die Intoleranz erstreckt sich nicht nur auf als „rassistisch“ ausgelegte, wertfrei-objektive Äußerungen, sondern führt auch zu einer weiteren Verengung des politisch-korrekten Duldungsrahmens. Als Folge davon werden selbst verkappte Bekenntnisse zu unverzeihlichen Sünden, geächteten Unpersonen und Feindbildern der Linken.

So wurde nun im US-Bundesstaat Michigan allen Ernstes ein Lehrer gefeuert, weil er sich erdreistet hatte, im Zusammenhang mit der Diskussion um Schulwiedereröffnungen und Corona-Auflagen – die längst zu einem von vielen Konfliktherden im US-Präsidentschaftswahlkampf geworden sind – in einem sachlichen Tweet darauf aufmerksam zu machen, dass Donald Trump amtierender US-Präsident sei. Er wolle nicht länger schweigen (womit er sich darauf bezog, dass Trumps Ankündigung, die Schulen wieder öffnen zu wollen, seit Monaten von Demokraten und Lockdown-Fürsprechern politisch verteufelt wird). Alles, was Justin Kucera geschrieben hatte, war dies:

(Screenshot:Twitter)

Wie „Fox News“ berichtet, wurde Kucera daraufhin vor den Schulausschuss der Walled Lake School von Commerce, Michigan geladen und einem regelrechten Tribunal unterzogen, weil er damit „Unterstützung“ für Trump signalisiert hatte. Vorangegangen waren Beschwerden und Denunziationen des Lehrers aus der Schulgemeinde heraus.

Dem beliebten Lehrer wurde mitgeteilt, die Entscheidung über seinen Verbleib erfahre er am nächsten Tag. Diese sah dann so aus, dass man ihn vor die Wahl stellte, entweder selbst zu kündigen – oder man werde ihn entlassen. Viele Schüler und Eltern reagierten auf die Entscheidung entsetzt; sie beschrieben Kucera als unpolitische und den Schülern gegenüber stets hilfsbereite Lehrkraft. So wird heutzutage im zunehmend totalitären Meinungsklima nicht mehr nur das Aussprechen abweichender Meinungen zum existenzgefährdenden Unterfangen – es genügt bereits die Feststellung objektiver Tatsachen – in diesem Fall, dass Donald Trump nun einmal Präsident ist.

Miss UK für „All Lives Matter“ entthront

Ein ähnlicher Fall ereignete sich auch in England: Dort wurde die 23-jährige Jasmine Archer-Jones, amtierende „Miss Swimsuit UK“ („Miss Badeanzug“), kurzerhand ihrs Amtes enthoben, weil sie auf Facebook geschrieben hatte: „All Lives Matter“. Ferner hatte sie – absolut zutreffend und objektiv unwiderlegbar – darauf hingewiesen, dass alleine vergangenes Jahr mehr unbewaffnete Weiße in den USA getötet wurden als Schwarze, und hatte in diesem Kontext den weltweiten Wahn rund um den Tod des Afroamerikaners George Floyd kritisiert. Archer-Jones betonte,  dass Floyd keineswegs ein „Heiliger“ und ergänzte in diesem Zusammenhang, dass „alle Leben zählen“, und nicht nur die „Black Lives“.

Das genügte, um den „linken Gesinnungsmob“ zuschlagen zu lassen, wie das Portal „Unser Mitteleuropa“ berichtet: Die Organisatoren von „Miss Swimsuit UK“ suspendierten die amtierende Fitnesskönigin umgehend und gaben die inzwischen in Texas lebende Britin dem digitalen Vergessen anheim: Sie löschten alle Spuren von Archer-Jones von ihrer Website, als habe es sie nie gegeben. Der Fall erinnert an die Aktion des Stadion-Überflugs in Burnley inklusive einem Flugzeugbanner von Mitte Juni, das die Aufschrift „White Lives Matter“ getragen hatte – wofür der verantwortliche Fan und seine Frau ihre Jobs verloren. Im Gegensatz dazu jedoch war Archer-Jones‘ Statement in keiner Weise provokant gemeint – und zudem nur privat auf Facebook geäußert worden.

So verlieren heute Menschen ihre bürgerliche und berufliche Existenz, ihr Ansehen, ihre Titel und ihre soziale Daseinsberechtigung, wenn sie nicht nur das Falsche sagen, sondern sogar Wahrheiten aussprechen, aus deren hinzugedachtem Subtext sich Stricke drehen lassen. Im angelsächsischen Raum greift diese fatale Entwicklung derzeit besonders massiv um sich – doch auch in Deutschland sind wir nicht mehr allzu weit entfernt von vergleichbaren Zuständen. (DM)

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