Verschwörungstheorien & Infokrieg: Twitter löscht 7.000 Q-Anons und schränkt 150.000 weitere ein

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Amazon-Bestseller: Q-Anon / "Das große Erwachen" - Foto: Imago

Es gibt viele Spinner auf der Welt, nicht wenige davon in den Sozialen Medien. Eine sehr interessante Frage ist daher, warum die einen äußerst repressiv behandelt werden – und die anderen nicht. Twitter löschte gerade 7.000 Q-Anons und reduzierte die Reichweiten von 150.000 weiteren. Genügt es nicht mehr, sie als „Verschwörungstheoretiker“ und „Spinner“ zu brandmarken?

von Max Erdinger

„Q“ ist mit seiner weltweit wachsenden Bewegung, den Q-Anons, zunehmend zum Objekt von Spott und Hass geworden, wie zerohedge schreibt. Erstaunlicherweise gebe es aber vergleichsweise wenige seriöse Analysen des Phänomens in den klassischen Medien. Das weitgehende Fehlen solcher seriösen Analysen sei angesichts der zunehmenden Popularität von „Q“ für sich genommen schon ziemlich verdächtig. Wer sich so sicher ist, daß es sich bei den Q-Anons um absolute Knallköpfe handelt, wie es der Spott gegen sie nahelegt, dem sollte eigentlich auch möglich sein, das Q-Narrativ durch knallharte Fakten restlos zu zerstören. Die Löschung von 7.000 Twitter-Accounts plus die Reichweitenbeschränkung für 150.000 weitere Q-Anons dürfte das Q-Gemunkel hingegen weiter ansteigen lassen.

Historisch belegbar ist: Sehr viel von dem, was in der Vergangenheit als Verschwörungstheorie bezeichnet worden wäre oder worden ist, entpuppte sich retrospektiv als wahr. Wer vor zwanzig Jahren behauptet hätte, der unbedingte Wille zum Erhalt einer sehr grundsätzlichen Fehlkonstruktion namens EU sei derartig ausgeprägt, daß man dereinst auch vor der Bildung einer Schuldenunion nicht zurückschrecken werde, der wäre um die Jahrtausendwende herum als Verschwörungstheoretiker bezeichnet worden und hätte den Vogel gezeigt bekommen. Warum? – Weil auf „Plakaten zur Information der Öffentlichkeit“, namentlich auf solchen der CDU, in Bausch & Bogen bestritten wurde, daß es jemals eine Schuldenunion überhaupt geben könne. Genau die wurde aber dieser Tage besiegelt. Wer in Deutschland zum Beginn des Zweiten Weltkriegs behauptet hätte, der Überfall auf den Sender Gleiwitz sei gar nicht von polnischen Partisanen durchgeführt worden, sondern es habe sich dabei um die False-Flag-Aktion einer deutschen Spezialeinheit gehandelt, der wäre auch gelöscht worden. Und zwar komplett. Mit einer Kugel im Kopf oder einem Strick um den Hals. Weil gerade vorgestern erst wieder nationaler Stauffenberg-Tag gewesen ist: Als Verschwörer galten bis zum 8. Mai 1945 die Männer hinter der Operation Walküre (20.Juli 1944). Ab dem 9. Mai 1945 galten sie dann als Widerständler. Weil alle anderen schließlich „nichts gewußt haben“.

Was hat es mit „Q“ auf sich?

„Q“ tauchte zum ersten Mal in einem anonymen Online-Forum namens 4Chan auf. Die Nachrichten von „Q“ erweckten den Eindruck, als stammten sie aus einer Quelle, die sehr nahe an der Macht siedelt und über Geheimwissen verfügt. Mehrere tausend Nachrichten später steht nun ein von „Q“ gezeichnetes und von den Q-Anons weiterverbreites Bild um Raum, das von Tag zu Tag monströser wird. Es geht um ein großes, global bestens vernetztes und schier unbesiegbares Kriminellensyndikat, welches sich aufgrund seines Einflußes auf alle staatlichen Stellen jedweder Strafverfolgung entziehen kann. Die Rede ist vom sogenannten „Deep State“. Nachrichten von „Q“ sind immer kryptisch und verlangen nach Analyse. Das ist das, was die Q-Anons erledigen: Sie analysieren und interpretieren die Nachrichten von „Q“ und verbreiten diese Analysen dann in den sozialen Netzwerken.

Die Mainstream-Medien haben inzwischen hunderte von Artikeln als Angriffe gegen „Q“ formuliert. Sie sprechen von einer kopfkranken, rechtsgerichteten Konspiration, besonders seit US-Präsident Trump seine angebliche Verbindung zu „Q“ bestätigt zu haben schien. Vor einem Auditorium in North Carolina lenkte er vergangenes Jahr die Aufmerksamkeit der Menge auf ein Baby, das ein großes „Q“ auf seinem Strampler aufgenäht hatte. Trumps Verweise auf „Q“ haben in den vergangenen Wochen auch an Häufigkeit zugelegt. Der US-Präsident retweetete bis zu 20 Q-Anon-messages am Tag. Außerdem verwendete er eine stehende Redewendung der Q-Anons bei seinen Wahlkampfveranstaltungen: „These people are sick“. Auch der präsidiale Anwalt, der frühere Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, retweetete Q-Anon-messages. Von „Q“ selbst stammt die provokante Frage, wie wohl zu erklären sei, daß Trump vom Medien-Mainstream nicht mit einer simplen und eindeutigen Frage konfrontiert wird, welche da lautet: „Was halten Sie von „Q“, Herr Präsident?“ – Den Q-Anons zufolge ist der Grund für das Ausbleiben schnell erklärt: Der Medien-Mainstream fürchte sich vor der Antwort.

„Q“ und die Anons sind tatsächlich ein bemerkenswertes Phänomen. Nachweislich wussten sie lange vor der Veröffentlichung in den klassischen Medien davon, daß die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea beigelegt werden würden, sie wussten früher als alle anderen vom sinkenden Einfluß der Mullahs im Iran und daß es sich bei der Ukraine um eine Brutstätte der Korruption für amerikanische Politiker handelte. Q-Anons wussten lange vor der breiten Öffentlichkeit Details über Jeffrey Epsteins Aktivitäten und versprachen weitere schockierende Enthüllungen. „Q“ selbst sagt immer, die Zukunft beweise die Vergangenheit. Mit der zunehmenden Zahl akurater Vorhersagen wuchs in der Folge auch die Glaubwürdigkeit des gesamten „Phänomens Q“, mithin also die Zahl der Q-Anons – und zwar parallel zu jenem Hohn und Spott, mit welchem sie ebenso zunehmend überzogen werden.

Die Q-Anons halten „Q“ für eine militärische Geheimdienstoperation, für die erste ihrer Art überhaupt, und daß ihre Aufgabe darin bestehe, die Öffentlichkeit mit geheimen Informationen zu versorgen, ohne sich dabei identifizierbar zu machen. Nicht wenige Q-Anons sind der Ansicht, das Q-Team sei von Admiral Michael Rogers gegründet worden, dem früheren Direktor der NSA und ehemaligen Direktor des US-Cyber-Command. Wegen der professionellen Anmutung der Nachrichten aus dem Umfeld von „Q“ vermuten viele Q-Anons auch, daß der Beauftragte des Weißen Hauses für die sozialen Medien, Dan Scavino, Teil des Q-Teams sein könnte.

Verstanden wird „Q“ als eine neue Waffe im Infokrieg, die feindliche Medien und eine korrupte Regierung umgeht, um die Öfffentlichkeit direkt zu adressieren. „Q“ wird interpretiert als eine Art Kampfgefährte von Donald Trumps Twitter-Account. Wo Trump allerdings schonungslos direkt ist, bleibt „Q“ vage und subtil. „Q“ liefert nur Hinweise, deren Interpretation dann die Q-Anons vornehmen und weiterverbreiten. Deshalb werden die Nachrichten von „Q“ auch bezeichnet als „drops“ (Tropfen) oder „crumbs“ (Krümel).

Insgesamt gehe es „Q“ und den Q-Anons um die vorsichtige Erweckung der Massen aus ihrem tiefen Schlaf in der Matrix, einer für wirklich gehaltenen, tatsächlich aber nur eingebildeten Realität. Dieser Erweckungsvorgang, so es sich denn tatsächlich um einen handeln sollte, müsse sehr vorsichtig durchgeführt werden, da die schlagartige „Enthüllung der ganzen Wahrheit“ unvorhersehbare Folgen auf der ganzen Welt zeitigen würde. Die Erweckung einer sich für informiert haltenden Menschheit aus dem Tiefschlaf verlaufe deshalb in sorgsam erdachten Stadien des Erkenntnisgewinns. Insgesamt ist aber die Rede vom „großen Erwachen“.

Die Aufwachphasen

Im ersten Stadium des großen Erwachens gehe es darum, Folgendes zu verstehen: Wir leben in einer einzigartigen Zeit, in der sich normale Bürger weltweit vernetzen, um ein korruptes System zu verstehen und sichtbar zu machen, welches die ganze Welt beherrscht. Dieses System fußt auf Irreführung der Öffentlichkeit. Der alles überspannende Zweck von „Q“ sei es, seine Lügen aufzudecken und so den Weg zur Wahrheitsfindung zu eröffnen. In der ersten Phase des großen Erwachens gehe es darum, das Bewußtsein für die Existenz eines „Deep State“ zu schärfen, das Bewußtsein für die Verzahnung von Regierungs – mit anderen Größen also, die außerhalb der Gesetze operieren, um ihre eigene Machtfülle zu vergrößern. Wahlen und die öffentliche Meinung seien wirkungslos gegen die Fähigkeit des „Deep State“, unter allen Umständen seiner eigenen Agenda zu folgen.

In der zweiten Phase des großen Erwachens gehe es darum, die Verknüpfungen des „Deep State“ mit anderen wirkmächtigen Größen des Lebens aufzuzeigen: Den Medien, Hollywood, wohltätigen Stiftungen, NGOs, öffentlichen Schulen und Universitäten, religiösen Einrichtungen, medizinischen, wissenschaftlichen und finanziellen Institutionen, sowie sein Zusammenwirken mit multinationalen Konzernen. Die zweite Phase, so heißt es, würde schmerzhaft sein, weil sie die Erkenntnis beinhaltet, ausgerechnet von denen in die Irre geführt worden zu sein, denen man am ehesten vertraut hatte. Dabei könne es sich um Berühmtheiten, religiöse Anführer, Doktoren, Pädagogen, Erfinder und sogenannte Gutmenschen („do-gooders“) handeln. Sie alle seien Teil der ganz großen Irreführung, welche nun durch das „große Erwachen“ beendet werden soll.

Noch schmerzhafter als die zweite könne dann die dritte Phase sein. In der dritten Phase setze sich die Erkenntnis durch, daß Regierungen nicht nur aus amoralischen Kreaturen bestehen, die ihre Völker als einen Kollateralschaden bei der Jagd nach Macht und Geld begreifen, sondern recht eigentlich sogar versuchen, ihren Völkern aktiv zu schaden. Mithin gehe es also in der dritten Phase darum, den Völkern klar zu machen, daß sie einem koordinierten Angriff ausgesetzt seien.

Wesentlicher Antrieb hinter der Phasenstrategie von „Q“ sei es, Licht ins Dunkel zu bringen. Ihr „Outing“ als das, was sie in Wahrheit seien, sei zugleich das, was unsere Herrscher am meisten fürchten, so „Q“. Je mehr ihre Macht jedoch schwinde, desto mehr erstrahle unsere geteilte und gewalterfüllte Welt im Licht der Freiheit, der Zusammenarbeit und des Friedens.

„Q“´s berühmteste Behauptung lautet „Where We Go One We Go All“ (Wohin wir auch gehen, wir gehen gemeinsam). Das Q-Anon-Motto hat deshalb das auf den ersten Blick unverständliche Kürzel „WWG1WGA“. Es handelt sich bei „Q“ und den Q-Anons auf jeden Fall um eine ausgesprochen egalitaristische Bewegung. Kernaussage: Jedes Land auf der ganzen Welt leidet an der Unterdrückung durch „das System“ (des „Deep State“). In der einzigartigen Q-Anon-Bewegung „arbeiteten“ anonyme Bürger zusammen mit höchstrangigen Militärführern und dem US-Präsidenten, und jedermanns Beitrag werde geschätzt. Als Kommentatoren in den Netzwerken der Q-Anons „Q“ für seine Dienste dankten, erwiderte „Q“, daß kein Mensch über einem anderen stehe. „Wir arbeiten für euch“, so „Q“.

Die Verhaftung von Jeffrey Epstein, der im vergangenen August angeblich Selbstmord in seiner Gefängniszelle verübt haben soll, habe die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit stärker gebündelt, als dem „Deep State“ lieb sein kann. Der vielleicht schwierigste Teil des „großen Erwachens“ könne deshalb der Umgang mit der Verderbtheit unserer Herrscher sein, so Deborah Franklin im „American Thinker„. „Q“ spreche deswegen von „The Cult“, wenn er den „Deep State“ meint. Der mysteriöse Tempel auf Jeffrey Epsteins „Love Island“ gebe bereits Hinweise auf künftige Enthüllungen, die allein schon ihres Umfangs wegen furchterregend seien. Die Q-Anons sind davon überzeugt, daß der „Cult“ rituelle Praktiken vollzieht, in deren Rahmen Blut vergossen wird, und die auf die Unschuld von Kindern abzielten. Die moralische Verwahrlosung in den Schädeln der „Cult“-Mitglieder sei die treibende Kraft hinter weltweiter Brutalität, hinter Krieg und Terror. Die zu erwartenden, diesbezüglichen Enthüllungen seien für die Weltöffentlichkeit nur schwer zu ertragen.

Zuversicht

„Vertraut unserem Plan“, ist eine zentrale Botschaft, die alle Meldungen von „Q“ und den Q-Anons durchzieht. Es gebe einen präzisen Ablaufplan, erstellt von denjenigen, die „Q“ in die Welt gesetzt haben und Donald Trump während der Wahl protegierten. Obwohl alles nach täglichem Chaos aussehe, gebe es im Hintergrund doch eine stetige Zunahme an Siegen im Detail. Der präzise Ablaufplan des großen Erwachens beinhalte offensive Aktionen gegen die Finanzmacht des „Cults“, seine Verankerung in der Legalität, seine menschlichen Unterstützerketten und seine militärischen Kapazitäten. Von herausragender Bedeutung sei allerdings der Kampf gegen die medialen Möglichkeiten des „Deep State“, diejenigen Narrative zu befördern, vermittels welcher er die öffentliche Meinung beherrscht. In dieser Hinsicht komme „Q“ insofern eine tragende Rolle zu, als daß er es einfachen Bürgern ermögliche, die Erweckungsbotschaften zu verbreiten. Der „Cult“ wolle die Aufspaltung der Welt. Der wachsende Hass zwischen den Rassen, den Klassen, den Generationen, Religionen und politischen Parteien werde gezielt vom „Cult“ geschürt. Je besser das funktioniere, desto schwächer werde die Widerstandskraft des Einzelnen. Im Grunde sei man beim „Cult“ der Ansicht, die Menschheit sei mit einer großen Schafherde vergleichbar. Der „Cult“ verlasse sich darauf, daß die Schafe ihren Idolen folgen, jenen Berühmtheiten aus den Medien und aus Hollywood oder dem akademischen Milieu zum Beispiel, von wo in koordinierter Weise jene Trends und Ansichten kommen, denen die Allgemeinheit dann zu folgen habe. Die Quintessenz der „Q“-Bewegung sei eigentlich die Aufforderung an die Menschheit, selbst zu denken, anstatt sich das Denken vorschreiben zu lassen.

Deutschland und die EU nach „Q“

Ohne mich nun weiter mit „Q“ und den Q-Anons zu beschäftigen, sind wir bei der Aufforderung, endlich selbst zu denken, auch an einem zentralen Punkt angelangt, was Deutschland, die EU und die „Pandemie“ samt ihren Folgen angeht. Es gibt derartig viele Ungereimtheiten, daß allein schon das Fehlen, recht eigentlich das Vermeiden schlüssiger Antworten auf die Fragen, die sich tatsächlich stellen, den Q-Anons in die Hände spielen. Resultierend daraus ergibt sich dann auch zwangsläufig die Frage, ob Twitter die Accounts von 7.000 Q-Anons gelöscht und 150.000 weitere in ihrer Reichweite beschränkt hat, um seine Millionen anderer Nutzer vor Falschinformation, Verhetzung oder was auch immer zu „schützen“, oder ob diese repressiven Maßnahmen Teil des von „Q“ als real behaupteten Infokriegs sind, die dem „Cult“ einen Zeitgewinn sichern sollen.

Fest steht, daß im Rahmen der offiziellen Berichterstattung zur „Pandemie“ und ihren Folgen mit allen Mitteln abgelenkt und gelogen wird, daß sich die Balken biegen. Es wird trotz aller sehr berechtigten Kritik weiterhin mit den Begriffen „Infizierte“ und „Neuinfektionen“ hantiert, obwohl längst klar ist, daß „Infizierte“ mit „bekannt gewordene Infektionen“ zu übersetzen ist (wobei zu allem Überfluß noch immer die große Unzuverlässigkeit der entsprechenden Test ausgeklammert bleibt). Analoges gilt für die „Neuinfektionen“. Es gibt keine Neuinfektionen, sondern neu festgestellte Infektionen. Wie lange die Infizierten trotz der Unzuverlässigkeit der Tests schon „neu infiziert“ sind, läßt sich bei keiner der „Neuinfektionen“ sagen. „Neuinfektion“ ist der Brainfuck-Begriff schlechthin, gleich nach dem Begriff „Coronatoter“. Es gibt trotz eines sogar nach offiziellen Zahlen verschwindend geringen Infektionsrisikos im Juli 2020, welches seiner Wahrscheinlichkeit nach im Bereich eines Vierers mit Zusatzzahl beim Lotto liegt, noch immer den Maskenzwang, sowie die Ankündigung, diesen Zwang bis zur massenhaften Verfügbarkeit eines Impfstoffs gegen SARS-CoV-2 aufrecht zu erhalten. Das ist völlig irrational, wenn man das dahinter behauptete Motiv „Volksgesundheit“ als wahr unterstellt. Es gibt allgemein hingenommene Lebensrisiken, deren Eintreten statistisch wahrscheinlicher ist, als sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren. Keines dieser anderen Lebensrisiken erhält auch nur annähernd dieselbe Aufmerksamkeit wie Covid-19.

Es steht von Tag zu Tag immer deutlicher der Verdacht wie ein Elefant im Raum, daß nicht „Lockdown“ und Maskenzwang vor dem Virus schützen sollten, sondern daß vielmehr die behauptete Gefährlichkeit eines Virus, dessen Gefährlichkeit sich weder in der allgemeinen Mortalitätsrate, noch in einer Absenkung der durchschnittlichen Lebenserwartung selbst in Drittweltländern zeigt, medial hervorgezaubert worden ist, um verkehrt herum dem „Lockdown“ samt der Suspendierung von Grundrechten und dem Maskenzwang Scheinlegitimität zu verleihen. Gerade der fortdauernde Maskenzwang erweckt zunehmend den Eindruck einer massenpsychologischen Steuerung, die dadurch funktioniert, daß jeder Bürger jedem anderen permanent „Ausnahmesituation“ signalisiert. „Ausnahmesituation“ wiederum wäre die Generalbegründung für die weitere Suspendierung von Grundrechten. Und wie es der Teufel bestimmt nur rein zufällig will: Die fortdauernde Schleifung der FDGO durch die Bundesregierung und die Regierungen anderer EU-Länder spielt perfekt jenen Vereinten Nationen in die Hände, die extrem unter dem Einfluß des von „Q“ so bezeichneten „Cults“ stehen und – Zufall hoch drei – mit ihrer veröffentlichten Agenda 2030 in 17 detailliert aufgeführten Punkten klargemacht haben, wie inkompatibel souveräne Nationalstaaten mit ihren Grundrechten und ihren FDGOs mit der von den Vereinten Nationen angestrebten „Weltregierung zum ewigen Glück aller die Menschen auf Erden“ tatsächlich sind.

Simpelste Mathematik

Man braucht eigentlich nur zwei und zwei zusammenzuzählen, um zu Resultaten zu kommen, die wesentlich plausibler klingen, als das, was im Medien-Mainstream veröffentlicht wird. Ist es nicht die Kanzlerin, die seit Jahr und Tag von der Notwendigkeit einer „gerechteren Welt“ redet? Ist es nicht ausgerechnet diese Bunderegierung, deren Mitglieder ohne einen externen Berater nicht einmal mehr den Weg zur Toilette finden würden? Ist nicht die Frage reichlich unterbeleuchtet, wem wiederum die für teuer Geld verpflichteten Berater letztlich „gehorchen“? Ist es nicht diese Bundesregierung, deren Chefin, heute um 180 Grad gewendet, das genaue Gegenteil von dem erzählt, was noch im Jahr 2003 ihr Schnack gewesen war? Ist es denkbar, daß die Angela Merkel des Jahres 2003 mit ihren damaligen Einlassungen zur „Zuwanderung“ die Unterzeichung eines „Global Compact On Migration“ auch nur befürwortet, geschweige denn gefordert hätte? Ist es womöglich so, daß das, was uns Bürgern als die Geburtsorte demokratischer Entscheidungsfindungen angedient wird, nur noch scheindemokratische Showbühnen zur Aufrechterhaltung der Illusion von Demokratie, Grundrechten und Rechtsstaatlichkeit sind?

Da sind alles solche Fragen, die schon ohne das Wissen um die Existenz von „Q“ und den Q-Anons von höchster Brisanz wären, würde das nur endlich mehrheitlich auch so erkannt werden. Das politische Agendasetting erfolgt definitiv nicht mehr im vorgesehenen politischen, sondern im metapolitischen Raum. Und der wiederum ist der Kontrolle jener, die sich einbilden, der eigentliche Souverän zu sein, absolut entzogen.

In diesem Lichte betrachtet wären die Löschungen der 7.000 Q-Anon-Accounts bei Twitter und die Reichweitenbeschränkungen weiterer 150.000 solcher Accounts nur auf den ersten Blick lediglich empörend. Tatsächlich könnten sie auch ein Indiz für berechtigte Hoffnung sein. Dem „Cult“ könnte das Wasser inzwischen derartig bis zum Hals stehen, daß er sich nicht einmal mehr das Aufrechterhalten einer demokratischen Fassade leisten kann.

In den vergangenen Tagen gab es einen Mordanschlag auf jene Bundesrichterin in den USA, die das Zusammenspiel von Deutscher Bank mit Jeffrey Epstein untersucht. Opfer wurden ihr zwanzigjähriger Sohn und ihr Ehemann. Der Sohn wurde an der Haustür erschossen, der Ehemann überlebte schwerverletzt. Sie selbst bekam nicht einen Kratzer ab. Was war das dann? Ein „Warnschuß vor den Bug“? Allerweil sitzt Ghislaine Maxwell in einer Gefängniszelle. Sie ist die ehemalige Geliebte und spätere „rechte Hand“ jenes Kinderschänders mit dem Namen Epstein, der sich angeblich entleibt hat, ehe er irgendwelche Aussagen vor Gericht hätte machen können. Der britische Prinz Andrew hängt „irgendwie“ mit drinnen und gilt inzwischen als Ausgestoßener unter den britischen Royals. Was hat das Porträt von Bill Clinton im blauen Abendkleid zu bedeuten, welches in Jeffrey Epsteins New Yorker Townhouse an prominenter Stelle hängend gefunden wurde? Was ist dran an den Adrenochrom-stories? Stimmt es, daß in den Schubladen von US-Staatsanwälten derzeit 160.000 noch versiegelte Anklageschriften gegen die amerikanische „High Society“ schlummern? Stimmt es, daß Hollywood im wesentlichen eine Ansammlung von ganz krass Perversen ist – und daß diese Leute fürchterliche Taten auf einem nicht vorhandenen Gewissen haben?

Unzweifelhaft ist es so, daß „Q“ und die Q-Anons eine gewisse Glaubwürdigkeit nicht ausschließlich durch ihre eigenen Veröffentlichungen erhalten, sondern daß es vielmehr die Nachrichtenlage insgesamt ist, die „Q“ und seine Anhänger immer mehr vom Unwahrscheinlichen weg – und näher an das Wahrscheinliche heranrückt. Meinereiner ist jedenfalls weiter als je zuvor davon entfernt, die ganze „Q“-Geschichte als astreines Hirngespinst abzutun. Allerdings plagt ihn auch ein entsetzlicher Gedanke. Er fragt sich: Was, wenn „Q“ und die Q-Anons selbst eine Innovation des „Deep State“ wären, um alle diejenigen geduldig hinzuhalten, die auf den Durchbruch des Lichts der Wahrheit warten und sich darauf verlassen, daß es „Q“ und Donald Trump schon richten werden? Nur eines steht felsenfest: Wir leben in absolut unglaublichen Zeiten.

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