Trittbrettfahrer-Opferrolle: ZMD-Chef Mazyek fordert Schutz für Muslime

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Muslime als Polizeischutzsuchende: Ayman Mazyek (Foto:Imago/photothek)

Um sich als bedrohte religiöse Minderheit zu inszenieren, ist der Islamlobby hierzulande inzwischen jedes Mittel recht. Ausgerechnet den Prozessauftakt gegen den Attentäter von Halle, der die dortige Synagoge stürmen und Juden ermorden wollte, nimmt der umstrittene Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) zum Anlass, staatlichen Schutz für Muslime in Deutschland zu verlangen.

In Deutschland brauchen inzwischen eher Polizei und Gesellschaft Schutz vor Muslimen – genauer gesagt: vor Vertretern des politischen Islam in Gestalt islamistischer Gruppierungen – just solche, wie sie auch im ZMD zusammengeschlossen sind und die in der geistigen Nähe von Salatismus-Sympathisanten und radikaler Muslimbrüderschaft stehen

Wenn sich ein muslimischer Spittergruppenvertreter wie Mazyek ohne jede Autorität anmaßt, für Deutschland Muslime zu sprechen, dann ist dies schon dreist genug – doch dann auch noch in die Opferrolle zu schlüpfen und sich mit den knapp ihrer massenhaften Ermordung entgangenen Juden von Halle auf eine Stufe der angeblichen Bedrohung zu stellen, ist eine Frechheit. Mazyek missbraucht damit die Juden, um islamische Interessen durchzusetzen.

Es mag sein, dass antisemitische Anschläge wie der Terrorakt von Halle oder Attacken auf andere Minderheiten in Deutschland  auch Muslime verunsichern. Doch daraus pauschal abzuleiten, „die Muslime in Deutschland“ fühlen sich nicht ausreichend von den deutschen Sicherheitsbehörden geschützt, wie Mazyek dies tut, ist starker Tobak.

Übertragungsversuche von Synagogen auf Moscheen

Der ZMD-Chef führt laut „dts Nachrichtenagentur“ an, bei Tätern wie dem Halle-Amokläufer Stephan B. mache es „keinen Unterschied, ob sie Juden oder Muslime treffen würden“, so der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime – eine spekulative Behauptung, denn für diesen Täter jedenfalls ging es sehr wohl darum, speziell Juden zu treffen. Deshalb will er Polizeischutz für Moscheen.

Während in Frankreich von Islamanhängern immer mehr Kirchen vandalisiert oder sogar angezündet werden, jammert Mazyek lieber über angeblich dauergefährdete Moscheen und muslimische Institutionen hierzulande. Diese müssten, wie die Moschee in Halle bereits, daher sieben Tage rund um die Uhr bewacht werden. Denn angeblich käme es „fast wöchentlich“ zu Angriffen auf Moscheen, wo beispielsweise Schweineköpfe abgelegt würden, Fassaden mit Hakenkreuzen beschmiert oder Fenster und Türen eingeschlagen werden.“

Abgesehen davon, dass es sich dabei um eine maßlose Übertreibung handelt, verwechselt Mazyek hier anscheinend etwas: Das größere Sicherheitsproblem sind islamistische Terroranschläge hierzulande – und die forderten einen deutlich größeren Blutzoll als umgekehrt die herbeigeredete, angeblich allgegenwärtige Islamophobie. Und die Christenverfolgungen weltweit durch Muslime passen auch nicht zur Selbststilisierung als neues „Opfervolk“. Der ZMD-Chef sollte daher besser zu Entradikalisierung der eigenen Glaubensbrüder aufrufen. (DM)

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