Jordanischer Abgeordneter: „Allah erschuf Araber als Herren der Welt“

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Araber (Symbolbild: shutterstock.com)

Der jordanische Parlamentarier Mohammad Nouh ist sich sicher, dass sein Allah die genetisch bevorzugten Araber als Weltenherrscher erschaffen hätte, während andere die Arbeit zu verrichten hätte. Das sei auch kein Rassismus, sondern eine Tatsache. 

Der jordanische Abgeordnete Mohammad Nouh Qudah, der früher als jordanischer Minister für Sport und Jugend sowie als Minister für religiöse Stiftungen diente, sagte laut der Medienbeobachtungsstelle mena-watch am 12. Juli 2020 in einem Interview im Fernsehsender Iqra TV (Kuwait): Als Allah den Arabern den Koran offenbarte, habe er ihnen auch Führungseigenschaften verliehen, die andere Völker nicht haben. Er sagte, die Araber seien nicht geschaffen worden, um wirkliche Arbeit zu verrichten, sondern vielmehr, um Führer für die Nicht-Araber zu sein.

Qudah – auf Facebook hat der arabische Übermensch über 1,7 Mio. Follower –  fügte noch hinzu, dass die Araber die Herren der Welt sind. Allah habe sie erschaffen, um der Welt zu predigen. Dass Araber andere Gene und angeborene Eigenschaften haben, und dass die Arbeit der Nicht-Araber den Geist der Araber ergänzt, all das Gesabbere habe nichts, aber auch gar nichts mit Rassismus zu tun. Das sei schlicht eine Tatsache, das sehe man an arabischen Kindern. Diese handeln anders als nicht-arabische Kinder, so Qudah. Wobei der arabische Rassist sich diese Erklärung hätte sparen können. Zwangsarabisierte Europäer können ein Lied von der Andersartigkeit der von Allah Auserwählten singen.

Seyran Ates kommentiert das Gewäsch des jordanischen Selbsüberschätzers kurz und bündig mit „Was ein Würstchen!“

„Aber das ganze hat schon einen bitteren Beigeschmack, denn diese Sichtweise wird nicht nur von Millionen seiner Landsleute vertreten, sondern auch von vielen in Deutschland lebenden Arabern. Das sollte öfter angesprochen werden“, so Ates, türkischstämmige Anwältin und Frauenrechtlerin – und somit keine Araberin – weiter.

Warum es in arabischen Gesellschaften keinerlei Fortschritt gibt, dieser Kulturkreis sich unter dem faschistischen Islam mit nichts als roher Gewalt alles zusammengeräubert hat, was sie heute als angebliches eigenes Kulturgut vor sich hertragen, das erklärt der jordanische Herrenmensch nicht. (SB)

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