Jouwatch-Verschwörungstheorie Nr. 2 – Wie und warum sank die Titanic wirklich?

0
Foto: Von Everett Collection/Shutterstock

Es war eine sternenklare Nacht am 14. April 1912, als der größte, neueste und als unsinkbar behauptete Luxusliner „Titanic“ auf seiner Jungfernfahrt etwa 300 Seemeilen südöstlich von Neufundland mit einem Eisberg kollidierte. Der Eisberg beschädigte die Rumpfplatten an der Steuerbordseite, die Abteile am Bug fluteten und innerhalb weniger Stunden versank das Schiff im Ozean.
Für die über 2200 Menschen an Bord gab es zu wenige Rettungsboote und nur 701 von ihnen wurden in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages vom Dampfer „Carpathia“ aufgenommen. Für mindestens 1500 Menschen gab es keine Rettung, sie ertranken in den eisigen Wassern des Nordatlantiks.
Die große Zahl an Opfern macht den Untergang der Titanic zu einem der berühmtesten und tragischsten Schiffsunglücke der Geschichte.

Obwohl die Titanic-Katastrophe fest im Bewusstsein der Weltbevölkerung verankert ist, muss permanent an der Aufrechterhaltung dieses Narrativs gearbeitet werden. Eine immer wieder neuen Zulauf bekommende Gemeinschaft will die festgeschriebene Geschichte nicht einfach so hinnehmen, forscht nach und stellt Zusammenhänge mit anderen Ereignissen und neueren Untersuchungen her.

Seit es dem amerikanischen Tiefseeforscher Robert Ballard 1985 dank moderner Tauch- und Ortungstechnik gelang, das Wrack der Titanic in einer Tiefe von ca. 3800 Metern auf dem Meeresgrund aufzuspüren und zu filmen, wurden die Spuren konkreter. Im weiteren Verlauf der Zeit konnten auch Reste des Wracks geborgen werden.

Wie immer gibt es zu allen großen Tragödien auch Verschwörungstheorien. Manche dieser alternativen Theorien können, auch bei skeptischer Sichtweise, nicht so einfach in Abrede gestellt werden und einige davon werden hier aufgegriffen. An dieser Stelle kann und soll deren Wahrheitsgehalt nicht beurteilt werden, jeder muss für sich selber prüfen, ob er glauben oder zweifeln, oder aber selber suchen und sich neues Wissen aneignen will.

Nur noch wenigen Menschen von heute ist bekannt, dass bereits im Jahr 1898 ein Roman der amerikanischen Autors Morgan Robertson erschien, in dem das größte stählerne Schiffe der Welt, es konnte ganze 3.000 Passagiere befördern, unterging. Das als unsinkbar geltende Schiff mit dem Namen „Titan“ stieß bei seiner letzten Fahrt im Atlantik steuerbords mit einem Eisberg zusammen.
Es war natürlich nur eine Geschichte, denn in der Realität kommen Schiffsuntergänge durch Eisberge praktisch nicht vor. Aber gute Geschichten kann man ja auch mehrmals erzählen.

Unsere alternative Erzählung beginnt im Jahr 1900 mit dem Kauf britischer Schifffahrtslinien durch den amerikanischen Banker John Pierpont Morgan. Seinen ungeheuren Reichtum und seinen Einfluss verdankte er „seiner“ Erfindung des Investmentbankings. Mit dem von ihm im geheimen geschaffenen „Money Trust“ kontrollierte er Milliarden, die zur Jahrhundertwende fast die Hälfte des amerikanischen Kapitals ausmachten.

Größte Seemacht des beginnenden 20. Jahrhunderts war Großbritannien. Und dort begann J.P.Morgan ganze Schifffahrtslinien einzukaufen. Neben der White Star Line, der Red Star Line, der Dominion Line wurden noch weitere Linien akquiriert. Auf diese Weise umging der Oligarch das von Briten mit Gesetzen verankerte Verbot des Kaufs britischer Schiffe durch Ausländer. In Zeiten, als die Gefahr eines neuen Krieges sich abzuzeichnen begann, gelang es J.P.Morgan in weniger als zwei Jahren mittels von ihm kontrollierter Firmen ca. 100 Passagier- und Frachtschiffe zu erwerben. Seine Flotte wurde in der Holding „International Mercantile Marine Company“, kurz IMMC, vereinigt, die sofort in harten und kostspieligen Konkurrenzkampf um die Vorherrschaft im Atlantik geriet. Um die erlangte Position zu sichern, wurde in streng geheimer Planung ein Bauprogramm für mehrere Superpassagierschiffe aufgelegt, für das sich IMMC jedoch stark verschulden musste.

Zehn Jahre später, im Jahr 1911, sahen die Briten eine Chance, die IMMC in den Konkurs zu treiben. Die Titanic war noch nicht fertiggestellt, und lag im Ausrüstungsdock der nordirischen Werft Harland & Wolff in Belfast. Sie hatte bereits ihren Stapellauf am 31. Mai 1911 hinter sich, genau am Tag der Fertiggestellung der Olympic, ihrem fast baugleichen älterem Schwesternschiff und Namensgeberin der Olympic-Klasse. Diese erst drei Monate alte Olympic stieß am 20. September 1911 mit dem britischen Panzerkreuzer „HMS Hawke“ zusammen.

Die Hawke besaß einem stählernen Rammsporn und seine Besatzung war auf das Rammen von Schiffen trainiert. Sie machte „aus Versehen“, gerade als sie durch die Olympic überholt wurde, ein unglückliches Navigationsmanöver, anstelle von dem Liner weg, auf ihn zu. Just in diesem Moment „blockierte“ auch noch die Steuereinrichtung und die Fahrt der Hawke ging in Richtung Olympic und schlitzte deren hintere Steuerbordflanke mehr als 20 Quadratmeter unter der Wasserlinie auf. Diese sank jedoch nicht, wie später die Titanic, nur zwei Rumpfabteilungen liefen voll. Aufgrund der Schädigung war die Olympic dennoch abwrackreif, was offiziell durch IMMC verheimlicht wurde. Im späteren Seegerichtsprozess wurde die Verantwortung dem „Olympic“-Kapitän Edward J. Smith zugesprochen. Im weltweit einzigen Trockendock, das die notwendige Größe aufwies, die Olympic wieder flott zu bekommen, lag die schon fast fertige Titanic. Der wirtschaftliche Schaden durch die Ausfälle, der Zeitverlust bei der Fertigstellung der Titanic und die zusätzlichen entstandenen Kosten, kombiniert mit dem windigen Finanzierungsmodell der IMMC brachten diese an den Rand des Unterganges.

Bei der dreimonatigen Reparatur wurden nicht nur Teile von der fast fertigen Titanic demontiert und in der Olympic verbaut, sondern die Schiffe wurden in einer Nacht und Nebel Aktion vertauscht. Nachdem die ursprüngliche Titanic jetzt als reparierte Olympic die Werft verlies, wurde die schrottreife Olympic als Titanic fertiggestellt. Der ehemalige Kapitän der Olympic, Kapitän Edward J. Smith, durfte ab Fertigstellung die Titanic befehligen, die er ja bereits bestens kannte. Gleich auf der Jungfernfahrt, länger hätte das Schiff nicht durchgehalten, versenkte der Kapitän sein Schiff an einer der tiefsten Stellen des Nordatlantik, gerade noch rechtzeitig, bevor die Wassertiefe auf nur noch 70 Meter ansteigt.

Mit einem Eisberg wäre der Untergang kaum so präzise zu steuern gewesen, in Wirklichkeit geschah es mittels eines Kohlebunkerbrandes der die Schiffshülle gezielt schwächte. Bereits seit den Probefahrten der Titanic (der alten Olympic) brannte es im Bunker, wie aufgetauchte Fotos beweisen. Der Untergang war also letztlich ein Versicherungsbetrug. Die Jungfernfahrt erfolgte ganz nach Drehbuch. Kapitän Smith raste trotz Funkwarnungen über gesichtete Eisberge in seiner Route, die er „leichtfertig“ ignorierte, mit maximaler Geschwindigkeit an sein Ziel mit dem uns bekannten Ergebnis.
Es gibt noch einen zweiten Teil der Geschichte. Er hängt mit dem 30 Jahre lang geheim gehaltenen Plan zur Gründung der FED zusammen. Aktualität erlangt dieser Teil der Storry durch den „Q post 142„. Q und QAnon sollen jedoch hier noch kein Thema sein. Wie wir bereits wissen, war J.P.Morgan der einflussreichste Banker der Vereinigten Staaten. Quelle seines Reichtums war jedoch nicht nur das Investmentbanking. Morgan ist auch amerikanischer Treuhänder der europäischen Rothschilds. Bekannt war Morgan für seine schachspielerartige Strategie und seine Skrupellosigkeit. Heute wird er nur noch als Philanthrop beschrieben. Nachdem er bereits 1907 Amerika in seine bis dahin tiefste Bankenkriese stürzte, um dann als Retter der Nation mit gigantischem Gewinn daraus hervorzugehen, wollte er seine Macht durch die Gründung einer Zentralbank nach Muster der Bank of England zementieren.

Im November 1910 trafen sich auf sein Geheiß sechs Männer auf der Insel Jekyll Island, im „reichsten, exklusivsten und unzugänglichsten“ Club der Welt in Morgans Residenz. Morgan sorgte auch dafür, dass diese Runde ganz unter sich auf der Insel blieb. Die Männer reisten unter falschen Namen und ausgestattet für die Entenjagd. Zur Konspiration verwendeten sie nur Vornamen – Paul, Nelson, Harry, Frank, Piatt und Arthur, um zu verhindern, dass die Mitarbeiter des Clubs ihre Identität erfuhren. Ihre Aufgabe war es, das künftige Zentralbankgesetz der Vereinigten Staaten zu entwerfen.
Die versammelten Männer repräsentierten ein Viertel des weltweiten Reichtums, aber dieses Gesetz durch das Repräsentantenhaus zu bringen, war nicht einfach, es gab zu viele Gegner eines solchen Vorhabens.

Für die Amerikaner, darunter viele großbürgerliche Familien, stellte am Anfang des 20. Jahrhunderts die Aussicht auf eine Zentralbank das praktizierte Prinzip einer kleinen Regierung in Frage. Zutiefst verstörend wirkte Vision einer übermächtigen Bank verbunden mit einer noch mächtigeren zentralen Bundesregierung. Jetzt galt es diese Gegnerschaft zu schwächen.

Die großen Tageszeitungen, die sich im Besitz von Morgan und seinen Partnern befanden, bejubelten die Titanic als Schiff von „unvergleichlicher Größe“ und „Herrlichkeit“. Es gelang ihnen die angesehensten und einflussreichsten Größen in der Gesellschaft zur Teilnahme an der Jungfernfahrt über den Atlantik zu gewinnen. Medienwirksam buchte sich auch Morgan zur Jungfernfahrt ein, die Luxussuite B-52-54-56 war ihm zugewiesen. Unmittelbar vor der Abreise sagte er „krankheitsbedingt“ ab, obwohl er zwei Tage später wohlauf an einem französischen Strand gesichtet wurde. Mit ihm verlies auch seine bereits zum Transport nach Amerika verladene Kunstsammlung den Luxusdampfer.
Während des Untergangs der „Titanic“ stellte die Forderung „Frauen und Kinder zuerst“, die gegen jedermann auch mit Gewalt durchgesetzt wurde, sicher, dass einige der Passagiere für immer im Atlantik blieben. So zum Beispiel Jacob Astor, Benjamin Guggenheim oder Isidor Straus. In einem Falle wurde bewiesenermaßen nachgeholfen. Durch Astors Sohn, Vincent, wurde nach Bergung der Leiche seines Vaters eine Obduktion angestrengt. Nach dieser starb John Jacob Astor weder durch Ertrinken noch durch Erfrieren, sondern durch Erschlagen.

Der Verlauf der Geschichte zeigt, der Coup hatte langfristig Erfolg. Am 23. Dezember 1913 unterzeichnete Präsident Woodrow Wilson den Federal Reserve Act. Es setzte ein gigantischer Zentralisierungprozess ein. JPMorgan Chase war 2018 nach Forbes die drittgrößte Bank der Welt Anfang, gemessen an der Marktkapitalisierung (2017) sogar die wertvollste Bank der Welt.

Im Nachhinein betrachtet war schon die Namensgebung des Schiffes „Titanic“ ein Omen. Bei den Titanen in der griechischen Mythologie handelt es sich um das Göttergeschlecht, dass den Krieg gegen die Olympier verlor und in den Tartaros, den dunkelsten Ort des Hades verbannt wurde.

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram