SPD-Esken verharmlost Linksterror gegen eigenen Parteifreund

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Saskia Esken (Foto:Imago/Spicker)

Berlin – Wenn sich SPD-Chefin Saskia Esken („58 und Antifa. Selbstverständlich“) zwischen ihren linksextremistischen Schlägertrupp-Lieblingen und den eigenen Parteigenossen entscheiden soll, fällt die Wahl erwartungsgemäß zugunsten der roten SA aus: In widerlich-zynischer Verharmlosungsrhetorik relativierte Esken den Angriff auf das Bürgerbüro des innenpolitischen SPD-Fraktionssprechers von Berlin, Tom Schreiber.

Anfang vergangener Woche beschmierten mutmaßlich linksradikale „Aktivisten“ Schreibers Räumlichkeiten mit Farbe, Blut und Kot und schimpften ihn einen „Bullenknecht“ – weil sich Schreiber seit langem gegen Extremismus von allen politischen Seiten stark macht.

Dies freilich in erfrischend deutlicher Abgrenzung von innerparteilichen SPD-Antifa-Groupies und Fanboys wie Esken selbst, die mit dem Straßenterror der Linksfaschisten schon in der Vergangenheit kaum verhohlen sympathisierte – und ihrem diesbezüglichen Ruf auch jetzt wieder alle Ehre macht. Auf Twitter schrieb die SPD-Matrone:

(Screenshot:Twitter)

Eine „unpolitische Tat“? Da wurde es selbst ihrem Parteigenossen Schreiber zu bunt. „Wer sagen will, dass das eine Tat von Ferienkindern war, hat keine Ahnung“, erregte sich dieser im Gespräch mit der „B.Z.„: „Diese Straftat hat ganz klar mit Linksextremismus zu tun!“. Der Mann kennt seine Gegner: Im Internet werden seit Jahren bösartigste Gerüchte über ihn verbreitet, etwa fingierte Meldungen, er sei tot in einem Charlottenburger Hotel gefunden oder mit Crystal Meth in Singapur geschnappt worden.

Auf einschlägigen autonomen Webseiten wurde er wiederholt als „Target“ linksextremer Anschläge gelistet. Und während der Corona-Krise wurde er auf einer Fotomontage angeblich bei Hamsterkäufen gezeigt. Jetzt wurde aus dem Psychoterror erstmals ernst – wenn sich die Gewalt, auch vorerst „nur“ gegen Sachen, nicht gegen die Person richtet. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Saskia Esken findet selbst dann bestimmt noch versöhnliche Worte, um ihre militanten Lieblinge aus der Schusslinie zu nehmen. (DM)

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