Interner Machtkampf: Meuthen dreht und wendet sich

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Foto: Jörg Meuthen (über dts Nachrichtenagentur)

Die AfD kommt nicht zur Ruhe. Während die Umfragewerte sinken, weil sich die Partei fast ausschließlich nur noch mit sich selbst beschäftigt oder Angriffe von außen parieren muss, spielt der Spalter Meuthen weiterhin den großen Zampano, der nur noch seinen eigenen Posten im Auge hat:

Er will jetzt auch dann in der AfD bleiben, wenn es ihm nicht gelingt, den Rechtsextremisten Andreas Kalbitz aus der Partei zu werfen. „Natürlich bleibe ich in der AfD. In Braunschweig bin ich für zwei Jahre als Bundessprecher gewählt worden. Denjenigen, die mich gewählt haben – immerhin knapp 70 Prozent der Delegierten und den dahinterstehenden Mitgliedern bin ich schuldig, dass ich meine Aufgabe wahrnehme“, sagte Meuthen im „Bericht aus Berlin“ im ARD-Hauptstadtstudio.

Die Zusammenarbeit mit Kalbitz im Bundesvorstand bezeichnete er als „sehr pragmatisch und sachlich“. Meuthen sei aber klar, dass es auch Kritiker in der Partei gebe wie den Bundestagsabgeordneten Jens Kestner. Kestner sagte dem ARD-Hauptstadtstudio, dass er sich einen Verbleib von Andreas Kalbitz in der Partei wünsche.

„Manche sind regelrecht erzürnt. Herr Kestner ist einer von denen, weitere gibt es. Das ist normal“, sagte Meuthen dazu.

Björn Höcke habe im Gegensatz zu Kalbitz „keinen Anlass für eine Annullierung seiner Mitgliedschaft gegeben“, so Meuthen weiter, da Höcke seines Wissens keine unzutreffenden Angaben bei der Partei-Aufnahme gemacht habe.

Meuthen wird es nicht schaffen, mit seinen taktischen Manövern und seiner Anbiederei an die Mainstreampresse die AfD aus der „rechten“ Ecke zu holen.

Das Urteil nämlich ist längst gefällt. Politische Opposition ist naturgemäß immer rechts, weil die Elite von FDP bis zu den Grünen sich in der linken Ecke der Republik drängeln.

Die AfD sollte sich schleunigst wieder besinnen und anfangen zu arbeiten, also die Bürger wieder in den Arm zu nehmen. Schließlich wandelt sich Deutschland immer schneller in einen anti-demokratischen Linksstaat und der Bürgerkrieg ist auch nicht mehr weit. (Mit Material von dts)

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