Ungebremste Menschenexperimente dank Covid-19?

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Foto: Von Gorodenkoff/Shutterstock

Wer kennt das nicht? Viele Unfälle begannen mit: „Mach mal schnell….“. Und bereits im alltäglichen Leben können die Auswirkungen dramatisch sein. In Abhängigkeit vom möglichen Risiko einer Handlung ist jedoch Vorsicht geboten.

Die Diskussion um die Chancen und Risiken der Gentechnik verfolgt uns Jahrzehnte. Der erzielte Kompromiss, der das Verbot von Gentechnik verhinderte, war die EU-Freisetzungsrichtlinie (RICHTLINIE 2001/18/EG), die mit dem Gentechnikgesetz in der BRD Einzug hielt. Dort ist geregelt, dass jede Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen genehmigt werden muss und dazu zwingend eine vorherige Prüfung der Umweltverträglichkeit stattzufinden hat. Das geht sogar so weit, dass ein Landwirt, der unwissentlich gentechnisch verändertes Saatgut ausbringt, dafür haftbar gemacht wird.

Mit einer aus plötzlich aus dem Hut gezauberten neuen EU-Verordnung, die ohne nationales Gesetzgebungsverfahren eu-weit sofort geltendes Recht ist, sollen die vorgeschriebenen Prüfungen der Gentechnikverordnung in Teilen nun ausgehebelt werden. In einer Pressekampagne werden wir darauf vorbereitet, dass wegen der „Gefährlichkeit“ von Covid-19 Gefahr im Verzug ist und deswegen zur Zeitersparnis ohne eine Umweltverträglichkeitsprüfung gentechnisch an Menschen herumexperimentiert werden darf. Die Probanden tun das sicher freiwillig, aber bleiben sie dann unter Verschluss in einem Hochsicherheitslabor? Stellen sie ein Risiko dar? Sind alle Risiken bewertet und können ausgeschlossen oder vernachlässigt werden?

Im Anhang II der EU-Freisetzungsrichtlinie heißt es: „Das Ziel einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht darin, von Fall zu Fall etwaige direkte, indirekte, sofortige oder spätere schädliche Auswirkungen von GVO (genetisch veränderter Organismen) auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt, die bei der absichtlichen Freisetzung oder dem Inverkehrbringen von GVO auftreten können, zu ermitteln und zu evaluieren. Die Umweltverträglichkeitsprüfung ist durchzuführen, damit festgestellt werden kann, ob ein Risikomanagement notwendig ist und, wenn ja, welches die geeignetsten Methoden sind.“

Was genau wird jetzt eigentlich ohne „zeitraubende“ Prüfungen klinisch getestet? Was unterscheidet die neuen von den bisherigen Impfstoffen, dass diese Ausnahme überhaupt notwendig wird? In den letzten Monaten fiel immer wieder der Begriff „Vektorimpfstoff“. Diese Vektorimpfstoffe bestehen aus aktiven genmodifizierten Viren (z.B. Masernviren). Da macht die zuvor beschlossene Masernzwangsimpfung auch wieder Sinn. Der größte Nachteil von Vektorimpfstoffen ist ihre unkalkulierbare Sicherheit. Die Pharmazeutische Zeitung versucht uns zu beschwichtigen: „Die Basis bilden harmlose Viren, deren Genom zusätzlich die Bauanleitung für ein Coronavirus-Protein enthält.“ Ist das aber wirklich so? Oder ist das die Meinung von Experten, wie uns im Verlauf der aktuellen Krise schon einige begegneten und wir dürfen es einfach glauben. Noch gefährlicher sind mRNA-Impfstoffe. Bei diesen werden die Baupläne für ein Hüllprotein des abzuwehrenden Virus in den menschlichen Körper gespritzt, sodass die menschlichen Zellen dieses Protein selbst herstellen.

Damit hier nichts falsch verstanden wird: Hier werden keinesfalls moderne Impfstoffe verteufelt. Aber abzulehnen ist die unverantwortliche Eile bei deren Entwicklung.

Obwohl immer von Sicherheit geredet wird, geht es doch eher um die Teilhabe am Milliardengeschäft mit den neuen Impfstoffen und um die Sorge den Anschluss an die internationale Konkurrenz nicht zu verlieren.

In der Pressemeldung wird auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zitiert: „Diese Verordnung wird sicherstellen, dass klinische Prüfungen in der EU ohne Verzögerung starten können und dass keine wertvolle Zeit verloren geht.“ Da wären wir wieder bei: „Mach mal schnell…“. Oder ist einfach nur das Wort „Gesundheit“ im Ministertitel falsch?

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