„Die Welt zu Gast bei Freunden“: Mehr als die Hälfte der Hamburger Knast-Insassen sind Ausländer

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Immer mehr Ausländer in Deutschlands Gefängnissen (Symbolbild:Imago)

Wie „weltoffen“ und „bunt“ Deutschland 2020 ist, zeigt nichts deutlicher als ein Blick in seine Gefängnisse: Dort ist der Anteil ausländischer Häftlinge weit überrepräsentiert gegenüber dem Anteil von Ausländern an der Gesamtbevölkerung. Besonders rekordverdächtige Quoten erreichen die deutschen Stadtstaaten, allen voran Berlin – und Hamburg. Vor allem in der Hansestadt hat die Mehrheit der Knastbrüder inzwischen keinen deutschen Pass.

Das Motto der Fussball-WM 2006, „Die Welt zu Gast bei Freunden“, könnte man inzwischen als ironische Beschreibung des ethnischen Potpourris verwenden, das hierzulande verurteilte Straftäter abgegeben. Normalerweise zieren sich die Behörden, Auskünfte über Nationalitäten, Ausländeranteil und Migrationshintergrund zu erteilen; aus freien Stücken tun sie dies erst recht nicht, und Journalisten wollen derartige Wahrheiten meist gar nicht wissen und fragen folglich auch nicht danach – denn schon die Differenzierung in einheimische und ausländische JVA-Insassen gilt ja heutzutage als ethnisches Profilierung – und damit „Rassismus“.

Die undankbare Aufgabe blieb daher wieder einmal der AfD vorbehalten, offiziell bei der Senatsverwaltung zu erfragen, wie es um die heikle Häftlingszusammensetzung bestellt ist. Die Antwort ergab, wie die „Junge Freiheit“ (JF) berichtet, bei satten 56 Prozent aller Häftlinge – rund dreieinhalb Mal höher, als das Proporzverhältnis in der Gesamtbevölkerung (in Hamburg sind hingegen knapp 17 Prozent nichtdeutsche Staatsbürger). Unter den verbleibenden deutschen Insassen sind zudem noch diverse mit Migrationshintergrund – worüber der Senat jedoch keine Angaben machte. Zum Vergleich: In Deutschland insgesamt liegt der Ausländeranteil der Häftlinge bei rund 34 Prozent – Tendenz seit Jahren stark steigend.

Die größte Ausländergruppe der 975 nichtdeutschen Knackis sind die Türken mit 123 Inhaftierten, gefolgt von Polen (99), Afghanen (71), Rumänen (53) und Serben (46). 383 der Ausländer waren sind bereits vorbestraft, und die Versorgung der ausländischen Straftäter kostet den Hamburger Steuerzahler laut „JF“ jährlich knapp 67 Millionen Euro. Besonders ärgerlich ist der Umstand, dass 403 Häftlinge eigentlich längst abgeschoben sein müssten.

 

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