Bodo Ramelow eskaliert mal wieder: „Stinkefinger“ und „Widerlicher Drecksack“

0
Stinkefinger Ramelow (Bild: Sebastian Münzmaier)

Thüringen – Wie dünnhäutig und nervös die Sozialisten in diesem Land aggieren, wenn man ihnen den Spiegel vorhält, zeigte am Freitag der durch Angela Merkels Gnaden im Amt befindlichen Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow. Der Sozialist eskalierte in schon asozialer Art und Weise, nachdem der AfD-Abgeordnete Stefan Möller die Linkspartei auf politischer Ebene angriff.

Während einer hitzig geführten Debatte am Freitag im Thüringer Landtag über den Verfassungsschutz hatte der AfD-Landessprecher Stefan Möller – nachdem sich die Linken-Abgeordnete Katharina König-Preuss, Tochter des Antifa-Pfarres Lothar König und selbst bestens ins linksradikale Mileu vernetzt  – an der AfD abgeabeitet hatte, darauf hingewiesen, dass es sich beim Verfassungsschutz um eine „skandalgeneigte Behörde und Versagern“ handelt. Möller zeigte in diesem Thema weiter auf, dass der ehemalige RAF-Terrorist Christian Klar im Jahr 2016 für einen Linken-Abgeordneten – konkret handelt es sich hier um den Genossen und mutmaßlichen SED-Spitzel Diether Dehm – im Bundestag arbeitete. Danach betitelte Möller – wie bereits erwähnt – den Verfassungsschutz als skandalgeneigte Behörde und fragte den für viele Jahre von der Behörde überwachten Ministerpräsidenten:

„Wer da schon alles Tolles beobachtet wurde, nicht wahr, Herr Ramelow?“

Der Sozialist im Amt des Ministerpräsidenten zeigte dann einmal mehr in einer primitiven Geste, wie er sich die politische Auseinandersetzung vorstellt: Ramelow streckte Möller den Mittelfinger entgegen und bezeichnete den AfD-Politiker als „widerlichen Drecksack“.

Der Vorsitzende der Thüringer AfD-Fraktion, Björn Höcke, beantragte daraufhin die Einberufung des Ältestenrates des Landtages. Die Sitzung des Thüringischen Landtags musste unterbrochen werden.

Thüringens Linke-Fraktionschefin Susanne Hennig-Wellsow – durch ihre kindischen Blumenstraußwurf gegen den FDP-Mann Thomas Kemmerich zu zweifelhafte Berühmtheit – auch durch den Jubelgesang der Bild-Zeitung – gelangt- zeigte anschließend keinerlei Reue für die primitive Geste ihres Parteigenossen und zwitscherte:

Auch Ramelow selbst zeigte sich wenig einsichtig. Ebenfalls auf Twitter schrieb der Ministerpräsident, dass er sich in seiner „antifaschistischen Grundhaltung niemals von der AfD instrumentalisieren lassen“ werde.

Bemerkenswert sei es auch auch, dass es keine Aufnahmen von dem Stinkfinger in den Medien gibt – obwohl etwa der MDR Szenen aus der Sitzung zeigte, schreibt Boris Reitschuster in einem Beitrag. „Hier stellt sich die Frage, ob solche Fotos absichtlich nicht verbreitet werden, da sie in der heutigen, maßgeblich durch Bilder geprägten Medienlandschaft eine bedeutende Wirkung hätten“. Die Frage darf wohl in Zeiten, wo „Qualitätsmedien“ wie die FAZ demokratie-feindliche Ausfälle eines Sozialisten Ramelow zu einer „scharfe Reaktion“ umdeuten, mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet werden. (SB)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram