Seehofer stramm auf Islamisierungskurs: Weiterhin ungetrübte Zusammenarbeit mit Muslim-Zentralrat

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Weiterhin enge Partner: ZMD-Vorsitzender Ayman Mazyek und Bundesinnenminister Horst Seehofer (Foto:Imago/Heine)

Innenminister Horst Seehofer scheint es sich vor seinem überfälligen Abtritt in den Ruhestand um jeden Preis noch mit einem Anliegen vergeigen zu wollen: Er versucht die Islamisierung Deutschlands nach Kräften voranzutreiben. Als Innenminister, der eigentlich höchstsensibel auf verfassungsfeindliche Tendenzen der angeblichen „Religion des Friedens“ reagieren müsste, verteidigt er nun einmal mehr die Zusammenarbeit mit dem Zentralrat der Muslime (ZMD) – obwohl dieser nicht nur lediglich einen Bruchteil der hier lebenden Muslime vertritt, sondern auch noch radikalen Islamisten in seinen Reihen hat.

Denn ausgerechnet der größte Mitgliedsverband des ZMD, die Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa (Atib), wird im aktuellen Verfassungsschutzbericht erstmals den türkischen Rechtsextremisten der „Grauen Wölfe“ zugerechnet, wie die „Welt“ gestern unterstrich. Doch für Seehofer sei es – so eine Sprecherin des  Bundesinnenministers “ in gesellschafts- und integrationspolitischer Hinsicht unverzichtbar, zu den Religionsgemeinschaften in Deutschland gute Kontakte aufzubauen und zu pflegen“. Wer die entsprechenden Maßstäbe anlegt und bestimmt, was unverzichtbar ist, wird nicht weiter ausgeführt.

Zwar sei der Bundesregierung sei seit Langem bekannt, dass zu den Mitgliedsvereinen des Zentralrats „in einem beträchtlichen Umfang“ auch Organisationen gehörten, die von den Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder beobachtet werden, so Seehofers Sprecherin weiter. „Aufgrund seiner heterogenen Zusammensetzung ist der Zentralrat der Muslime dennoch Teil von Dialogformaten der Bundesregierung.“ Das Innenministerium verfolge „nicht ohne Sorge“ die Entwicklung der Mitgliedsverbände des Zentralrats. Anscheinend ist die Sorge aber nicht so groß, dass Seehofer diesmal ausnahmsweise konsequent bliebe.

„Nicht ohne Sorge“ – aber trotzdem sorglos

Welche Perversion: Während weite Teile einer wertkonservativen Partei, die voll auf dem Boden des Grundgesetzes steht, vom Verfassungsschutz beobachtet werden und die Union zudem ein Koalitions- und Kooperationsverbot zur AfD fast schon mit zähnebleckender Schärfe aufrechterhält, hat der CSU-Bundesinnenminister keinerlei Hemmungen, mit dem Zentralrat einer von Extremisten unterwanderten Glaubensgemeinschaft aus „Integrationsgründen“ auf Tuchfühlung zu gehen und „in regelmäßigem Kontakt“ mit Ayman Mazyeks dubiosem Verein zu stehen.

Laut ebendiesem Mazyek soll „Drehhofer“ übrigens gar die Schirmherrschaft des „Marwa-El-Sherbini-Preises für Zivilcourage“ übernommen haben – eine Darstellung, die das Innenministerium gestern zurückwies, wie „dts Nachrichtenagentur“ berichtet. Hoppla!? Hat Mazyek also gelogen, was den Preis betrifft? Wenn ja: Gehört das geflissentliche Überhören von Falschbehauptungen auch zu den „Integrationsbemühungen“? Wieso findet die Regierung hier keine deutlichen Worte? Wieviele Kröten kann ein einziger Minister schlucken? (DM)

 

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