Bildungsnotstand dank Lauterbach: Corona-Schulschließungen waren völlig unnötig

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Elternproteste gegen Schulschließungen Anfang Juni in Berlin (Foto:Imago/Mang)

Eine aktuelle, vielbeachtete Studie beweist, was Kritiker frühzeitig befürchtet hatten: Die kompletten Schulschließungen in Deutschland und anderen Ländern hatten praktisch keinerlei Einfluss auf die Entwicklung der Pandemie. Für eine sträfliche politische Überreaktion, die auf Druck von alarmistischen Medien und Virologen hin voreilig erfolgte, zahlte nun eine komplette Schülergeneration mit Bildungsrückstand und Entwicklungsdefiziten.

Damit reihen sich die gravierenden Auswirkungen eines infolge mangelnder Digitalisierungsreife verunglückten Zwangexperiments namens „Homeschooling“, das zudem unter lockdownbedingt erheblichem sozial-familiärem Stress durchgeführt wurde, in eine lange Reihe weiterer Corona-Kollateralschäden ein, die am Ende nur einen Schluss zulassen: Die „Medizin“ war weit schädlicher als die Erkrankung selbst. Operation gelungen, Patient tot.

Zur Verantwortung für diesen Irrsinn wird mit Sicherheit jedoch niemand gezogen; im Gegenteil: Die Panikmacher und Auguren, auf deren „Expertisen“ und Warnungstrommelfeuer hin im Frühjahr die Schulen, Kitas und Bildungseinrichtungen komplett dichtgemacht wurden, dürfen sich auch weiterhin im Glanz medialer Dauerpräsenz sonnen und ihre Fehleinschätzungen verbreiten. Allen voran SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach, der noch Anfang Mai proklamierte, für „mindestens ein Jahr noch“ müsse der Unterricht ausfallen. Für ihre Irrtümer müssen sich diese Katastrophenpriester nicht einmal vor kritisch fragenden Journalisten rechtfertigen – solche existieren in den Mainstream-Medien nämlich nicht.

Speziell Lauterbach trat dabei nicht nur für das Dichtmachen des ganzen Landes inklusive Schulen etc. ein, sondern ließ auch keine Gelegenheit aus, scharf gegen Schweden zu schießen, wo die Schulen während der Krise durchgehend geöffnet hatten – ein Segen für die dortige Schülerschaft und die Wahrung der Zukunftschancen der Jugend. Und, wie sich nun zeigt, auch ohne jede negative Auswirkung auf das Infektionsgeschehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Forschern der nationalen Gesundheitsbehörden Schwedens und Finnlands, über die „Bild“ heute berichtet.

Buhmann Schweden als großer Gewinner

Der Vergleich zwischen Finnland, das wie Deutschland seine Schulen – zumindest zeitweise – geschlossen hatte, und Schweden zeigte bereits hochinteressante Unterschiede bei den Alterszahlen der Corona-Positiven: In Finnland waren 8,2 Prozent aller Erkrankten Kinder, in Schweden nur 2,1 Prozent. Obwohl eigentlich die Ausbreitung in Finnland geringer hätte sein müssen. Dies ist nicht alles: Das brisante Ergebnis der Studie lautet, dass „…die Schulschließungen keinen messbaren Effekt auf die Zahl der Covid19-Fälle unter Kindern“ hatten. Kinder seien nicht die Hauptrisikogruppe des Coronavirus und spielten „eine weniger wichtige Rolle für die Übertragung“.

Auch das Ansteckungsrisiko für schwedische Lehrkräfte im Vergleich zu anderen Berufen war äußerst aufschlussreich: Laut Auswertung gebe es keine erhöhte Infektionsrate bei Lehrern, schreibt „Bild“. Zu einem ähnlich klaren Ergebnis kommt eine separate Studie des unabhängigen schwedischen Karolinska-Instituts, die den mentalen Zustand und den Bildungsgrad von Kindern in verschiedenen EU-Staaten verglich – hier schnitten die Schüler in Schweden am besten ab. (DM)

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