Gegen den Kolonialismus in der Tiefkühltruhe: Das Ende von „Eskimo-Eis“

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Eskimo (Bild: shutterstock.com/Von Deflector Image)

Nach Mohren-Apotheken und U-Bahnstationen, nach Sarotti-Mohren und Uncle-Bens-Reis nimmt die „Black-Lives-Matter“-Bewegung nun Eisproduzenten ins diktatorische Visir. So kündigten einige Eisproduzent devot an, ihre Eissorten mit dem Namen „Eskimo“ möglichst schnell umzubenennen. Der Name sei aus einer „alten und unaufgeklärten“ Zeit.

Das US-amerikanische Unternehmen Dreyer`s Grand Ice Cream springt laut New York Times auf den BLM-Zug auf und verkündete, seiner Sorte „Eskimo Pie“ bis Jahresende einen neuen Namen zu verpassen. In Dänemark und Finnland zeigt man sich auch ganz im Black-Lives-Matter-Fieber. So betonte Hansens IS aus Dänemark, der Name „Eskimo“ sei „ein Relikt einer alten und unaufgeklärten Zeit“. Froneri Finland äußerte sich ebenfalls tief betroffen und versicherte: „Wir möchten nicht, dass sich Menschen aufgrund unserer Marke diskriminiert fühlen.“ In Österreich vertreibt der Lebensmittelkonzern Unilever seine Eisprodukte unter der Marke Eskimo. Der Konzern teilte auf Nachfrage des stern mit: „Als ein Gründungspartner der ‚Unstereotype Alliance‘ arbeiten wir intensiv daran, Werbung von Stereotypen und Diskriminierung jeglicher Art zu befreien. In diesem Zusammenhang verpflichten wir uns, die Sprache und Ikonographie von mehr als 400 Unilever-Marken zu überprüfen, darunter auch Eskimo“, so die politisch korrekten Weltenverbesserer.

Der Begriff „Eskimo“ wurde laut dem Alaska Native Language Center in der Vergangenheit häufig für die Inuit oder Yupik verwendet. Die Bezeichnung werde mittlerweile aber von vielen Ureinwohnern Alaskas als „inakzeptabel“ angesehen, „hauptsächlich, weil es sich um einen kolonialen Namen handelt, der von nicht-indigenen Völkern auferlegt“ wurde. Dem widersprechen jedoch Sprachwissenschaftler, wie die JF schreibt. Demnach sei „Eskimo“ eine Sammelbezeichnung der benachbarten Cree- und Algonkin-Indianer für die Völker des nördlichen Polarkreises. Diesen beiden Stämmen nun Kolonialismus vorzuwerfen, wie es von sogenannten Antirassimus-Kämpfern derzeit gegenüber allen Weißen getan wird, wäre zumindest originell, so die Zeitung, die Liebhabern von Eskimo-Eis, der ihr Weißsein kritisch hinterfragten, bis zur Umbenennung im jeweiligen Land den Verzehr anderen Sorten anempfielt. All jene, die langsam aber sicher die Nase voll haben von diesem ganzen linken Blödsinn, sollten mit der Zunge abstimmen und diese Appeaserfirmen einfach meiden  (SB)

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