Corona-Staatstrauer in Spanien: Inszenierte Tränen im Dienst der globalen Neuordnung

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Als ginge es um Kriegsgedenken: von der Leyen bei der Corona-Trauerfeier (Screenshot:Youtube)

Madrid – Welch ein absurdes Schauspiel: Die heutige Corona-Trauerfeier in Spanien unterstreicht voller Pathos, was von vornherein das Problem mit dieser Pandemie war: Selektiv wird hier einer einzigen Krankheit als Weltenkatastrophe gehuldigt, so als seien zuvor nie Menschen an Infektionskrankheiten oder anderen Widrigkeiten gestorben. Und dass Vertreter von Weltgesundheitsorganisation, UN, NATO und EU als supranationale Organisationen diesem Staatsakt beiwohnten, beweist protokollarisch: Bei Corona geht es nicht um Menschenleben, sondern um einen Übungslauf für globale Kontrolle. 

Das „Zusammenrücken“, der „gemeinsame Kampf der Staatengemeinschaft“ gegen einen „unsichtbaren Feind“ – das ist das Leitthema der Pandemie seit Anfang des Jahres, und im Namen dieses Kampfes wird seitdem eine politische und ideologische Zäsur rücksichtslos durchgesetzt – die sich in autoritäreren, strafferen Notstandsgesetzen samt Demokratieeinschränkung, in der Vergemeinschaftung von Staatsschulden, in enormen Machtzuwächsen von NGO’s, Lobbys und Stiftungen mit eindeutiger Agenda und vor allem in dem Versuch niederschlägt, den lange ersehnten „Systemumbau“ zu verwirklichen.

Innerhalb der EU schlägt sich dieser Umbruch unter anderem in einer zunehmenden Abhängigkeit von Wirtschaft und Finanzmärkten von Regierungen nieder, in einer nie dagewesenen Kontrolle und Überwachung der Bürger im Namen des Infektionsschutzes – und in einer gigantischen Vermögensumverteilung als Folge der Corona-legitimierten Schuldenunion durch die Hintertür. Auf internationaler Ebene führt die Krise zu einem aktiv betriebenen, weiter voranschreitenden Souveränitätsverlust der Nationalstaaten durch Machtverlagerung auf internationale Institutionen – die künftig ebenso über Impfprogramme wie über Klima- und Migrationspolitik entscheiden sollen und sich, wie die WHO, durch ungesunde Nähe zu China und ähnlich aggressiven Regimes auszeichnen.

Um diese weitreichende Entmündigung der Bürger gerade in den hochentwickelten Ländern der westlichen Welt zu ermöglich, kam die Seuche wie gerufen. Dumm nur, dass sie sich als nicht annähernd so gefährlich erwies, wie sie den Bürgern angekündigt wurde. Umso wichtiger ist daher die fortgesetzte Inszenierung der Katastrophe. Und dazu gehört eben nicht nur die tägliche Vermeldung der Zahlen von „Corona-Toten“, die (im Gegensatz zur Zählmethodik aller sonstigen Krankheiten) überhaupt nicht kausal an der Infektion verstorben sein müssen, oder die Panikmache fortgesetzter künstlich aufgebauschter Ausbrüche – sondern auch die Trauerchoreographie durch „Gedenkveranstaltungen“ wie heute.

Offizielle Show zur Überdeckung tieferer Pläne

Offiziell lautet die Begründung, unter der Pandemie hätte „Spanien mehr zu leiden gehabt als die meisten anderen Länder Europas“, berichtet etwa „n-tv„, weil es dort bereits mehr als 28.400 Tote und „einen sehr langen Lockdown“ gegeben habe. Dies zum Anlass für eine einstudierte „Abschiedszeremonie“ zu nehmen, ist absurd: Hat man je irgendwann, irgendwo solche Staatsakte für Verkehrstote, Krebs- oder Infarktopfer oder an Fettlebern Verstorbene gesehen? Für Grippetote, Aids- oder Hepatitisopfer? Es ist eine heuchlerische, aufgesetzte Huldigung des Ausschnitts, einer selektiven Einzelbedrohung, deren tatsächliches medizinisches Gefahrenpotential womöglich weit überschätzt wurde und weiterhin wird.

Doch, wie gesagt, all dies ist in Wahrheit gar nicht das Thema. Es geht um Show, um Symbolik. Dass Kommissionschefin Ursula von der Leyen heute teilnahm, war unumwunden dem Zweck geschuldet, „überzeugende Signale“ für den EU-Wiederaufbaufonds auszusenden. Und Spaniens Ministerpräsident Sánchez nutzte die Krise zum Schulterschluss der EU: „Ohne Einheit wird es keine Erholung geben“. Wie gut, dass es Corona gab, bevor Europa ganz zerfallen wäre… (DM)

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