Alles ein riesiger Fehlalarm: Kaum Infizierte in Märkten, Geschäften und Schulen

0
Kaum infizierte Verkäufer in Supermärkten und Handelsketten (Symbolbild:Imago/Xinhua)

Wenn sich diese Zahlen erhärten sollten, dann wird sich die Politik demnächst noch ganz anderen, unbequemen Fragen stellen müssen: Laut einer Recherche der (in dieser Hinsicht mehr als unverdächtigen) „Zeit“ haben sich offenkundig weit weniger Beschäftigte der großen Supermarkt- und Drogerieketten mit dem Coronavirus infiziert, als zu Beginn der Pandemie befürchtet: Bei „dm“ waren es etwa nur 0,1 Prozent von 41.000 getesteten Mitarbeitern. Doch damit nicht genug: Auch in Schulen wurde die Ansteckungsgefahr offenbar dramatisch überschätzt. 

Wenn nun tatsächlich die Mitarbeiter, die tagtäglich jeweils dem Kontakt mit tausenden fremden Personen ausgesetzt waren, ein derart geringes Ansteckungsrisiko aufwiesen, dann ist dieses Risiko für die einzelnen Kunden – die ja noch viel weniger Fremdkontakte haben und sich zudem nur für eine jeweils begrenzte Zeitspanne in den Läden aufhalten – nochmals viel geringer gewesen und dürfte unterhalb der Nachweisgrenze liegen. Dies wiederum wirft neuerliche, unbequeme Fragen nach der Verhältnismäßigkeit der nach wie vor bestehenden Maskenpflicht und Abstandsregelungen auf.

Ähnlich aufschlussreich ist die Bilanz der Testungen beim „dm“- Konkurrenten Rossmann, wo unter 33.400 Mitarbeitern ebenfalls nur rund 0,1 Prozent – 36 Mitarbeiter – positiv getestet wurden – und von diesen nur zwei „eindeutig bei der Arbeit“ infiziert. Auch die Supermarktketten Rewe und Kaufland gaben an, der Anteil der infizierten Mitarbeiter liege weit unter dem Bevölkerungsdurchschnitt – und der liegt, laut Robert-Koch-Institut (RKI) – seit dem Corona-Ausbruch bei im Schnitt 239 Menschen pro 100.000 Einwohner, wobei dies ein Mittelwert seit Auftreten des Virus ist, der die damals beträchtlichen Fallzahlen im März und April von zeitweise über 100.000 Infektionen beinhaltet. Seit das Infektionsgeschehen auf einen Bruchteil dieses temporären Peak gefallen ist und kaum mehr bekannte Fälle existieren, ist der 100.000-Einwohner-Quotient Infizierter nochmals viel niedriger geworden.

Angesichts dieser Entwicklung war die Panikmache von Corona-Alarmisten und Virologen, die vor allem viele Verkäufer in Sorge versetzt hatten, sie könnten sich bei der Arbeit anstecken, völlig deplatziert – und ist es jetzt erst recht. Auch bieten die neuen Erkenntnisse Anlass, die nach wie vor bestehenden „Schutzmaßnahmen“ im Einzelhandel grundlegend in Frage zu stellen.

Maskenzwang macht definitiv keinen Sinn mehr

Die Maske macht diesbezüglich überhaupt keinen Sinn mehr. Doch unbeirrt davon erwecken Bundesregierung und manche Länder den Eindruck, als sei jederzeit und überall mit dem Auftreten neuer Infektionsketten zu rechnen; die Warn-App wird weiter propagiert, und inzwischen müssen sich Kunden, die etwa mit ec-Karte statt bar zahlen, sogar Sorgen machen, dass sie im schlimmsten Fall in Quarantäne müssen, wenn sie zur falschen Zeit im falschen Geschäft waren – worüber die elektronischen Zahlungsdaten ja Auskunft geben. Tatsächlich war und ist die Corona-Wachsamkeit im Handel mehr als übertrieben.

Und eine ganz ähnliche Fehleinschätzung ergibt sich nach einer neuen Studie aus den Schulen. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) schreibt, wurde die Verbreitung des Coronavirus in Kindergärten, Schulen und Familien bisher offenbar maßlos überschätzt: Eine Untersuchung der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden, für die seit der Wiedereröffnung der Schulen in Sachsen im Frühjahr mehr als 2000 Schüler und Lehrer auf Antikörper getestet wurden, lieferte – so die FAZ – weder einen Beleg dafür, dass sich das Virus in Schulen besonders schnell verbreitet, noch dafür, dass es durch Kinder besonders häufig übertragen wird. Es sei sogar eher das Gegenteil der Fall, erklärt Studienleiter Reinhard Berner, Direktor der Poliklinik für Kinder und Jugendmedizin des Dresdner Universitätsklinikums: „Kinder wirken eher als Bremsklötze der Infektion. Nicht jede Infektion, die bei ihnen ankommt, wird auch weitergegeben.“

Ihn Fall der Schulen hat die Politik zumindest schon gehandelt: Sachsen will nach den Sommerferien als erstes Bundesland im Schulbetrieb die Maskenpflicht streichen. Das Land war auch das erste, das nach dem Lockdown wieder mit dem Schulunterricht begann – und wie die Studie zeigt, sind daraus (im Gegensatz zu den Prophezeiungen von Katastrophenpriestern wie den bei „Markus Lanz“ dauergastierenden Alarm-Virologen oder Panik-Papst Karl Lauterbach) keinerlei Corona-Hotspots entstanden. Solche wären folglich erst recht nicht zu befürchten, wenn die Maskenpflicht endlich auch außerhalb von Schulen entfiele, wo Menschen viel mehr Abstand halten können: In Geschäften, Gastronomie und teilweise auch öffentlichen Verkehrsmitteln. (DM)
Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram