Von wegen „rassistische“ Polizeigewalt: Bielefelder Integrationsrat entschuldigt sich für falsche Anschuldigungen

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Schauplatz der "Affäre", die keine war: Polizei auf dem Bielefelder Kesselbrink (Foto:Imago/Wedel)

Es ist ein Vorgang mit Seltenheitswert, der sich da in Bielefeld abspielte: Nachdem die Flüchtlings- und Ausländerlobby in Gestalt des lokalen Integrationsrates die Polizei wegen der angeblich „gewaltsamen Festnahme eines jungen Afrikaners“ an die Wand gepappt und unter den zeitgeisttypischen Generalverdacht des „Rassismus“ gestellt hatte, mussten die empörten Wortführer nun zurückrudern – und sich bei der Polizei entschuldigen.

Dies gilt zumindest für den Bielefelder Integrations-Ratsvorsitzenden Ali Ölmez, der sich „in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Fall beschäftigt“ und mit Zeugen des fraglichen Vorgangs Anfang Juni auf dem zentralen Bielefelder Platz Kesselbrink gesprochen habe. Damals hatten 50 laut brüllende Migranten und Migrationsstämmige hochaggressiv eine Polizeikontrolle eines Afrikaners behindert, wobei es zu Ausschreitungen und Tumulten, Wortgefechten, Flaschenwürfen und Beleidigungen kam, wie die Lokalpresse schreibt. Die gewaltsame Festnahme des 23-Jährigen wurde gefilmt und später ins Internet gestellt – und prompt als Beleg für „exzessive Polizeigewalt“ verbreitet.

Ölmez hat nun auch die Polizeidarstellungen und Gegenbeweise gesichtet – und musste erkennen, dass diese Darstellung mit der Realität nicht das Geringste gemein hatte. Die Gewalt ging nicht von der Polizei, sondern ausnahmslos von den Vertretern der Bielefelder Party- und Eventszene aus. So löblich Ölmez Sinneswandel auch ist – vielleicht hätte er die Hintergründe schon vor einem Monat checken sollen, bevor er und seine Ratskollegen gemeinsam mit diversen linken Aktivisten und „BLM“-Mitläufern die Polizisten haltlos beschuldigten bzw. ihnen „Rassismus“ und „tödliches Gift“ unterstellten und von einer regelrechten Orgie der Polizeigewalt schwafelten.

Einmal Rassist, immer Rassist

Geläutert erklärt Ölmez laut „Westfalen-Blatt“ nun, er wisse, dass der beschuldigte Schwarzafrikaner „mehrfach von der Polizei aufgefordert wurde, sich auszuweisen… dieser Bitte kam er nicht nach. Er wurde sogar von anderen noch angefeuert, dies nicht zu tun und sich zu wehren. Ich fühle mich unwohl damit, der Polizei die Schuld gegeben zu haben. Diesen Fehler möchte ich nun rückgängig machen“, so der Kommunalpolitiker. Allerdings, so die Zeitung, vertritt Ali Ölmez offenbar eine Einzelmeinung innerhalb des Integrationsrates: seine beiden Stellvertreterinnen Viola Obasohan und Murisa Adilovic stehen – gemäß der Devise „nicht sein kann, was nicht sein darf“ – nach wie vor zu den längst widerlegten Vorwürfen. Einmal Rassist, immer Rassist.

Obasohan und Adilovic sehen weiterhin „die oberste Spitze“, Polizeipräsidentin Katharina Giere, in der Pflicht. Sie habe eine „besondere Verantwortung bei der Aufklärung des Vorfalls“. Und weil es ein hochaggressiver Schwarzer war, der sich bei diesem „Vorfall“ einer Polizei-Routinekontrolle gewaltsam widersetzt hatte, ist für die Migrantenlobby natürlich automatisch klar: Es muss sich um „institutionellen Rassismus“ handeln. Ölmez widerspricht seinen verbohrten Kolleginnen und erklärt nun: „Die Polizei hat alles richtig gemacht. Ich möchte mich entschuldigen. Die Äußerungen und die damit verbundenen Vorwürfe hätten so niemals erfolgen dürfen.“ Einsicht ist der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung – sofern ideologische Scheuklappen nicht jede Einsichtsfähigkeit im Vorfeld zunichte machen. (DM)

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