Schwarze Rassisten erobern Hollywood

0
Foto:Von Featureflash Photo Agency/shutterstock

In Hollywood ist eine Revolution im Gange. Weiße Schauspieler werden gefeuert. Erlasse von Studio-Chefs machen klar, dass nun nur noch Minderheiten, also Farbige – People of Colour (PoC) genannt, oder Menschen aus dem LGBT-Geschlechterwirrwarr-Spektrum – in der Filmindustrie arbeiten dürfen.

Erschüttert von #MeToo, gelähmt von Covid-19, erwacht die 50-Milliarden-Dollar-Filmindustrie langsam aus einer viermonatigen Sperre und findet sich in einer ganz neuen Welt wieder. Öffentliche Proteste im Zuge von Black Lives Matter haben Amerika polarisiert. Nun erreichen die Auswirkungen Hollywood.

Eine neue Welle von Vorurteilen, die von manchen als anti-weiß bezeichnet werden, lässt Autoren, Regisseure und Produzenten um ihre Jobs fürchten. Die derzeitige Atmosphäre sei „giftiger als Tschernobyl“, so ein Betroffener laut MailOnline. Bekannte Schauspieler hätten Angst, sich zu äußern, weil sie befürchteten, als rassistisch zu gelten.

Als erster „Weiße-raus-Rufer“ outete sich einer der mächtigsten schwarzen Regisseure in Hollywood, der Oscar-Preisträger Jordan Peele. Er erklärte öffentlich, er wolle für Hauptrollen niemanden mehr einstellen, der weiß sei.

„Ich denke nicht, daß ich einen weißen Kerl als Hauptdarsteller in meinem Film verpflichte“, erklärte Peele. „Nicht, dass ich keine weißen Typen mag. Aber ich habe diesen Film schon einmal gesehen.“

„Wenn ein weißer Regisseur so etwas im Zusammenhang mit einem schwarzen Schauspieler sagen würde, wäre seine Karriere sofort beendet“, so ein Studio-Manager hinter vorgehaltener Hand. Der Manager, der anonym bleiben will, erklärte, daß das Klima jetzt für jeden „weißen Mann mittleren Alters im Showbusiness“ toxisch ist. Dessen Karriere sei „so ziemlich vorbei“.

Der schwarze Oscar-Preisträger Peele äußert sich lauter als die meisten anderen zu seiner Einstellungspolitik, aber er ist mit seinen Ansichten kein Einzelfall. Dutzende Produzenten, Autoren und Schauspieler hätten sich gegenüber der MailOnline über die Welle des „umgekehrten Rassismus“ geäußert, die die Branche überrollt, so das Blatt.

In Hollywood würden nur noch Farbige, Frauen oder LGBT-Angehörige eingestellt, um zu schreiben, zu spielen, zu produzieren, hinter Kameras zu stehen oder hinter den Kulissen zu arbeiten. Wer weiß sei, können dazu nichts mehr sagen, weil ihm das sofort als „Rassismus“ ausgelegt oder er für sein „weißes Privileg“ verurteilt werde.

Alle seien vor Angst gelähmt, weil jedes Wort falsch interpretiert werden könnte und ihre Karriere sofort vorbei sei. Es gebe viele leise Gespräche, aber öffentlich sei jeder verzweifelt daran interessiert, „Vielfalt“ zu fördern. „Es implodiert: Es ist ein totaler Zusammenbruch“, heißt es hinter den Kulissen.

Das Versäumnis, farbige Darsteller für die Oscars zu nominieren, wurde in den letzten Jahren als ein Schandfleck betrachtet. Doch nun sei das Pendel soweit in die andere Richtung ausgeschlagen, daß die Film- und Fernsehbranche „am Rande eines kollektiven Nervenzusammenbruchs“ stehe.

Das neue Schlagwort in Hollywood heißt jetzt „Bipoc“ – Abkürzung für Black, Indigenous und People of Colour – und „Menemy“, mit dem ein männlicher Weißer bezeichnet wird, der der „Diversitätsbewegung“ ablehnend gegenüber steht.

„Direktoren haben normalerweise ein Mitspracherecht darüber, wer in ihrem Projekt ist. Das ist vorbei. Es dreht sich alles um ‚Bipoc-Einstellung‘. Und es kommt direkt von den Leitern der Studios, die wissen, dass ihre Jobs auf dem Spiel stehen. Weiße Männer mittleren Alters gelten als Kollateralschäden. Sie sind die Menemy. ‚

Ein Schauspieler in den Fünfzigern, der an einigen der größten Shows der letzten 20 Jahre gearbeitet hat, beschrieb, wie der Casting-Direktor ihm kürzlich bei einem Vorsprechen sagte, er sei „perfekt für die Rolle“, aber sie seien angewiesen worden, einen PoC, einen Farbigen für die Rolle zu engagieren.

„Ich verstehe, dass Hollywood noch einen langen Weg vor sich hat, bis farbige Menschen auf dem Bildschirm richtig dargestellt werden. Aber wie soll ich meine Hypothek bezahlen und Essen auf den Tisch stellen? Jeder hat Angst. Und du kannst nichts sagen, weil du dann öffentlich gekreuzigt wirst“, so der Schauspieler.

„Also, zu den weißen Männern in diesem Thread… wenn Sie nicht den Job bekommen, für den Sie sich entschieden haben, denken Sie bitte daran… Voreingenommenheit kann in beide Richtungen gehen. Das ist 2020″, weist ihn die Regisseurin Ava DuVernay, heute eine der mächtigsten schwarzen Frauen in Hollywood, auf Twitter zurecht.

Der Kulturwandel ist so groß, dass sich ein Studio jetzt darauf vorbereitet, einen Film mit einer komplett schwarzen Besetzung und Crew zu drehen. Doch als eine weiße hochangesehene Führungskraft mit der Aufsicht der Produktion betraut wurde, hagelte es Kritik.

„Die Kinder, die den Film machen, sind frische, großartige neue Talente. Aber sie sind Kinder. Keiner von ihnen ist über 25 Jahre alt. Die meisten von ihnen waren noch nie in einem Filmset, geschweige denn in einem Film, der 20 Millionen Dollar kostet. Sie haben keine Ahnung von Gewerkschaftsregeln, regelmäßigen Pausen, die eingelegt werden müssen, oder wie lange ein Drehtag sein darf. Wir müssen unsere Investition schützen. Andernfalls könnten der Zug im Wert von mehreren Millionen Dollar außer Kontrolle geraten“, heißt es hinter den Kulissen von besorgten Kennern. „Das, was sich hier abspielt ist definitiv umgekehrter Rassismus.“

Eingestellt werde nicht mehr nach Fähigkeiten sondern ausschließlich nach ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht und dem Social-Media-Profile. „Wenn du farbig, weiblich und schwul bist, bist du dabei. Wir alle bekommen Diversity-Training. Wir laufen bei jedem Meeting auf Eierschalen“.

Die Karriere des weißen Filmcutters Nathan Lee Bush fand ein jähes Ende, als er es wagte, einen Beitrag in einer privaten Facebook-Gruppe zu kritisieren, in dem explizit nach einem schwarzen Cutter gesucht wurde: „Schauen Sie, was wir tolerieren sollen. Die Leute praktizieren offen und stolz Rassismus und nennen jeden einen Rassisten, der es wagt, das zu kritisieren…“ Das hatte für ihn schwerwiegende Folgen: Sein Hauptauftraggeber, die US-Restaurantkette Panera Bread, schwor, nie wieder mit ihm zusammenzuarbeiten. Bush befindet sich seither im Entschuldigungs- und Erklärungsmodus, um vielleicht wieder einen Auftrag zu bekommen.

Seit dem Beginn der Black Live Matters Welle haben Studios wie Disney, Warner Bros, CBS und Netflix der BLM-Bewegung ihre Unterstützung zugesichert und wollen Millionen US-Dollar für die Förderung von Vielfalt und Inklusion ausgeben.

Viele fürchten, daß die Bemühungen den gegenteiligen Effekt haben werden. Ein mit dem Emmy Award nominierter weißer Schriftsteller sagte: „Ich habe noch nie so viele verängstigte Menschen getroffen. Häuser werden zum Verkauf angeboten. Die Leute ziehen aus, denn selbst wenn sich die Dinge nach der Pandemie wieder normalisieren, wird es keine Arbeit mehr für sie geben…Die Leute denken, Hollywood sei ein Ort, an dem Träume wahr werden, aber für Leute wie mich wird es zu einem Albtraum.“

Jetzt rächen sich die Jahre der politischen Korrektheit: „In den letzten Jahren hat die Konformität stetig zugenommen. Zunehmend wurde uns gesagt, was wir sagen, hören, sehen und wissen dürfen. Der linke Mob zieht durch das Internet und bringt jede abweichende Stimme zum Schweigen und bringt jeden frei denkenden Menschen um seinen Job. Sie haben es geschafft. Jetzt wollen sie uns auch noch diktieren, mit wem wir schlafen dürfen“, klagt der Schriftsteller mit dem Hinweis auf die Killing Eve-Schauspielerin Jodie Comer. Ihr Verbrechen? Sie hatte die Online-Trolle mit einem Foto wütend gemacht, das sie mit dem amerikanischer Lacrosse-Spieler James Burke zeigt. Und der soll Republikaner und Donald Trump-Fan sein. In Hollywood gilt das als Verbrechen und zieht laute Rufe nach einem Arbeitsverbot nach sich.

Das totalitäre Verhalten habe sich mit „erstaunlicher Leichtigkeit“ breit gemacht. Es ist das Produkt einer rachsüchtigen Linken, deren Ideologie früher auf bestimmten US- Universitäten beschränkt gewesen sei. Nun bahnt sie sich den Weg in alle Bereiche der Gesellschaft. Ironie der Geschichte: Die ersten Opfer der Säuberungswelle sind genau die, die an politische Korrektheit geglaubt, sie gelebt und befeuert haben.

Das sei „Faschismus. Roter Faschismus, aber eben Faschismus“, erkennen sie nun bitter im Angesicht der totalen Zerstörungswut, die über das „liberale“ Hollywood hereinbricht. (MS)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram