Alle in Alarmbereitschaft! Stegner will „rechte (AfD)-Bagaluten“ aus dem Bundestag schmeißen

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Verspritzt wieder sein Gift: Ralf Stegner (Foto:Imago/Wölk)

Ralf Stegner will künftig vom Bundestag aus pöbeln. Er träumt nicht nur davon, dass das kommende Jahr eine (positive) entscheidende Weichenstellung für die Zukunft der SPD bringen werde, sondern auch davon, nach seinem Einzug in den Bundestag die AfD von dort zu vertreiben.

Zu den Gründen für seine Bundestagskanditatur sagt der SPD-Pöbler gegenüber der WELT:

„Ein Punkt, der mich wahnsinnig motiviert, ist, dass da diese rechten Bagaluten als größte Oppositionspartei im Bundestag sitzen. Das darf man niemals akzeptieren. Die müssen da wieder raus. In Schleswig-Holstein werden wir das beim nächsten Mal wohl schaffen. Im Bund muss man da ein bisschen mehr Anlauf nehmen.“

Wenn er da mal nicht stolpert, bei seinem Anlauf.

Seine Partei sieht er in einer „einzigartigen Tradition für Frieden und Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, Demokratie und Toleranz“. Sein „Friede“ besteht allerdings u.a. darin, Andersdenkende, im Besonderen die AfD und ihre Wähler, mit Schaum vorm Mund geradezu fanatisch zu verfolgen, wobei er offen dazu aufruft, diese zu „attackieren“, was bei Menschen mit Antifavordergrund wohl nicht nur verbal zu verstehen ist. Seine Toleranz reicht bekanntlich auch nur bis zur Mitte der SPD, er selbst steht längst jenseits der Grenze linksaußen.

Abgegeben hat er seine Kandidatur für den Wahlkreis Pinneberg, wo der 60-Jährige Ernst-Dieter Rossmann (69) beerben will, der seit 1998 dem Bundestag angehört und nun nicht mehr antreten will.

Bereits im vergangenen Jahr bewarb sich Stegner gemeinsam mit Gesine Schwan um den SPD-Bundesvorsitz. Erfolglos!

Sollte es ihm diesmal gelingen, wird er mit seiner „gewinnenden Art“ bestimmt eher dafür sorgen, dass die SPD gänzlich in der Versenkung verschwindet, als er es schaffen wird, die AfD zu vertreiben. (lsg)

Dieser Beitrag erschien zuerst hier

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