Von „Maskenverweigerern“ verprügelter französicher Busfahrer ist tot

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Philippe Monguillot (Bild: Twitter)

Frankreich / Bayonne  – Der nach einem brutalen Angriff für hirntot erklärte französische Busfahrer Philippe Monguillot ist tot. Deutsche Mainstreammedien vermelden unisono, dass eine Gruppe „Männer“ auf ihr 58-jähriges Opfer derart brutal auf ihn einprügelten, weil er diese nicht ohne Masken und Fahrausweise in seinen Bus lassen wollte. Wer wissen will, um wen es sich bei den „Maskenverweigerern“ handelt, muss sich der Auslandspresse bedienen.

„Wir haben beschlossen, ihn gehen zu lassen. Die Ärzte waren dafür und wir auch“, teilte die Tochter von Philippe Monguillot, Marie, der Nachrichtenagentur AFP am Freitag mit. Die Ehefrau des 59-Jährigen, Véronique Monguillot, schrieb in Onlinenetzwerken: „Mein Mann ist um 17.30 Uhr gestorben, RIP meine Liebe.“

Berichten zufolge kam es erstmals um 14 Uhr am Mittwoch zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Männern, die keinen Fahrschein hatten. Am Abend dann, als Monguillot mit dem Bus an der Haltestelle Balishon hielt, stieg ein Mann ohne Maske ein und gesellte sich zu vier weiteren Personen, die bereits im Bus waren. Darunter offenbar auch die Schwarzfahrer vom Nachmittag. Der Chauffeur soll die Gruppe darum aufgefordert haben, den Bus zu verlassen. Es kam zu einem lauten Wortwechsel. Dann eskalierte die Situation, und der Mob prügelten auf Monguillotein. Als das Opfer zu seinem Sitz zurücklaufen wollte, hieb ihm einer der Schläger heftig auf den Kopf und der Chauffeur verlor das Bewusstsein. Die Polizei konnte am selben Abend einen 34-jährigen Mann festnehmen. Am Montag folgten vier weitere Verhaftungen.

Deutsche Mainstreammedien verschweigt, dass Bayonne schon lange als Durchgangsstation von afrikanischen Migranten dient. Was die Profile der beteiligten Angreifer betrifft, teilen französische Medien mit, dass es sich „um Personen, die am Rande der Gesellschaft leben, die regelmäßig Alkohol trinken und zum Teil auch Drogen nehmen“ handle, so zumindest Olivier Lahet, stellvertretender Abteilungssekretär des SCP FO 84. Des Weiteren sollen die Täter auf die Namen „Mohamed, Mohammed, Moussa und Selim“ hören, so die us-amerikansiche Graswurzelbewegung Rair Foundation in einem Beitrag. In deutschsprachigen Medien indes werden die brutalen Totschläger als „Maskenmuffel“ dargestellt.

Am Mittwoch gedachten Hunderte in einem „Marche blanche“ Philippe Monguillot. (SB)

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