Jouwatch-Verschwörungstheorie Nr. 1 – Warum mußte John F. Kennedy sterben?

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Es ist der 22. November 1963 um 12:30 Uhr, als der offene 1961er Lincoln Continental X-100 den Dealey Plaza in Dallas erreicht. Plötzlich fallen drei Gewehrschüsse. Der sich im Wagen befindende US-Präsident John F. Kennedy wird von zwei Kugeln getroffen. Kurz darauf trifft er in die Notaufnahme des Parkland Memorial Hospital ein. Fünf Minuten nach den Schüssen beginnen 14 Ärzte um sein Leben ringen. Um ca. 13:00 Uhr unterzeichnet Dr. Clark den Totenschein. Der für die Sicherheit des Präsidenten zuständige Secret-Service befördert die Leiche des Präsidenten an Bord der Air Force One, um sie zur Obduktion ins Bethesda Naval Hospital bei Washington zu fliegen. Noch vor dem Start legte Lyndon B. Johnson an Bord des Flugzeugs den Amtseid als 36. Präsident der Vereinigten Staaten ab.

Bis hierhin stehen die Tatsachen fest, jedoch um den oder die Täter sowie die Ursachen und Gründe, die zum Attentat führten, ranken sich neben dem offiziellen Narrativ viele „Verschwörungstheorien“. Einige dieser alternativen Theorien unternehmen den Versuch, dieses Ereignis in eine Welterklärung einzubetten. Diese Theorien gehen davon aus, dass die Erde von clanwirtschaftlich organisierten Gruppen beherrscht wird, die alles Notwendige unternehmen, um auch in Zukunft ihre Stellung zu behaupten. Zur Abkürzung seien diese Gruppen hier „Hintergrundmächte“ genannt. Eine der alternativen Theorien, zu den „tatsächlichen“ Ursachen des Attentats wird hier wiedergegeben. Wir können und wollen an dieser Stelle den Wahrheitsgehalt der Geschichte nicht bewerten. Jeder kann mit seiner eigenen Intuition prüfen oder selbst auf die Spurensuche mit der „Großen Suchmaschine“ gehen, die seit Beginn dieses Jahres deutlich mehr und auch weiterführende Treffer als in der Vergangenheit zeigt.

Bereits am 27. April 1961 hielt John F. Kennedy im Waldorf-Astoria Hotel in New York City seine berühmte Rede. Sie wird als starkes Indiz für das Zutreffen von alternativen Sichtweisen zu seinem Tod angesehen. Drei kurze Passagen daraus sollen das belegen:

Das Wort „Geheimhaltung“ ist in einer freien und offenen Gesellschaft abstoßend; und wir sind als Volk von Natur aus und historisch gegen Geheimbünde, gegen geheime Eide und gegen geheime Verfahren. (…)

Jene, die sich selbst zu unseren Feinden gemacht haben, schreiten rund um dem Globus voran. (…)

Denn wir sind auf der ganzen Welt von einer monolithischen und rücksichtslosen Verschwörung betroffen, die sich in erster Linie auf verdeckte Mittel zur Erweiterung ihres Einflussbereichs stützt – auf Infiltration statt Invasion, auf Subversion statt freier Wahlen, auf Einschüchterung statt Selbstbestimmung, auf Guerillas bei Nacht statt Armeen bei Tag. Es ist ein System, das enorme personelle und materielle Ressourcen für den Bau einer engmaschigen, hocheffizienten Maschine aufgewendet hat, die militärische, diplomatische, nachrichtendienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen kombiniert.

Die Geschichte selbst geht so: Das intransparente Zentralbanksystem, mit der FEDERAL RESERVE an der Spitze, ist das Instument der Machtausübung der Hintergrundmächte. Die FED ist eine Privatbank und nicht, wie oft angenommen, eine staatliche Institution. Ihr Geschäftsprinzip ist einfach: Sie produziert „Federal-Reserve-Noten“ und verleiht sie gegen Zinsen. Und dafür hat sie das Monopol. Und aus diesem Monopol erwächst ihre Macht.

Die FEDERAL RESERVE (kurz FED) ist eine Vereinigung von Privatbanken und bildet die Zentralbank der USA. Die FED hat das Monopol zur Erschaffung von Federal-Reserve-Noten, den US-Banknoten, die auf US-Dollar lauten. Die Grundlage dafür bildet der Federal Reserve Act von 1913, eine US-amerikanische Gesetzgebung. Die FED ist über zwölf regionale Notenbanken dezentral organisiert. Wer genau die Eigentümer bzw. Eigentümerbanken sind, und wie groß ihre Anteile an den jeweiligen regionalen Notenbanken sind, unterliegt strenger Geheimhaltung.

An diesem Monopol rüttelte John F. Kennedy. Die Chance dazu ergab sich durch die Nachfrage nach einem Edelmetall, nach Silber. Der „Silver Purchase Act“ aus dem Jahre 1934, verpflichtete das Finanzministerium, den Silperpreis zu stützen. Er verpflichtete die US-Regierung mittels geliehener Banknoten, Silber zu kaufen und das Edelmetall nur zu einem festen Preis zu verkaufen. Als Dienstleister fungierte die FED. Die Nachfragesteigerung von Silber als Industriemetall führte zu einem starken Anstieg des Marktpreises für Silber, der deutlich über dem Festpreis der Regierung lag. Die Silberreserven gingen in den Keller. Sie reduzierten sich um ca. 80%.

Als Reaktion darauf stoppte Kennedy den Verkauf von Silber und forderte vom Kongress, die bestehende Gesetzgebung zu ändern. Kennedy brauchte mehrere Anläufe den Kongress zu überzeugen. Sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat wurde dann aber doch noch das Änderungsgesetz beschlossen. Mit Kennedys Unterschrift am 4. Juni 1963 wurde das neue Gesetz wirksam und hob das Silberkaufgesetz von 1934 und verwandte Gesetze auf.

Noch am Tag der Unterschrift erließ John F. Kennedy zusätzlich die Executive Order 11110, die eine bereits vorhandene Executive Order zum Silberhandel ergänzte. Ab diesem Zeitpunkt erlangte das Finanzministerium die Befugnis, „Silberzertifikate gegen Silberbarren, Silber oder Standard-Silberdollar im Finanzministerium auszustellen ….. und um Standard-Silberdollar und Tochter-Silberwährung für deren Rückzahlung zu prägen“.

Die Regierung durfte für jede Unze Silber, das sie besaß oder erwarb, ab sofort neues Geld in Form von Silberzertifikaten in Umlauf bringen. Das Monopol der FED auf die Schaffung von Geld wurde dabei im Wesentlichen umgangen. Die neuen Silber-Zertifikate, sollten genug in den Umlauf gelangen, hätten die Nachfrage nach Noten der Federal Reserve zerstören können. Die Silberzertifikate waren durch Silber gedeckt, hingegen die Noten der Federal Reserve, auf Grund der Bestimmungen des Bretton-Woods-Abkommens, durch nichts.

Im Jahr 1944, noch im Verlauf des 2. Weltkriegs, schlossen 44 Teilnehmerstaaten im Ort Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hampshire ein Abkommen, welches die Wirtschaft nach dem Krieg organisieren sollte. Mit dem sogenannten „Bretton Woods-Abkommen“ löste der US-Dollar das britische Pfund als Welt-Leitwährung ab. Das Abkommen sah weiterhin vor, dass der US-Dollar zu allen wesentlichen Währungen ein festes Wechselkursverhältnis einhält. Außerdem band es den US-Dollar an die Goldversorgung. Die Staaten legten zudem den Wert eines US-Dollars auf genau 1/35 des Wertes einer Unze Feingold (31,104 Gramm) fest.

Kennedys Plan bestand darin, innerhalb von sechs Jahren die Federal-Reserve-Noten durch US-Silber-Zertifikate zu ersetzen. In Summe brachte Ausgabe von Silberzertifikaten in $ 2 und $ 5 Stückelung in Kennedys Auftrag 4,3 Milliarden US-Dollar an neuem Silbergeld. Für die Hintergrundmächte war das kein Grund zur Freude. Zur geplanten Ausgabe von $ 10 und $ 20 US-Silberzertifikaten kam es jedoch nicht mehr.

Ein weiterer Aspekt dieser Erzählung verstärkt das bisher berichtete. Insbesondere in Indonesien ist diese Ergänzung Teil eines jeden Wahlkampfes und geht in etwa so:

Soekarno (1901 bis 1970) war der erste Präsident Indonesiens. Er war die zentrale Figur der nationalen Bewegung Indonesiens im Kampf gegen die niederländische Kolonialmacht. Nach der indonesischen Unabhängigkeit (1945) war er einer der Hauptinitiatoren der Bandung-Konferenz (1955), in der sich die Staaten, die weder zur westlichen Staatengemeinschaft und ihrer Kolonien noch zum östlichen Bündnis (RGW und Warschauer Vertrag) gehörten, organisierten, bekannt auch als Dritte Welt.

Zustandegekommen durch Geheimdiplomatie schlossen John F. Kennedy als US-Präsident, Soekarno, auch Bung Karno genannt, als Präsident der Republik Indonesien und William Vouker als Zeuge und Vertreter der Schweiz eine Vereinbarung, die „Green Hilton Memorial Agreement of Geneva“ genannt wird. Die Vereinbarung wurde auch als die teuerste Urkunde der Welt bezeichnet. Geschlossen wurde diese Dreiecksvereinbarung am 14. November 1963 im Hilton Hotel in Genf. Eigentlich sind es sogar zwei Vereinbarungen. Die erste stellt die Existenz von Goldbarren in einer Größeordnung von 57.000 Tonnen fest, eine gigantische Menge. Soekarno verleaste dieses Gold für 2,5% an die USA. Dieses wird damit zu einer Sicherheit für das US-Finanzsystem, ausgeführt von der Schweizer Regierung über die United Bank of Switzerland (UBS). Soekarnos Interesse soll dabei in der besseren Versorgung der Dritten Welt mit Finanzierungsmitteln gelegen haben. Zur Auszahlung der Leihgebühren ist es jedoch nie gekommen. Um die Herkunft von Soekarnos Gold drehen sich weitere Geschichten, die später erzählt werden können. Von Bankenseite wurde die Existenz der Green Hilton Memorial Vereinbarung stets bestritten.

Nur eine Woche nach Unterzeichnung der Green Hilton Memorial Vereinbarung wurde John F. Kennedy ermordet.

Der neue Präsident Lyndon B. Johnson stellte sofort die Ausgabe von Silber-Zertifikaten ein. Die Aufhebung der Executive Order 11110 erfolgte jedoch nicht, wie fälschlicherweise oft behauptet, durch seinen direkten Nachfolger Johnson, sondern erst viele Jahre später durch Ronald Reagan. Jedoch hat sich keiner der US-Präsidenten gewagt, die noch bestehende EO 11110 zu vollziehen. Es dauerte noch Jahre, die ausgegebenen Silberzertifikate weitestgehend aus dem Verkehr zu nehmen.

Soekarno wurde 1967 durch Suharto mit Hilfe der CIA, nach von General Suharto veranlaßten Massakern, abgesetzt und starb 1970. Von seinen überragenden Ruf konnte Megawati, seine Tochter, profitieren, als sie 2001 die erste Präsidentin Indonesiens wurde.

Auch ein anderer Führer der Dritten Welt hatte sich für die Unabhängigkeit des Finanzsystems der Dritten Welt, insbesondere der afrikanischen Staaten, hervorgetan. Im Jahr 2009 schlug der libysche Staatschef Oberst Gaddafi, der damalige Präsident der Afrikanischen Union, den Staaten Afrikas vor, auf eine neue, vom US-Dollar unabhängige Währung umzustellen, das Gold-Dinar. Durch Öleinnahmen hatte es der libysche Staat geschafft, hunderte Tonnen Gold (ganze 143 Tonnen nach Wikileaks) und etwa die gleiche Menge an Silber anzuhäufen. Auch dieser Versuch nahm kein gutes Ende, das Leben von Oberst Gaddafi endete gewaltsam. Vom Versuch Gadaffis erfuhr die Welt aus der Veröffentlichung der Clinton-E-Mails auf Wikileaks.

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