Durchgeknallte „Faktenchecker“: Correctiv warnt neuerdings vor seinen eigenen Lügen

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Versammlung im Buchladen von "Correctiv" (Foto:Imago/Cord)

Gestern stellten die von Facebook mit der „Überprüfung von Fakten“ beauftragten, selbstherrlichen Correctiv-Zensoren eindrucksvoll unter Beweis, wie unseriös, tendenziös und fragwürdig sie ans Werk gehen – und diesmal ist sogar JouWatch betroffen. Vermutlich handelt es sich dabei um eine Racheaktion für einen kürzlich veröffentlichten Jouwatch-Beitrag über die Machenschaften und Finanzgebaren von Correctiv-Chef David Schraven.

Die selbsternannten „Wahrheitswächter“ taggten auf Facebook des Beitrag „Corona und das neue Gesundheitsregiment“ mit dem Warnhinweis „Teilweise falsche Informationen auf Jouwatch gefunden“ und schrieben unter der Headline „Faktenprüfung“: „Nein, Söder will Ärzten, die nicht gegen Corona impfen, nicht die Zulassung entziehen“:

Screenshot:Facebook

Das allerdings hatte Jouwatch auch an keiner Stelle behauptet: Der Teil der Artikelüberschrift, auf die sich Correctiv bezieht, lautet: „Söder will Ärzten die Zulassung entziehen, wenn sie nicht impfen“. Und GENAU dies hatte Söder in dem von Jouwatch als Quelle zitierten Interview auch gesagt – und dabei nicht deutlich gemacht, ob sich der drohende Approbationsentzug auf die aktuell vorgeschriebenen Schutzimpfungen bezieht oder auch auf eine spätere, mögliche Corona-Impfung, wenn diese verfügbar ist. Jouwatch hatte deshalb ausdrücklich geschrieben: „Aus dem Wortlaut des Interviews ging leider nicht eindeutig hervor, ob er damit Impfgegner-Ärzte generell meint (wo dieser Schritt ethisch und juristisch begründbar wäre) – oder auch die ärztlichen Gegner einer Vakzine gegen Sars-CoV2, so sie denn käme“.

Die verlogenen Correctiv-„Schecker“ ignorieren diese eindeutige redaktionelle Differenzierung – und dichten in die Jouwatch-Überschrift einfach zwei entscheidende Worte hinein: „…die nicht gegen Corona impfen“ heißt es dort – und schon ergibt sich eine völlig andere Aussage – die in der Tat „Fake-News“ darstellen würde, wäre sie denn von Jouwatch geäußert worden; wurde sie aber nicht. Was Correctiv hier also „überprüft“ hat und wovor Facebook „warnt“, ist eine dreiste Lüge, die die Faktenchecker selbst erfunden haben, bevor sie sie als „falsch“ entlarven.

Facebook als Meinungsterror-Organisation

Wenn sich schon ein Unternehmen wie Facebook in juristisch höchst fragwürdiger Art und Weise anmaßt, die freie Meinungsäußerung durch Warnhinweise, Belehrungen und vermeintliche Hintergrundchecks zu beeinflussen und völlig legitime Veröffentlichungen ins Zwielicht zu rücken, dann sollte es ein Unternehmen beauftragen, dessen diensttuende Sachbearbeiter zumindest imstande sind, die von ihnen „gecheckten“ Texte intellektuell und substantiell zu erfassen. Bei Correctiv scheint dies nachweislich nicht der Fall zu sein.

Tatsächlich geht es bei dem, was Correctiv im Auftrag des Zuckerberg-Konzerns da veranstaltet – das beweist dieser Fall aufs Neue -, nicht um „Wahrheit“, journalistische Korrektheit oder objektive Faktizität. Sondern um die Diskreditierung missliebiger Meinungen und aller oppositionellen Stimmen gegen den linksgrünen Mainstream. Wer immer dem dem Framing der Agendasetter zu unbequem wird, wird entweder stummgeschaltet, gesperrt und gelöscht – oder er wird von Pseudo-„unabhängigen“ Rechercheuren negativ abqualifiziert.

Facebook wird dabei immer mehr zu einer Art Meinungsterror-Organisation, die im täglichen Info-Krieg bald kein Mittel mehr auslässt. Der Konzern nähert sich dabei Twitter an, die schon einen Schritt weiter sind: Im Kampf gegen angebliche „Desinformation“ sperrte dieses vorgestern Nutzerkonten von Mitarbeitern aus dem Umfeld des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro und von US-Präsident Donald Trump; gegen letzteren führt der Kurznachrichtendienst bereits einen regelrechten Privatkrieg, indem er Tweets von Trump wiederholt mit Warnhinweisen versah. Und in Europa greift Twitter ebenfalls mit zunehmend totalitären Methoden durch: Gestern löschte es diverse Konten politisch unliebsamer und kriminalisierter Aktivisten gleich komplett, darunter das von Martin Sellner, dem Sprecher der „Identitären Bewegung“. (DM)

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