Nur noch 276 Intensivbetten belegt – wo bleibt die zweite Welle und wo ist Drosten, wenn man ihn mal braucht?

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Foto: Von David Pereiras/Shutterstock

Berlin – Man hat das Gefühl, dass die Politiker die zweite Corona-Welle förmlich herbeibeten, damit sie auch weiterhin die Bürger hinter ihren ach so geliebten Alltagsmasken verbannen können. Und tatsächlich, erstmals seit zwei Wochen sind in Deutschland binnen eines Tages wieder über 500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das geht aus direkten Abfragen bei den 401 kreisfreien Städten und Landkreisen hervor, die die dts Nachrichtenagentur seit Anfang März täglich um 20 Uhr auswertet. Bezogen auf die letzten sieben Tage stieg die durchschnittliche Zahl der Neuinfektionen allerdings nur leicht auf 364 pro Tag.

Der 7-Tage-R-Wert bleibt demnach unverändert bei 0,93. Diese Zahlen weichen von den Schätzungen des Robert-Koch-Instituts ab. Allerdings: Die Zahl der Menschen, die in Deutschland mit Covid-19 auf einer Intensivstation behandelt werden, sank erneut auf einen Tiefstwert von 276 am Donnerstagabend. Mit Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gibt es nun zwei Bundesländer, in denen kein einziger Corona-Patient mehr intensiv behandelt werden muss.

Rund 11.200 Intensivbetten sind derzeit bundesweit frei, allein Berlin hätte derzeit genügend Kapazitäten, um alle Corona-Intensivpatienten aus ganz Deutschland aufzunehmen.

Scheinbar erkrankt kaum noch jemand wirklich ernsthaft. Und Herr Drosten, um den es merklich still geworden ist, hatte ja schon verkündet, dass dieses böse Virus irgendwann zu einem harmlosen Schnupfen mutiert.

Doch das interessiert die Bundes- und die Landesregierungen natürlich nicht. Corona muss weiterhin für den selbst verschuldeten wirtschaftlchen Zusammenbruch herhalten. (Mit Material von dts)

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