Wird aber auch höchste Zeit: Virologe gibt Alarmhupe Lauterbach was auf die Mütze!

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Karl Lauterbach (SPD) (Foto: Imago)

Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit erhebt seine Stimme gegen den SPD-Panikpolitiker Karl Lauterbach. Er nennt Lauterbachs täglichen Corona-Alarmismus eine „dysfunktionale Dramatisierung“ und warnt vor „schlimmen Folgen“ für die Bürger.

Besonders gerne vor Fernsehpublikum haut Karl Lauterbach fast täglich seit Monaten eine neue Corona-Maßnahme nach der anderen raus: Mehr Grippeimpfungen, keine Fans im Stadion, weniger ärztliche Atteste, Masken dürfen nicht fallen, die Drohung vom neuen Lockdown – ihm können die Corona-Einschränkungen gar nicht weit und lang genug gehen.

Nun traut sich ein Mediziner des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin aus der Deckung und stellt sich laut Focus gegen die Fliege tragende Dramaqueen der SPD. „Ich nenne das dysfunktionale Dramatisierung“, erklärt er im Interview mit dem Hamburger Abendblatt. „Solche Äußerungen führen zu einer Dauer-Aufgeregtheit und können zu einer Corona-Müdigkeit führen.

Überhaupt kein Verständnis hat der Virologe auch für die Aussage Lauterbachs, daß Corona-Infizierte in Geschäften Waren kontaminieren könnten. Das sei „vollkommen falsch“, stellt er fest. „Das ist nicht nur meine Einschätzung, sondern auch die des Bundesinstituts für Risikobewertung“, so Schmidt-Chanasit. Auch das ständige Gerede von der drohenden zweiten Welle nach den Corona-Infektionen in Tönnies-Fleischfabriken sieht er kritisch. Die Infektionen in Gütersloh seien genau lokalisiert worden.

„Jetzt geht es Herrn Lauterbach plötzlich um die Schmierinfektionen, obwohl diese überhaupt keine Rolle spielen. Das ist aus dem Blickwinkel der Pandemie-Bekämpfung hochproblematisch“, findet der Hamburger Virologe. „Ich weiß nicht, warum er das macht.“

Mehr Flexibilität wünscht er sich auch bei der allgemeinen Maskenpflicht, die Lauterbach auf keinen Fall aufgeben will. „Wenn ich den Zugang so regele, dass entsprechend wenig Leute im Geschäft sind, die die Abstände dann einhalten, ist eine Maske auch nicht sinnvoll“, sagt der Mediziner gegenüber dem Hamburger Abendblatt.

Er halte eine allgemeine flächendeckende Maskenpflicht für sinnlos. „Es macht überhaupt keinen Sinn, wenn ich allein am Bahnsteig sitze, eine Maske zu tragen, weil dort überhaupt kein Risiko besteht. Und je länger man eine Maske tragen muss, merkt man, wie anstrengend das ist“, weiß der 41-jährige Virologe und Hochschullehrer an der Universität Hamburg. (MS)

 

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