Zum Töten gezwungen: Baden-Württemberg prüft Pflicht für Uni-Ärzte, Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen

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Verzweifelter Arzt (Bild: Shutterstock.com/Von Robert Kneschke)

Viele junge Ärzte wollen keine Schwangerschaftsabbrüche mehr durchführen. Das schwarz-grün regierte Baden-Württemberg prüft deshalb, ob hierzu eine Pflicht an Unikliniken eingeführt werden kann und Neueinstellungen davon abhängig gemacht werden, ob ein Arzt gewillt ist, Abtreibungen vorzunehmen. Man habe hier eine „Verantwortung“, rechtfertigen die Grünen den geplanten staatlichen Zwang zum Töten.

Es klingt ungeheuerlich. Nachdem immer mehr junge Ärzte keine Schwangerschaftsabbrüche mehr vornehmen wollen, will die schwarz-grüne Landesregierung in Baden-Württemberg nun prüfen, ob sie hier Zwang auf die unwilligen Ärzte ausüben können. Denkbar wäre – so an vorderster Front die Grünen – die Einführung einer Pflicht zu Schwangerschaftsabbrüchen für Ärzte an Unikliniken, die dem Land unterstehen. Dass über solche Zwangsmaßnahmen ersthaft nachgedacht werden, bestätigte Bärbl Mielich, ihres Zeichens – man ahnt es: Sozialpädagogin – und aktuell grüne Staatssekretärin im Landessozialministerium gegenüber der taz.

Um den Druck auf die junge Ärzteschaft maximal ausüben zu können, werde ebenfalls geprüft, ob Neueinstellungen davon abhängig gemacht werden könnten, dass Ärzte bereit seien, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen, so die Grüne, die tatsächlich behauptet: „Als Landesregierung habe man eine Verantwortung bei der Versorgung in diesem Bereich“. Zudem gebe es ja immerhin ein festgeschriebenen Sicherstellungsauftrag“, behauptet Mielich, also dies ein ausreichender Grund dafür wäre, junge Ärzte dazu zu zwingen, auf Verlangen ungeborenes Leben zu töten. Die Grüne bejammert, dass unter den Ärzten derzeit ein „Generationenwechsel spürbar“ sei. Viele dieser Ärzte – darunter mutmaßlich ein gerüttelt Maß an Alt-68ern – die heute noch Abtreibungen durchführten, seien 60 Jahre und älter. „Und es gibt nicht viele, die bereit sind, ihnen nachzufolgen“, so das grüne Bedauern, verbunden mit der Forderung, den Paragrafen 218 zu Schwangerschaftsabbrüchen zu überprüfen- sprich abzuschaffen.

„Eine klimarettende, vegane Gesellschaft, die Frösche über die Straße trägt und Küken vor dem Schreddern rettet, aber Ärzte verpflichten will, Kinder im Mutterbauch zu töten. Finde den Fehler. #ProLife statt #ProDeath #Abteibung“, kommentiert die Journalistin Birgit Kelle das ungeheuerliche baden-württembergische Vorhaben auf Twitter.

Ein praktizierender Arzt meint: „Gut, dass man als Arzt seinen Arbeitsplatz frei wählen darf. In Zeiten des Ärztemangels kann man dann nur von einer Anstellung an einer Baden-Württembergischen Uniklinik abraten. Ich möchte als Arzt nicht dazu gezwungen werden, zum Mörder zu werden. Die kleinen Kinder empfinden Schmerzen und ihr zurückweichen vor den OP Instrumenten (Große Zange zum zerdrücken des Schädels etc. ) ist im Ultraschall erkennbar. Sie werden gerade bei den immer häufiger durchgeführten Spätabtreibungen im Mutterleib zerstückelt und dann abgesaugt. Das stellt für denjenigen, der das dann durchführen muß, eine immense psychische Belastung dar. Als Arzt trete ich an um Leiden zu lindern und Leben zu retten“.

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