Wenn Böcke zu Gärtnern werden: DB beschäftigt Islamisten und Graue Wölfe als Sicherheitspersonal

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Die große Gefahr - Islamisten in Deutschland; Foto: © jouwatch
Die große Gefahr - Islamisten in Deutschland; Foto: © jouwatch

Die Deutsche Bahn lässt unter ihrem Sicherheitspersonal verfassungsfeindliche und extremistische Elemente für sich arbeiten: Wie detaillierte Recherchen des Investigativ-Journalisten Irfan Peci ergaben, arbeiten im Raum Frankfurt ein Islamist und ein Angehöriger der rechtsextremen, ultra-nationalistisch-türkischen „Grauen Wölfe“ als Sicherheitsbedienstete im Auftrag des Staatskonzerns.

Während in Deutschland ein neuer McCarthyism um sich greift und die Hexenjagd gegen „Rechtsextreme“ immer hysterischere Züge annimmt, während AfD-Parteimitglieder diskriminiert und Gastronomen boykottiert werden, wenn sie zu politischen Aussätzigen erklärte Gäste bewirtet haben oder wo Menschen ihren Job verlieren, wenn sie mit dem Falschen zu Mittag essen: Da können sich Islamisten und militante Extremisten aus dem Ausland in Deutschland ungestört in Institutionen und Organisationen breitmachen und ungehindert in Schlüsselpositionen einnisten, ohne dass es einen öffentlichen Aufschrei triggert oder Konsequenzen hat.

Peci, früher selbst Islamist in einer Al Quaida nahestehenden Muslimvereinigung, widmet sich der Aufspürung und Enttarnung von islamistischen Schläfern und „U-Booten“ in der bundesdeutschen Gesellschaft, die aus seiner Sicht eine massive Bedrohung für die freiheitlich-demokratische Grundordnung darstellen – was von Politik und Medienöffentlichkeit leider nur allzu selten ernstgenommen wird. Bis 2015 war Peci als Aussteiger und Islamisten-Renegat gern gesehener und häufiger Gast in Politrunden und Talkshows von ARD über ZDF bis Bayerischer Rundfunk, bis er sich dann kritisch zur Flüchtlingspolitik der Regierung und der damit einhergehenden ungeprüften islamistischen Massenimmigration äußerte. Abrupt und jäh endete das Interesse der öffentlich-rechtlichen Redaktionen an seiner Person und seiner bis dahin unbestrittenen Expertise: „Ich habe denen nicht mehr in die Agenda gepasst“, so Peci verbittert.

Recherchen auf eigene Faust – mangels Interesse der Politik

Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, als Ex-Insider die brandgefährlichen islamistischen Strukturen im Land weiter zu beobachten und ihre Hintermänner ins Visier zu nehmen. Im Auftrag des ZDF hatte er früher schon für eine Dokumentation über Islamisten im Sicherheitsbereich recherchiert und dabei mehrere Verdachtspersonen auffliegen lassen. Resigniert musste er anschließend allerdings mitverfolgen, dass trotz stichhaltiger Beweise nur eine der überführten Personen ihren Job verlor, während alle anderen aufgedeckten Islamisten – trotz ihrer fragwürdigen Weltanschauung – unbehelligt weiterarbeiten durften – und dies, wohlgemerkt, in hochsensiblen, „systemrelevanten“ Bereichen der öffentlichen Sicherheit. Für ihn war dies Ansporn, auf eigene Faust zu ermitteln und potentielle Gefährder ausfindig zu machen.

Es seien vor allem „unreflektierte Personalentscheidungen“, die – wie Peci im Gespräch mit dem österreichischen „Wochenblick“ betont – gerade in den kritischen, auf besondere Zuverlässigkeit angewiesenen Berufsgruppen und Aufgabengebieten der Sicherheitsbranche ein erhebliches Risiko für die Allgemeinheit bergen. So kooperieren etwa Sicherheitskräfte, die mit Waffen wie Pfeffersprays oder Schlagstöcken ausgerüstet sind, eng mit der Polizei und weisen dadurch eine besondere Nähe zu hoheitlichen Funktionsträgern auf. Umso verantwortlicher und zuverlässiger müsste ihre Eignung und Loyalität geprüft werden.

Dass an Verkehrsknotenpunkten wie Bahnhöfen in diesem Bereich Islamisten tätig werden können, beweist, wie wenig dies anscheinend geschieht: Denn genau dieser GAU, dass Gefährder für die öffentliche Sicherheit zuständig gemacht werden, scheint – unbehelligt von internen Monitoring-Verfahren, Kontrollmechanismen im Bereich Human Resources und firmeninternen Firewalls – bei der Deutschen Bahn einmal wieder der Fall zu sein: „Islamisten-Jäger“ Peci hat etliche Beweise zusammengetragen, die zeigen, dass mindestens zwei DB-Sicherheitsmitarbeiter, die im Umfeld des Hbf Frankfurt eingesetzt werden, tief in extremistischen Strukturen verwurzelt sind. Dass so der Bock zum Gärtner gemacht wird, hält Peci für ein Unding: „Bahnhöfe sind ein sehr sensibler Bereich und können ein beliebtes Anschlagsziel darstellen!“

Gewalt gegen Ungläubige und extreme Gewaltaffinität

Eine der beiden von Peci ermittelten Figuren nennt sich im Netz „Muhammed Habib“ und ist auf Dutzenden Fotos in Social-Media-Profilen mit dem verbotenem Wolfsgruß, dem Erkennungszeichen der Grauen Wölfe, zu sehen. Er ist Freund und Arbeitskollege eines Islamisten, der sich „Khalid Islamson“ im Netz nennt und dort aktiv für die islamistische Organisation „Realität Islam“ Propaganda betreibt, die auf der Watchlist des Bundesverfassungsschutzes steht und sich laut Peci aus Mitgliedern des Islamistenorganisation „Hizbu Tahrir“ rekrutiert, die die Wiederherstellung des IS-Kalifats verfolgt. „Khalid Islamson“, der DB-Sicherheitsmann, tritt persönlich für Gewalt gegenüber Ungläubigen und Islamkritikern ein. Inwieweit auch „Muhammed Habib“ islamistisch tickt, ist nicht gesichert, doch es ist keinesfalls ungewöhnlich, dass auch Graue Wölfe Radikalislamisten sind.

Die umfangreichen Detailrecherchen zu den genannten aufgedeckten Personen stellt Peci gegen ein geringes Bearbeitungsentgelt, durch welches er seine Arbeit und Recherchen finanziert, interessierten Personen und Multiplikatoren  gerne zur Verfügung (Link siehe hier).

Es ist jedenfalls ein absolutes Unding und No-Go, dass Erdogan-regimehörige Radikale und islamistische Fanatiker in deutschen Staatsbetrieben und Verkehrsmonopolisten für die Aufrechterhaltung einer Ordnung zuständig sind, die sie insgeheim zerrütten wollen. Man darf gespannt sein, ob überhaupt – und wenn ja, wann und wie – die Deutsche Bahn auf Irfan Pecis Enthüllungen reagiert. JouWatch wird seine Leser darüber auf dem Laufenden halten. (DM)

(Quelle)

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