Im Bann der Viren: Die Pandemie als gigantische Gelddruckmaschine

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Die Welt im Bann der Virenforschung (Symbolbild:Imago/photothek)

In dem Maße, wie die Menschheit die Gefahr von Viren als völlig neue Bedrohung ausgemacht zu haben scheint (so als hätte es vor Corona nie Viren, nie tödliche Krankheiten und nie Gesundheitsgefahren gegeben), da werden Rufe nach immer mehr Forschungsgeldern im Kampf gegen künftige Pandemien laut. Um Corona geht es dabei schon längst nicht mehr; die Pharmaindustrie und die ihr angegliederte Forschung wittert Morgenluft für Generationen.

Nach einer wie bestellt anmutenden Warnung der UN-Umweltorganisation (UNEP) und des International Livestock Research Institute (ILRI) vor „künftigen Pandemien“ melden sich nun immer mehr Forschungsinstitute und Wissenschaftler zu Wort, die von Politik und Gesellschaft fordern, noch mehr Mittel zu investieren, um „bessere Erkenntnisse über Krankheiten zu gewinnen, die vom Tier auf den Menschen überspringen“. Dieses Thema ist mit Sars-CoV2 nicht etwa beendet, sondern hat gerade erst begonnen. Ein Riesenmarkt ist im Entstehen.

„Wir wissen wenig über die Viren und andere Erreger, die dieses Potential haben“, äußert etwa der Infektionsepidemiologe Timo Ulrichs von der Berliner Akkon Hochschule laut „dts Nachrichtenagentur“ gegenüber der „RTL“/“n-tv“-Redaktion. Auch die Schnittstelle, also wie es einem Erreger gelingt, eine Spezies zu überspringen, um dann auf den Menschen überzugehen, müsse besser erforscht werden. Und weil dies ab sofort jedes scheinbar noch so harmlose Virus betreffen kann – sei es durch Rekombinationen in Wirtstieren, oder hilfsweise durch potentiell allfällige Mutationen -, ist der zu betreibende Aufwand ebenso wie sein Finanzbedarf grenzenlos.

Vorsorge, Bevorratung, Planung über alles

„Was wir nicht vorhersehen können, ist, wie das dann abläuft, das heißt, wie krank so ein neuer Erreger die Menschen macht“, so Ulrichs. Man werde künftige Pandemien nicht verhindern können, man könne sie aber besser vorbereiten. Neben einer intensiveren Forschung müsse man auch aus der aktuellen Pandemie lernen: „Nämlich, dass wir uns mit Schutzausrüstung bevorraten, dass wir schneller Großveranstaltungen absagen.“ Und wenn, wie in Deutschland, in den Phasen eines nachlassenden öffentlichen Gefahrenbewusstseins (oder weil die Menschen zufällig gerade andere Sorgen als R-Zahlen und Neuinfektionen haben) die Regierung die Bestände an Schutzausrüstung, Masken, Beatmungsgeräten und Desinfektionsmitteln wieder mal ins Ausland verschenkt, muss diese Bevorratung eben wieder und wieder erneuert werden.

Und wer sich angesichts dieser absonderlichen Brüche wundert, wieso es eigentlich vor 2020 keine Pandemie gab – jedenfalls keine, die es ins Bewusstsein der Massen schaffte wie diese (obwohl stets ein Vielfaches an Toten zu beklagen war – bei Influenza, Hepatitis, AIDS, Malaria, Denguefieber unf vielem mehr auf globaler Ebene) – der findet genau in dieser neu entdeckten Gelddruckmaschine die Antwort: Die Panik wird umso stärker geschürt, wie die Profiteure gieriger werden.

Da ist es auch kein Wunder, dass sich nun 200 Experten an die WHO und die UN mit Warnungen und Forderungen wenden (etwa zur Frage der „Aerosol-Verbreitung von Corona“), die nicht etwa auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen fußen oder irgendetwas zum Gegenstand hätten, was nicht vor Corona längst bekannt gewesen wäre; es geht alleine darum, die Prioritätenliste der Weltenführer zu verändern und einen neuen Hype maximal auszuschlachten – nach Klima und Migration nämlich nun die „Pandemiebekämpfung“.

Koordinatenverschiebung des Menschheitsbewusstsseins

Traurig ist, dass sich zu Kronzeugen dieser gewollten Koordinatenverschiebung im Menschheitsbewusstsein auch jene hergeben, die eigentlich für rationalen Abstand und Besonnenheit stehen müssten: Wissenschaftler und interdisziplinäre Querdenker. Zu denen zählten viele sicherlich die längste Zeit auch den Fernsehprofessor Harald Lesch, der seine hohe Glaubwürdigkeit gerade vollends dabei ist zu verspielen: Nachdem er sich schon ganz im Sinne seiner öffentlich-rechtlichen  Haussender zum Apostel der Klimakatastrophe hatte instrumentalisieren lassen, beteiligt er sich nun am großen Corona-Paradigmenwechsel – und macht sogar nicht vor Fundamentalkritik am „Finanzsektor“ halt, der als Folge der Pandemie völlig neu reguliert werden müsse.

Besser könnte es nicht laufen für Forschung und Wissenschaft einer Sparte, die eine ähnliche Hausse erlebt wie in den 1940er Jahren die Kernphysik oder in den 1960ern die bemannte Raumfahrt. Staaten stellen alles zurück und gigantische Mittel bereit, um gegen eine neue „Herausforderung“ gewappnet zu sein, die wie aus dem Nichts geboren wurde und doch uralt ist. Es fehlt jedes Maß. Und jene, die auf Virenwahn und Pandemie-Besessenheit gewettet haben, werden riesige Profite einstreichen. (DM)

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