Frankreichs Grüne greifen die Kultur an

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Foto: Collage

Die Welt im 21. Jahrhundert scheint sich radikal zurückzuentwickeln. Die Scheußlichkeiten des Mittelalters sind wieder da: Seuchen (Corona) wie die Pest breiten sich aus, fanatischer Fundamentalismus kehrt nicht nur in religiösen Gewändern (Islamisten) zurück, auch der politische Raum wird zunehmend durch politischen Extremismus (political correctness/Gender Mainstreaming usw.) verseucht. Das humanistische Erbe ist genauso bedroht wie das einst für Europa und den freien Westen revolutionäre Zeitalter der Aufklärung. 

Von Hans S. Mundi

Grüner Krawall im Zeichen des großen Führers Mao und seiner barbarischen „Kulturrevolution“

Wegbereiter für gleich mehrere fundamentale Ismen sind die Grünen und deren mediengestützte und „NGO“-befeuerte Dauerkampagne für einen neuen neosozialistischen Weg in uralte „Gleichmacherei“ und verquaste staatliche „Divers-Gerechtigkeit“. Die Grünen entwickelten sich aus einer linken Protestbewegung radikaler K-Gruppen zu einer parlamentarischen Kraft, die ihren Ursprung in linksextremen Kaderorganisationen nie wirklich ablegten. Der „Maoismus“ im neuen Gewand ist die alte Kulturbarbarei geblieben – Menschen sind Masse und die muss erzogen, umerzogen und mit hartem Kurs gesteuert werden. Dazu gehört die Zerstörung kultureller Wurzeln und die Besinnung auf Traditionen. Das freie, unabhängige und souveräne Bürgertum ist auf dem Rückzug, seine höchste Symbolik, die Würde und der Stolz seiner Kulturen, wird nun systematisch geschreddert. Soll keiner sagen, er hätte nichts gewusst…. die Zeichen stehen auf Sturm….

Frankreich rückt nach ökolinks und schon wird scharf gegen die Kultur geschossen

Frankreichs Kultur droht der Populismus von links: Die Grünen haben in acht großen Städten die Kommunalwahl gewonnen. Jetzt räumen sie auf und verteilen um. Der geschmähten „Hochkultur“ geht es an den Kragen. „In den Programmen der französischen Grünen ist viel von Permakultur, aber nur wenig von Kultur schlechthin die Rede“, stellt die Tageszeitung „Libération“ mit einigem Erstaunen fest. Die Homepage von „Europe Ecologie Les Verts“ (EELV) bestätigt diesen Eindruck. In der Rubrik „Kleine Partei, große Ideen“ geht es um die Tiere und die Natur. Um die Frauen, den Frieden, Europa und die soziale Gerechtigkeit. Nicht um Kultur. Bei der Präsidentenwahl von 2017 präsentierten die Grünen eine Liste der Prioritäten, auf der sie erst an dreißigster Stelle auftauchte: „Kultur für alle.““

Alles muss weg, der Weg in die Grüne Hölle: Bibliotheken, Parkplätze für Eltern, Konzertsäle!

Was sich in Frankreich bereits jetzt studieren lässt, ist das pure Grauen. Neben den Attacken auf renommierte Orte der Kultur greift man auch ins Umfeld und schließt „Bibliotheken“ (!!!) und raubt der Landbevölkerung die Parkplätze vor der Schule, wo Eltern aus der Provinz ihre Kinder eben noch frei und mobil hinbringen konnten. Mobilität und klassische sowie zeitgenössische Musik verboten – die GrünInnen sind die neuen Hexenjäger des 21. Jahrhunderts. Pranger und Verfolgung Andersdenkender sind nur noch eine Frage der Zeit. Es ist pure Ideologie, die sich in Europa wieder hässlich erhebt und droht den Kontinent nach zwei Weltkriegen in ein drittes Inferno zu stürzen.

Apage Satanas! Grenoble wurde vom Grünen Bürgermeister zur ersten werbefreien Stadt Europas gemacht!

„Seit dem vorletzten Wochenende regieren sie Marseille, Lyon, Bordeaux, Straßburg, Besançon, Poitiers, Tours, Annecy – Städte, die zwanzig und mehr Prozent ihres Haushalts für Kultur aufwenden. Um zu erahnen, was die Metropolen der Provinz erwartet, blickt Frankreich nach Grenoble, das 2014 mit Eric Piolle einen grünen Bürgermeister bekam. Jetzt wurde er wiedergewählt. Nach seinem Amtsantritt hatte Piolle den Aushang von Plakaten verboten und Grenoble zur ersten werbefreien Stadt Europas gemacht. Den von Marc Minkowski geleiteten „Musiciens du Louvre“ strich er die städtischen Subventionen, den Beitrag für die renommierte „Maison de la Culture“ kürzte er. Ein Konzertsaal und zwei Bibliotheken wurden geschlossen. … Grégory Doucet, der neue Bürgermeister von Lyon, will in den Schulen nur noch Bio-Essen servieren lassen…. Die Umgebung der Schulhäuser wird autofrei, der Pausenplatz begrünt. Doucet schwebt eine „kindergerechte Stadt“ vor.“https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/linker-populismus-frankreichs-gruene-machen-die-kultur-klein-16847263.html

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