„Arbeiterverräter“ bleiben hart: Verdi gegen Ende der Maskenpflicht

0
Foto: Schlange stehen vor einem Laden (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Es droht wohl die größte Massenarbeitslosigkeit, die Deutschland seit langem erlebt hat. Eine riesige Pleitewelle wird kommen. Der Handel stöhnt schon jetzt, aber all das kann eine linksradikale Gewerkschaft wie Verdi nicht erschüttern. Die linken Genossen lehnen deshalb wohl auch eine Aufhebung der Maskenpflicht in Deutschland ab. Die Pandemie sei nach wie vor präsent, dasselbe müsse auch für die Schutzmaßnahmen einschließlich des Maskentragens gelten, sagte Stefanie Nutzenberger, das für den Handel zuständige Bundesvorstandsmitglied von Verdi, in der „Welt“. „Deshalb gefährdet eine Aufhebung der Maskenpflicht Beschäftigte, aber auch Kundinnen und Kunden gleichermaßen. Daher macht die Beibehaltung der Maskenpflicht im Handel Sinn und ist notwendig“, so Nutzenberger.

Wo bitteschön ist die Pandemie noch präsent? Vielleicht in den Köpfen linksradikaler Warmduscher und Staatsgläubigen, ansonsten sind die Zahlen alles andere als dramatisch. Gerade mal 291 Intensivbetten sind noch belegt, ein Medikament kommt und auch der Impfstoff ist so gut wie fertig gebastelt.

In Österreich scheinen die Gewerkschaften nicht ganz so linkslastig zu sein:

Die Handelsgewerkschaft in Österreich hat nämlich gerade erst begrüßt, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in dem Land seit Mitte Juni nicht mehr obligatorisch ist. „Die Lockerung der Maskenpflicht in Österreich wurde von den Beschäftigten als Erleichterung gesehen. Den ganzen Tag die Maske zu tragen, war eine große Belastung“, so Anita Palkovich, Chefverhandlerin für die knapp 500.000 Angestellten des österreichischen Handels. Der Handelsverband Deutschland (HDE) als Spitzenorganisation des Handels unterstrich indes seine zurückhaltende Position. „Zweifellos hemmt die Maskenpflicht die Shopping-Lust. Wann sie fallen kann, müssen Politik und medizinische Fachleute entscheiden. Sobald die Voraussetzungen vorliegen, sollte die Maskenpflicht fallen“, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth zur der „Welt“.

Und auch das Handwerk interessiert die linksradikalen Genossen herzlich wenig:

Die Corona-bedingte Konsumzurückhaltung der Kunden macht den Handwerksbetrieben weiter zu schaffen, beklagt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Die Coronakrise habe das Handwerk „mitten ins Mark getroffen“, sagte er der „Passauer Neuen Presse“ (Dienstag). Mit den Lockerungen ließen die pandemiebedingten Beeinträchtigungen des Geschäftsbetriebs im Handwerk zwar nach.

„Aber trotz einer leichten Aufwärtsbewegung sind wir noch lange nicht über den Berg“, so Wollseifer. „Es kommen zu wenige Aufträge herein, um die Umsatzausfälle bis zum Jahresende auszugleichen. Viele unserer Betriebe kämpfen weiterhin mit den pandemiebedingten Einschränkungen, die einem regulären Geschäftsbetrieb im Wege stehen: fehlende Mitarbeiter, die Hygiene- und Abstandsvorgaben oder Störungen in den Lieferketten.“

Geht es nach Merkel – und es geht nur nach Merkel, wird die Alltagsmaske uns noch lange, lange, wenn nicht für immer, das Leben versauen. Denn ein Volk ohne Ausstrahlung und Lachen ist das Ziel aller Linken. (Mit Material von dts)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram