Deutlich weniger Covid-19-Intensivpatienten – Karl Lauterbach am Ende?

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Für manche Politiker ist dieser Anblick offenbar ein Gräuel (Foto: Von Syda Productions/Shutterstock)

Am Impfstoff wird erfolgreich gebastelt, ein Medikament steht ebenfalls bald zur Verfügung. Und das Virus selbst ist im Winde verweht.

Und die Zahl der Menschen, die in Deutschland mit Covid-19 auf einer Intensivstation behandelt werden, ist ebenfalls deutlich gesunken. Am Sonntag verringerte sich der entsprechende Wert um 25 Patienten auf 295, wie aus den Meldungen aller Krankenhäuser hervorging. Das ist der deutlichste Rückgang innerhalb eines Tages seit fast vier Wochen und der niedrigste Wert, seit alle Krankenhäuser die Zahlen melden müssen.

Kurz nach Start der Meldepflicht Mitte April gab es fast 3.000 Corona-Intensivpatienten gleichzeitig. Fast 12.000 Intensivbetten sind aktuell frei, in Schleswig-Holstein wird aktuell kein einziger Corona-Patient mehr intensiv betreut. Laut direkten Abfragen bei den 401 kreisfreien Städten und Landkreisen, die seit Anfang März täglich um 20 Uhr von der dts Nachrichtenagentur ausgewertet werden, wurden bis Sonntagabend 198.197 insgesamt Corona-Infektionen registriert, 268 mehr als am Vortag.

Im 7-Tage-Mittel werden täglich aktuell 394 Neuinfektionen verzeichnet. Dieser Wert ist weiterhin relativ konstant höher, seit im Landkreis Gütersloh in einem Fleischbetrieb ein größerer Ausbruch verzeichnet worden war. Mitte Juni war mit durchschnittlich 306 Neuinfektionen pro Tag der Tiefstwert der letzten Monate erreicht worden.

9.182 Menschen in Deutschland starben bislang mit einer Corona-Infektion, davon fünf innerhalb der letzten 24 Stunden. Mitte April hatte es an einem Tag noch über 400 Corona-Tote gegeben.

Höchste Zeit also wieder frei durchzuatmen und die sowieso überzogenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie so schnell wie möglich aufzuheben.

Wer jetzt noch eine Atemschutzmaske trägt, hat auch Angst, zu viel Feinstaub einzuatmen. Mehr als das Tragen dieser ohnehin unnützen Gesichtslappen zu empfehlen, grenzt an Menschenfeindlichkeit.

Und so ist es nur logisch, dass einige Bundesländer das Tragen dieser gräßlichen Dinger in Geschäften und auch sonst wo so schnell wie möglich abschaffen wollen.

Aber da gibt es noch einen, der sich offensichtlich in seiner Rolle als oberster Masken-Mann der Nation wohl fühlt:

Genau, Herr Schuler. Nur, was machen wir mit Herrn Lauterbach, wenn das Virus Geschichte ist? Kennt jemand den Film „Der Mann mit der eisernen Maske“?

Unterstützung erhält die Alarmhupe aus der Söder-Republik:

Die bayerische Regierung hat die in anderen Bundesländern aufkommende Diskussion über die Abschaffung der Maskenpflicht im Einzelhandel nämlich scharf kritisiert. „Die bayerische Staatsregierung sieht nicht den geringsten Anlass, die Maskenpflicht aufzuheben“, sagte der Chef der bayerischen Staatskanzlei, Florian Herrmann (CSU), der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagsausgabe). Im Gegenteil: „Die weltweit steigenden Infektionszahlen und die Hotspots in Deutschland zeigen uns, dass wir bei Corona weiterhin höchste Vorsicht walten lassen müssen.“

Für nahezu alle Experten sei die Maskenpflicht eines der wenigen wirksamen Instrumente, um die Pandemie zu bremsen, sagte Herrmann. Auch Hamburgs SPD-Bürgermeister Peter Tschentscher reagierte skeptisch auf die Idee, dass die Bürger beim Einkaufsbummel künftig auf einen Mund-Nasen-Schutz verzichten könnten. „Das Tragen einer Gesichtsmaske im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel ist eine Voraussetzung für die seit vergangenen Mittwoch geltenden Lockerungen in Hamburg“, sagte sein Sprecher.

Erst Ende August, wenn die Menschen aus ihrem Urlaub zurückkehrt seien, könne man beurteilen, wie sich die Corona-Infektionszahlen entwickelten. Bis mindestens dann würden auch noch die Hygienevorschriften in Hamburg gelten: „Wir treffen neue Entscheidungen erst, wenn wir die Auswirkungen der bisherigen Lockerungen auf das Infektionsgeschehen mit einem entsprechenden zeitlichen Abstand beurteilen können.“

Söder und seine Pandemie-Genossen benötigen dringend die zweite Welle, ansonsten bricht ihre Virus-Ideologie zusammen wie ein Kartenhäuschen. (Mit Material von dts)

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