Zensieren und kassieren à la Correctiv: Manipulatives „Faktenchecking“ als Gelddruckmaschine

0
Manipulativer "Wächter" aus eigenem Recht: Correctiv-Macher David Schraven (Foto:Imago/ecomedia/RobertFishman)

Zum einträglichen Geschäftsmodell hat David Schraven, Gründer und Geschäftsführer des tendenziös-manipulativen „Faktenchecker“-Ladens Correctiv sein „Recherchenetzwerk“ gemacht: Vor allem auch für Facebook überprüft – zumindest dem offiziellen Anspruch nach – Correctiv gemeinsam mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) den Wahrheitsgehalt von Inhalten und Postings – und versieht diese ohne Zustimmung oder Einspruchsmöglichkeit der betroffenen Nutzer mit Wertungen, natürlich stets ausgerichtet am politisch erwünschten Weltbild.

Kritik am Dogma vom menschgemachten Klimawandel, an ungebremster Wirtschafts- und Armutsmigration, am politischen Islam oder an Corona-Restriktionen werden so als „unwahr“, „teilweise unwahr“ oder „falsch“ gebrandmarkt und ihre Verfasser damit bloßgestellt. Den Lesern und Adressaten von Netzinhalten wird damit die Möglichkeit genommen, sich ein unvoreingenommenes eigenes Bild zu machen; ihnen wird von Facebook und natürlich Correctiv selbst damit die Kritikfähigkeit abgesprochen, sich selbst zu informieren, Hintergründe zu erfragen und verschiedene Positionen gegeneinander abzuwägen.

Als Geldgeber von Correctiv – zur Sicherstellung möglichst effizienter Beeinflussung und Lenkung der öffentlichen Meinung – traten in den letzten fünf Jahren etliche Großspender auf, vor allem die Brost-Stiftung auf mit über 3,75 Millionen Euro, der iranisch-stämmige Philanthrop Pierre Omidyar und die Soros-Stiftung „Open Society“. Doch neben diesen politisch klar positionierten linken Agendasettern fördert auch der deutsche Staat fördert´ besonders aufdringliche Erscheinungsform von betreutem Denken massiv – etwa über die Bundesanstalt für politische Bildung oder die öffentlich-rechtlichen Landesmedienanstalten.

Interessant dabei allerdings ist, dass über die Zuwendungen von Seiten Facebooks – also des Haupteinsatzfeldes von Correctiv, das inzwischen zu einem Ort von geistigen Unfreiheit und Spitzeltum verkommenen ist – keine offiziellen Detailangaben gemacht werden, was jährliche Zahlungen betrifft; gelegentliche Spenden des Zuckerberg-Konzerns sind zwar offengelegt, doch die gingen nur an die gemeinnützige GmbH von Correctiv. Richtig Kohle wird hingegen in einer ebenfalls von Schraven gegründeten UG generiert, die dann als kommerzielle Tochter über bilanziere Pflichten hinaus nicht offenlegungspflichtig ist.

Clevere Trennung in gemeinnützige und kommerzielle Sparte

Schraven selbst allerdings – so berichtet das Medienportal „kress.de„, das die Hintergründe zur Zusammenarbeit zwischen Correctiv und Facebook recherchierte – beziffert die gesamten Umsatzerlöse dieses kommerziellen Zweigs von Correctiv alleine im Jahr 2018 auf 552.000 Euro – gegenüber 2,6 Millionen im gemeinnützigen Zweig. In dieser Summe seien, neben dem „Factchecking“, ein Festival, Buchverkäufe, ein Buchladen und ein Café „gebündelt“. Und „kress.de“ schreibt: „Im Haus selbst sieht man die Kooperation als Business-Case, der Geld in die Kasse bringt.“ Bei der dpa soll die Facebook-Kooperation für einen „gut sechsstelligen“ jährlichen Umsatz sorgen; bei Correctiv dürfte es sogar noch mehr sein, da dort noch weit mehr Nutzerbeiträge zur Prüfung anfallen.

So wie andere als „gemeinnützig“ auftretende Aktivisten im täglichen Infokrieg das regierungsamtliche Framing und die Wahrung „seriöser“ Informationen (im Gegensatz zu toxischen) besorgen sollen – also statthaften Journalismus von als „Hass“ oder „Hetze“ verschrieenen Meinungsäußerungen zu trennen – und dafür von staatlichen Stellen und NGO’s mit Unsummen alimentiert werden, so hat sich auch David Schraven eine lukrative Nische geschaffen. Alleine als Geschäftsführer des gemeinnützigen Correctiv-Teils (der gGmbH) kassiert er jährlich 83.000 Euro Gehalt – Spesen und über die Gesellschaft abgerechnete Unkosten nicht mitgezählt. Hinzu kommt dann noch das, was in der UG noch hängenbleibt.

Dafür prahlt Facebook mit den – für die Meinungsfreiheit verheerenden – Auswirkungen des unseligen Treibens seiner global beauftragten „Faktenchecker“: Alleine im April hätten diese bei 50 Millionen Beiträge zum Thema Covid-19 mit „Warnhinweisen“ versehen, die „auf etwa 7.500 Bewertungen unserer unabhängigen Faktenprüfer basieren“ – mit dem Ergebnis, dass  sich Nutzer in etwa 95 Prozent der Fälle den ursprünglich ausgewählten Inhalt dann gar nicht mehr anzeigen ließen.

Verheerende Auswirkungen durch tendenziöses Content-Labeling

Abgesehen davon, dass somit jeder dieser 7.500 „Faktenchecker“ durchschnittlich hätte 6.660 Beiträge sichten („checken“) bzw. Wiederholungen erkennen und den entsprechenden Warnungen hätte zuordnen müssen, was schon zeitlich-technisch kaum möglich wäre und somit vermutlich die Schlampereien der „Faktenchecker“ erklärt: Wenn sich nur noch 5 Prozent infolge von Warnhinweisen oder „Wahrheitssiegeln“ mit geposteten Beiträgen und Inhalten beschäftigen, beweist dies nur den katastrophal hohen Einfluss dieser offiziösen Zensur durch Labeling und voreingenommene „Einordnung“. Dass der Social-Media-Riese dies noch mit stolzgeschwellter Brust triumphierend verkündet, zeigt, dass die ursprüngliche Idee eines sozialen Netzwerks mit liberaler Ausrichtung und unbedingter Redefreiheit mausetot ist.

Wie schlampig zumindest Schravens Truppe bei ihren in Auswahl, Form und Inhalt rein auf Meinungsmache abzielenden „Checks“ agiert, wurde einer breiteren Öffentlichkeit vor sechs Wochen bekannt, als Correctiv für einen seiner Faktenchecks eine empfindliche Niederlage vom OLG Karlsruhe hinnehmen musste: Ein fraglicher Beitrag von „Tichys Einblick“ (TE) auf Facebook hätte aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht mit dem Correctiv-Label „teils falsch“ versehen werden dürfen; das Gericht befand die „Ausgestaltung des Prüfeintrags“ als „missverständlich“.

Das also ist der saubere Partner, dem Facebook im deutschsprachigen Raum das Recht einräumt, sich im Interesse des politischen Links-Mainstreams als Wahrheitswächter aufzuspielen. Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel, der TE erfolgreich vertrat, äußert sich auf seiner Webseite detailliert zu dem Fall – und zu den unseriösen und dubiosen Geschäftsgebaren von Correctiv bzw. Schraven.

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram