Schicker 25 Millionen-Euro-Wohnkomplex nur für „Flüchtlinge und Asylbewerber“

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Neubürger (Symbolbild: shutterstock.com/Von MikeDotta)

Schleswig-Holstein/Norderstedt – Im SPD-regierten Norderstedt sorgt man sich ganz besonders um „Flüchtlinge und Asylbewerber“. Das dortige Sozialdezernat hat eine für 25 Millionen Euro geplante nigel-nagel-neue 2200 Quadratmeter große Wohnalage erst einmal nur für das benannte Neubürgerklientel vorgesehen. CDU und FDP – die jahrelang diese Politik mitgetragen haben, melden Kritik an. Die AfD bezeichnet die „schicke Neubauten für Asylmissbrauchach“ als einen „Schlag ins Gesicht jedes Steuerzahlers“.

Die linke Norderstedter Stadtratsmehrheit aus SPD, Grünen, Linkspartei und die Wählergemeinschaft „Wir in Norderstedt“ (WiN) hatte gegen die Stimmen von CDU, FDP und AfD bereits vor etwa einem Jahr grünes Licht für das 25 Millionen Euro teure Projekt – rechnerisch ergeben sich hier Baukosten von mehr als 11.000 € je m2 – gegeben. Laut Norderstedters Sozialamtsleiter Sirko Neuenfeldt sei in Folge der Wiederöffnung der in der Corona-Krise geschlossenen Landesgrenzen wieder mit einem massiven Anstieg der „Flüchtlingszahlen“ zu rechnen. Die WHO benennt aktuell einmal mehr Deutschland als eines der wichtigsten „Zufluchtsländer“. Und weil die Stadt bereits in den vergangenen beiden Jahren „ihrer Verpflichtung zur Unterbringung gegenüber dem Kreis nicht vollständig nachkommen“ sei, müsse man mit neuen Zuweisungen rechnen. Neben den beiden geplanten Neubauten solle die Stadt noch weitere Räume für Geflüchtete zur Verfügung stellen.

25 Millionen Euro Steuergeld fließt nun in die bislang geplanten Gebäuden des Wohnkomplexes, in dem insgesamt 38 Wohnungen entstehen sollen, davon 18 Single-Unterkünfte um bisherigen „Konflikterfahrungen“ aus dem Wege zu gehen. In acht Einheiten sollen bis zu drei Personen leben können, in den übrigen größere Familien. Die Gesamtwohnfläche werde sich, wie der „Focus“ berichtet, auf 2.200 Quadratmeter summieren.

Sobald die Neubürger die für sie bereiteten Wohnungen frei machen würden, dürfen sich dann alle Norderstedter um diese bemühen. Die SPD sieht darin die Chance, einen „Anfang für eine mögliche kommunale Wohnungsbaugesellschaft“ zu setzen.

Die CDU hingegen kritisiert, dass die vorrangige Zuweisung der Bauvorhaben an Flüchtlinge bedeute, „eine einzelne Bevölkerungsgruppe den anderen Bevölkerungsgruppen der Menschen in Norderstedt vorzuziehen“. Auch die FDP warnt vor möglicher „Ghettobildung“.

Die Hamburger AfD kommentiert: „Schicke Neubauten für Asylmissbrauch“ und zeigt sich von dem nun konkret werdenden Bauvorhaben alles andere als begeistert. Auf Facebook stellt die Partei fest:„Ein Schlag ins Gesicht jedes Steuerzahlers“ und bekommt hier nicht nur Zuspruch von ihren Anhängern:

Im Kommentarbereich von Focus heißt es unter anderem:

„Gut das diese Planer nicht selbst für die Kosten dieser Luxusimmobilien aufkommen müssen, sonst würden wahrscheinlich andere Preise zur Diskussion stehen. Bei Leerstand hat sogar der Deutsche Michel eine Chance eine Wohnung abzubekommen. Besser geht eigentlich Satire nicht.“

„Da bekommen aber einige eine sehr gute Provision. Also in meinen Augen Vetternwirtschaft. Wie immer.“

„Und unsere alten Rentner (86) in Norderstedt, sollen wegen 20€ Mieterhöhung, sich eine angemessene Wohnung suchen. Obwohl sie schon 60 Jahre und mehr, in der Altbauwohnung wohnen.“

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