Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte: Gehbehinderte Seniorin wird im Stephansdom von der Polizei abgeführt

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Wollte keine Maske beim Beten tragen (Bild: Screenshot)

Österreich/Wien – Orwell hat mit seinem Roman „1984“ noch weit untertrieben, der Staatsterror á la Stalinismus ist wiedergekehrt: Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte, wurde eine gehbehinderte 75-jährige Pensionistin im Stephansdom von der Polizei abgeführt. 

Die „Initiative für evidenzbasierte Corona Informationen“ (ICI) berichtet über einen besonders skandalösen Fall rund um den staatlich initiierten Corona-Terror.

Die 75jährige gläubige, stark gehbehinderte Katholikin Gisela R. ging am 17. Mai in der Erzdiözese Wien in den Stephansdom, um zu beten. In dem weitgehend leeren Dom und in großem Abstand zu anderen verweigerte sie das Tragen einer Maske mit der Begründung: “Weil ich zu meinem Vater im Himmel ohne Maske beten möchte, es gibt ein Recht auf freie Religionsausübung”. Nachdem ein besonders eifriger Domaufseher die Polizei ruft, beginnt für die alte Dame ein wahres Martyrium.

Die Polizei führt die total geschockte Seniorin aus dem Dom ab. Gisela R. äußert sich: “Jesus Christus ist der Herr der Kirche, was macht die Polizei hier, das ist ja wie im Kommunismus!”

Einweisung in die Psychiatrie angedroht

Die stark gehbehinderte Frau, die seit einigen Monaten auf zwei Knie-OPs wartet, wird von der Polizei über den Stephansplatz geschleift. Die Polizei nimmt sie in Gewahrsam. Gisela R. erklärte der Polizei, dass sie sich durch die Maske gedemütigt fühlte, weil gezeigt wird, dass einer des anderen Feind ist, und dass nun viele Menschen alleine sterben müssen.

Die Polizei erwägt gegen Mitternacht eine Einlieferung der mittlerweile tief verängstigten Frau in die Psychiatrie. Erst nach fast vier Stunden Polizeigewahrsam wird die alte Dame schließlich von der Amtsärztin entlassen. Später erhält sie eine Strafanzeige über 120 Euro wegen “Störung der Religionsruhe”. Gisela R. hat laut ICT Einspruch eingelegt. Sie sei „kein Hund“, der eine Maske benötigt.

Hinzu komme, dass sie aus medizinischen Gründen nach einer Lungenembolie überhaupt keine Maske tragen darf. Ein paar Tage später wird sie von drei Polizisten zu Hause aufgesucht, um sie nochmals zu befragen. Sie wird auf die Polizeiwache zitiert und einvernommen. “Ich bin eine freie Bürgerin, die auf ihre Menschenrechte pocht und keine diktatorischen Gesetze befolgen muss. Die Politik setzt sich hier über das Gesetz hinweg”, so Gisela R. “Aber es gibt ja keine Gesetze mehr, jetzt ist ja Corona das Gesetz”.

Das österreichische Online-Magazin kath.net hat in der vergangenen Woche die Erzdiözese Wien um eine Stellungnahme ersucht, jedoch bislang keine Antworten zu dem Vorfall bekommen.

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