Nazi-Jäger Stephan Anpalagan hoch empört: GdP thematisiert im Mitgliedermagazin Linksextremismus

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Bild: (Mitgliedermagazin der GdP - Ausgabe 07/2020 / Twitter Stephan Anpalagan)

Während im „Black-Lives-Matter“-Rausch überall, aber insbesondere bei der Polizei Rassismus und Rechtsextremismus vermutet wird, hysterisch über angebliche Polizeigewalt und rassistische Tötungsdelikte durch Polizeibeamte gewettert wird, macht die größte deutsche Polizeigewerkschaft eine Geschichte über „Linksextremismus“ zum Titel ihres aktuellen Magazins. Das passt dem BLM-Warrior Stephan Anpalagan gar nicht ins linksradikale Kraut.

Stephan Anpalagan, Kolumnist beim sozialistischen Blättchen „neues deutschland“, dem ehemaligen Zentralorgan der SED, ebenso tätig für Krautreporter, für Telepolis und den selbsternannten Nazijägern „Volksverpetzer“ ist sauer. Anpalagan, mit der richtigen Hautfarbe ausgestattet, findet es offensichtlich unter aller Kanone, dass die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sich erdreistet, in ihrer ersten Ausgabe nach dem Tod des Gewohnheitsverbrechers George Floyd in ihrem Mitgliedermagazin den Linksextremismus zu thematisieren.

Der dort angeschlagene Ton sei klar, so Anpalagan im Brustton der Entrüstung: „Linksextremismus“, „Die kriminellen Erben der RAF“, Feuer, Flammen, Todesgefahr, besonders für Polizisten. Wenn also das nächste Mal Polizeibeamte auf einer linken Demo eingesetzt werden, hätten sie das richtige Bild, den richtigen Grusel im Hinterkopf, meint der linke Schreiberling und fügt hinzu: „Die Titelgeschichte lautet übrigens: „Verstörende Menschenbilder“ und ist ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, „linksextremistischen Gruppen konsequent Grenzen aufzuzeigen“. Wegen der RAF und so. Bebildert mit einem Pflasterstein und umstehenden Polizisten“.

Mitgliedermagazin der GdP – Ausgabe 07/2020

Noch dreister als der Umstand, dass die GdP sich mit dem Thema Linksextremismus überhaupt auseinander zu setzen wagt, findet Anpalagan die Autorenschaft. Denn: Geschrieben wurde der Artikel von einer Professorin der Kriminologie. Mit ihrem aktuellen Forschungsprojekt „Kriminalität durch Personen, die aus kurdisch-arabischstämmigen Großfamilien stammen“ darf sich die Kriminologin – würde es nach Anpalagan gehen – auch nicht beschäftigen. Und das Aller-aller-allerschlimmste: Diese Professorin, die auf einer Polizeihochschule Polizisten ausbildet, schreibt auch für den Cicero und die „Achse des Guten“.

Damit auch alle kapieren, welche schlimmen rechtsextremen Umtriebe bei der Polizei grassieren, listet der Empörer Beispiel um Beispiel auf um dann zu seinem tatsächlichen Anliegen zu kommen: Der guten Antifa. Anpalagan schreibt hierzu:

„Verwundert es eigentlich irgendwen, dass aus all diesen Gründen die „Antifa“ den Kampf gegen den Faschismus übernimmt? Warum die „Antifa“ rechtsextreme Netzwerke zu Tage fördert und dokumentiert? Warum die „Antifa“ Gegenöffentlichkeit organisiert, schlicht Antifaschismus betreibt? Versteht eigentlich irgendjemand, wie die Polizei dazu kommt ausgerechnet diejenigen zu kriminalisieren, die gegen die rechten Umtriebe in den Reihen der Polizei vorgehen? Wenn es die Polizei schon nicht selber tut?“

Seinen linksradikalen Twitter-Post schließt er mit dem Hinweis ab, dass diese Titelgeschichte im Magazin der Gewerkschaft der Polizei kein „bedauerlicher Ausrutscher“ sei, sondern die „bewusste Verharmlosung von Rechtsextremismus und Neonazitum in der Polizei sei – Um jeden Preis“. Und das, meint der Linksradikalinski, der von seiner ebenso linksradikalen Anhängerschaft gefeiert wird, sollten die 200.000 Mitglieder der GdP wissen, wenn sie das nächste Mal ihr Mitgliedermagazin aufschlagen.

Was man über Anpalagan wiederum wissen sollte: Der umtriebige Antirassist hat sein Antirassismusdings zum Geschäftsmodell erklärt. Neben seiner Kolumnenschreiberei für mehrheitlich linke Blätter ist er Geschäftsführer von „Demokratie in Arbeit“, ein „Beratungsunternehmen, das Unternehmen dabei unterstützt demokratischen Diskurs und bürgerschaftliches Engagement in der Arbeitswelt sichtbar zu machen und in der Unternehmens- und Betriebskultur zu verankern“. (SB)

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