Pandemie beendet – mutmaßlich rassistisch motivierte sexuelle Übergriffe nehmen wieder zu

0
Symbolfoto:Von ThomasDeco/shutterstock

Die Polizeimeldungen sind wieder voll mit rassistischer Gewalt gegen „weiße“ Frauen – ein untrügliches Zeichen, dass die Pandemie beendet ist und sich wieder mehr Bürger auf die Straße trauen. Ob hier die Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten wurden, kann man den Meldungen leider nicht entnehmen:

Dießen am Ammersee: Am Samstag, den 27.06.2020, gegen 22:30 Uhr, befand sich die 17-jährige Geschädigte in einem Zug von Geltendorf nach Dießen auf dem Heimweg. Der bisher unbekannte Täter war in Geltendorf mit ihr in den Zug gestiegen und hatte sich auf die Sitzbank ihr gegenüber gesetzt. Er starrte sie an und versuchte sie in gebrochenem Deutsch anzusprechen. Als die Geschädigte nicht reagierte, holte der Beschuldigte ein Taschentuch heraus, entblößte seinen Penis und fing an, zu onanieren. Die Geschädigte flüchtete sich daraufhin in den hinteren Teil des Waggons. Der Beschuldigte ging nach Angaben der Geschädigten nach circa zwei Minuten in den vorderen Teil des Waggons und stieg wie die 17-Jährige selbst in Dießen aus. Er entfernte sich zielstrebig vom Bahnhof. Die Geschädigte beschrieb den Exhibitionisten wie folgt:
– ca. 30 Jahre alt – 177 cm groß – dunklere, olivfarbene Haut.

Stuttgart: Ein unbekannter Täter hat am Samstagabend (27.06.2020) gegen 23:30 Uhr zwei Mädchen im Alter von 16 und 17 Jahren in einer S-Bahn der Linie S2 sexuell belästigt und wurde später durch einen eingreifenden Fahrgast von seinem weiteren Vorgehen abgehalten. Die beiden jugendlichen Mädchen waren zunächst am Stuttgarter Flughafen in eine Richtung Schorndorf fahrende S-Bahn gestiegen. Nach etwa 15 Minuten erschien ein unbekannter Mann im Türbereich der S-Bahn, fixierte offenbar eine der beiden Freundinnen mit seinen Blicken und soll daraufhin mit der Hand an seinem Glied manipuliert haben. Die jungen Frauen setzten sich daher in der Bahn mehrfach um, wurden allerdings offenbar immer wieder von dem Unbekannten verfolgt. Ein bis dahin unbeteiligter Fahrgast wurde in der Folge auf die Situation aufmerksam und stellte den Mann zur Rede. Als der Unbekannte den beiden Mädchen beim Ausstieg am Stuttgarter Hauptbahnhof offensichtlich weiterhin nachstellen wollte, soll der Reisende den mutmaßlichen Täter am Ausstieg gehindert haben, sodass dieser die Beiden nicht mehr verfolgen konnte. Die 17-jährige Geschädigte vertraute sich am Folgetag der Polizei an und stellte Strafanzeige. Der unbekannte Täter wird als etwa 40-50 Jahre alt, 170 cm groß, mit untersetzter Statur und dunkler Hautfarbe beschrieben.

Frankfurt: Am Samstag, den 27. Juni 2020, gegen 19.45 Uhr, joggte eine 47-jährige Frau durch den Schwanheimer Wald. Als sie sich in der Agendawaldschneise befand, wurde sie von hinten von einem unbekannten Mann angegriffen, der sie umfasste, unsittlich berührte, sie hochhob und dann auf den Boden warf. Danach ließ er von ihr ab und flüchtete vom Tatort.Der Täter wird beschrieben, als etwa 25 Jahre alt und ca. 175 cm groß. Normale bis kräftige Statur, schwarze, an den Seiten rasierte Haare. Indisches Erscheinungsbild, trug ein weißes T-Shirt mit Brustaufdruck. Hatte einen „schlurfenden Gang“.

Zwickau: Ein junger Mann aus Gambia hat die Gutmütigkeit einer 28-Jährigen ausgenutzt. Der Asylbewerber durfte am Samstag nicht im Bus mitfahren, weil er keinen Mundschutz hatte. Die Zwickauerin und ihr Freund haben dem 25-Jährigen dann angeboten, ihn im Auto zu seiner Wohnung zu bringen. Dabei soll der Mann die 28-Jährige sexuell belästigt haben. Daraufhin hat die Frau angehalten und ihr Freund hat eine Streife der Bundespolizei dazugeholt. Die Beamten haben den Asylbewerber kurz darauf gestellt. Weil er auch bei seiner Festnahme noch an sich herumgefummelt hat, musste er gefesselt werden. Dann wurde er wegen seines psychischen Zustands zunächst ins Krankenhaus gebracht. Die Zwickauer Polizei hat die Ermittlungen übernommen.

Stuttgart / Ludwigsburg: Ein 24 Jahre alter Mann wurde am gestrigen Sonntagmittag (28.06.2020) in der Nähe des Ludwigsburger Bahnhofs vorläufig festgenommen, nachdem er zuvor in Zügen zwischen Stuttgart und Ludwigsburg mehrere Frauen sexuell belästigt hat. Nach derzeitigem Ermittlungsstand nutzte der syrische Staatsangehörige in der Zeit von ca. 05:30 Uhr bis ungefähr 13:00 Uhr verschiedene Regional- und Fernverkehrsverbindungen zwischen dem Stuttgarter Hauptbahnhof und Ludwigsburg. In derzeit vier bekannten Fällen belästigte der Tatverdächtige auf ähnliche Art und Weise mindestens sechs Frauen im Alter zwischen 16 und 64 Jahren in den Zügen, indem er an seinem entblößten Glied manipulierte und die Geschädigten zum Teil mit dem Geschlechtsteil oder seinen Händen unsittlich berührte. Unmittelbar nach den Taten flüchtete der Mann zu Fuß und konnte trotz Fahndungen der Bundes- und Landespolizei zunächst nicht angetroffen werden. Mithilfe von Videoaufnahmen am Stuttgarter Hauptbahnhof und Täterbeschreibungen der Geschädigten konnte der 24-Jährige nach seiner mutmaßlich vierten Tat von einer Streife der Landespolizei gegen 13:30 Uhr im Ludwigsburger Stadtgebiet vorläufig festgenommen werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er anschließend in eine Fachklinik verbracht.

Neuhausen: Wegen des Verdachts auf exhibitionistische Handlungen sucht das Polizeirevier Filderstadt einen 25 bis 30 Jahre alten Mann. Der bislang unbekannte Täter forderte am Samstag um 16.10 Uhr die 24-jährige Geschädigte im Bereich des Feldweges in der Verlängerung der Albstraße Richtung Flughafen zu sexuellen Handlungen auf. Währenddessen entblößte er sein erigiertes Geschlechtsteil. Der Unbekannte kann wie folgt beschrieben werden: Er war ca. 170 cm groß, schlank, dunkle Hautfarbe, dunkle Augen, schulterlange Rastalocken, trug ein blaues T-Shirt und eine kurze Hose.

Wiesbaden: Frau wird belästigt – mutiger Zeuge greift ein Zeit: Sonntag, 28.06.2020, 07:46 Uhr Ort: Wiesbaden, Sonnenberger Straße Am frühen Sonntagmorgen wird eine Frau in einem Bus und später auf dem Gehweg von einem unbekannten Täter unsittlich berührt und verletzt. Ein mutiger Zeuge schreitet ein und beendet die tat. Die 31-jährige spätere Geschädigte besteigt am frühen Sonntagmorgen an der Haltestelle Kurhaus einen Bus der Linie 16 in Richtung Sonnenberg. Der spätere Beschuldigte und der Zeuge besteigen den gleichen Bus. Während der Fahrt beginnt der Beschuldigte die Frau mehrmals zu umklammern. In Höhe der Tankstelle Sonnenberger Straße verlassen die drei Personen den Bus und gehen getrennt in Richtung Innenstadt. Der Beschuldigte folgt der Frau, umfasst sie, hebt sie hoch und wirft sie auf den Boden. Dann legt er sich auf sie und versucht sie zu küssen. Daraufhin schreitet der Zeuge ein und schubst den Täter von der Frau. Der Mann flüchtete in Richtung Haydnstraße. Laut Angaben des Zeugen war der Täter stark alkoholisiert. Die Frau wird leicht verletzt. Eine sofort ausgelöste Fahndung verlief erfolglos. Täterbeschreibung: Männlich, etwa 25 Jahre alt, 175cm groß, südländisches Aussehen.

Leutkirch: Noch Zeugen sucht die Kriminalpolizei zu einem Vorfall, der sich am Montagabend gegen 21.20 Uhr in der Zeppelinstraße zugetragen hat. Nach den Angaben einer 21-jährigen Frau war diese in Richtung Wurzacher Straße gegangen, als sich von hinten ein unbekannter Täter mit einem Fahrrad näherte, sie mit einem Arm am Rücken festhielt, sie zu sexuellen Handlungen aufforderte und unsittlich berührte. Beim Versuch, mit ihrem Mobiltelefon die Polizei zu verständigen, entriss ihr der Unbekannte das iPhone 7 mit rosafarbener Hülle und flüchtete mit seinem blauen Fahrrad über den Ölmühleplatz in Richtung Innenstadt. Von dem unbekannten Täter liegt der Polizei folgende Beschreibung vor: 20 bis 25 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schlanke Figur, dunkelhäutig, kurze schwarze Haare, ein zugeschwollenes Auge.

Leinfelden-Echterdingen: Eine 17-Jährige ist am Mittwochmorgen (24.06.2020) gegen 09:40 Uhr am Echterdinger Bahnhof von einem bislang unbekannten Mann unsittlich berührt worden. Nach derzeitigen Erkenntnissen war die Jugendliche gerade dabei vom Bahnsteig in eine S-Bahn der Linie S2 in Richtung Stuttgart Hauptbahnhof zu steigen, als der unbekannte Mann offenbar über die gleiche Tür in den Zug stieg. Noch im Eingangsbereich der Schnellbahn soll er mit beiden Händen an die Brust der jungen Frau gefasst haben. Kurz darauf flüchtete der mutmaßliche Täter zu Fuß in Richtung des unmittelbar angrenzenden Parkhauses. Erst später meldete die Geschädigte den Vorfall der Polizei. Bei dem Unbekannten handelte es sich offenbar um einen etwa 30-jährigen, schlanken Mann mit kurzen schwarzen Haaren und dunkler Hautfarbe.

Regensburg: In der Nacht von Donnerstag, 25.06.2020 auf Freitag, 26.06.2020 wurde eine junge Frau zwischen Domplatz und Alter Kornmarkt von einem Unbekannten sexuell genötigt. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg sucht mit einer Personenbeschreibung nach Zeugen. Gegen 04.00 Uhr war die junge Frau vom Bismarckplatz kommend über den Neupfarrplatz und Domplatz zu Fuß nach Hause unterwegs, als sie von dem unbekannten Täter zunächst auf dem Weg verbal und schließlich sexuell bedrängt und dabei zu Boden gedrückt wurde. Aufgrund der Gegenwehr und der Hilferufe ließ der Täter von ihr ab. Zeitgleich wurde ein Zeuge auf das Geschehen aufmerksam, worauf der Täter mit seinem mitgeführten Fahrrad in Richtung Dachauplatz flüchtete. Die Frau erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen. Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bisher nicht zur Festnahme eines Verdächtigen. Den Mann wird wie folgt beschrieben: ca. 25 Jahre bis 30 Jahre alt, ca. 165 bis 175 cm groß, schlank, dunkelhäutig. Sprach gebrochen deutsch.

Salzwedel: Ihren Aussagen zufolge traf die 14-Jährige auf Höhe Stabensteg / Mühlensteg auf eine Gruppe von fünf jungen Männern. Diese riefen ihr zunächst hinterher, versperrten ihr dann den Weg und berührten sie in der weiteren Folge unsittlich. Ein älterer Herr wurde auf die Situation aufmerksam und forderte die jungen Männer auf, von dem Mädchen abzulassen. Die Unbekannten attackierten den Mann daraufhin verbal. Erst zwei Männer in einem schwarzen Transporter (Bulli), welche anhielten, konnten die Täter von weiteren Handlungen an dem jungen Mädchen abhalten. Die Täter entfernten sich daraufhin vom Ort des Geschehens. Die Geschädigte beschrieb die Männer wie folgt: ausländische Sprache, tiefe Stimmen, dunkler Phänotyp.

Neuötting: Gerichtsverhandlung – Zwei Eritreer, 26 und 29 Jahre alt, sollen im August 2019 nach dem Besuch einer Shisha-Bar in Neuötting einer 52-jährigen Frau in den frühen Morgenstunden auf dem Heimweg über die Konventstraße in Richtung Altötting gefolgt sein. Auf einer abseits gelegenen Wiese sollen sie die Altöttingerin vergewaltigt und verletzt haben. Vor der Zweiten Strafkammer am Landgericht Traunstein mit Vorsitzendem Richter Erich Fuchs zeigte sich der 29-Jährige am Montag voll geständig, während der jüngere Mann seinen Tatbeitrag herunterspielte – obwohl auch er einen Geschlechtsverkehr mit dem Opfer zugab. Der Prozess wird am 10. Juli um 9 Uhr fortgesetzt.
Die inzwischen 53-Jährige hatte am Samstagabend, 10. August 2019, im Rahmen eines Betriebsausflugs die Dult in Neuötting besucht. Gegen 2 Uhr nachts ging sie noch in eine Shisha-Bar. Irgendwann zwischen 4 und 5 Uhr machte sich die Frau auf den Nachhauseweg, hatte doch das Abholen mit dem Auto durch die Familie nicht geklappt. Die Männer verfolgten sie gemäß Anklage von Staatsanwältin Helena Speicher, holten sie an einer Wiese im Bereich westlich des Kieswerks ein und stießen sie zu Boden. Sie entkleideten das sich wehrende Opfer. Während der 26-Jährige die Frau festhielt, vollzog der Ältere den Geschlechtsverkehr. Dann wechselten die Männer ab. Währenddessen schlugen sie die verängstigte, laut um Hilfe rufende Geschädigte mindestens dreimal ins Gesicht. Niemand konnte ihre Schreie hören inmitten der landwirtschaftlichen Flächen fern jeder Bebauung. Dann flüchteten die Männer laut Anklage.
Hämatome am ganzen Körper
Die 53-Jährige erlitt Hämatome und Kratzer am ganzen Körper. Bis heute ist sie geplagt von massiven Folgen. Sie könne nicht mehr schlafen, habe psychische Probleme und könne sich nicht mehr auf eine Beziehung einlassen, sagte sie am Montag im Zeugenstand.

Dresden: Am Montagnachmittag hat ein Unbekannter zwei Frauen an der Bernhardstraße gefilmt und gab sich als Polizist sowie Ordnungsamtsmitarbeiter aus. Der Mann stand auf der Straße und filmte oder fotografierte parkende Autos mit einem Handy. Als eine 45-Jährige mit dem Auto ankam, blockierte er die Weiterfahrt und filmte in der Folge auch sie und ihren Wagen. Daraufhin angesprochen, gab er sich als Polizist sowie als Mitarbeiter des Ordnungsamtes aus. Dies tat er auch einer weiteren Frau (66) gegenüber. Beschrieben wurde er als etwa 30-jähriger schlanker Mann mit dunkler Hautfarbe. Er schien ca. 30 Jahre alt zu sein und hatte schwarze lockige Haare. Bekleidet war er mit einer dunkelblauen Jacke mit weißer Aufschrift sowie einer dunklen Hose.

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram