Struktureller Rassismus in Cineplex-Kinobar: „AfD-Leute bekommen bei mir kein Bier!“

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Wirtin der Kinobar im Cineplex Suhl verweigert AfDlern Bier (Bild: Screenshot)

Thüringen – Die Wirtin der Kinobar im Suhler Cineplex-Kino, Stefanie Struzina, hat einmal mehr bewiesen, dass struktureller Rassismus, zumindest was die politische Gesinnung betrifft, ganz ok ist – solange man sich mit diesem an den „Richtigen“ austobt. Laut beklatscht und bejubelt wird die Heldin dafür, das sie AfD-Parteichef Jörg Meuthen mit den Worten „AfD-Leute bekommen bei mir kein Bier“ Lokalverbot erteilte. Wie die Cineplex Deutschland GmbH & Co. KG wohl den offenen zur Schau getragenen Rassismus in ihren Räumen bewertet?

Stefanie Struzina scheint für das Blättchen „inSüdthüringen.de“ am vergangenen Donnerstag die Heldin des Tages gewesen zu sein. In einem epischen Artikel wird die Geschichte erzählt, wie Struzina, Wirtin der Kinobar Rick´s im Suhler Cineplex-Kino, Jörg Meuthen und drei weiteren Männern, die in Begleitung des AfD-Chefs im besagten Lokal Bier bestellen wollten – in Suhl fand am Wochenende die Bundesvorstandssitzung der AfD statt – von ihr heldenhaft aus dem Lokal geworfen wurden. „AfD-Leute bekommen bei mir kein Bier“, so die Ansage der Wirtin.

Für ihre tolle Aktion hat die „Dame“ aus den Reihen ihres Klientel mittlerweile so viel Applaus erhalten, dass sie nachfolgenden Post – zwischenzeitlich bereits wieder von der Helding gelöscht – aber das Internet vergisst nicht – auf Facebook veröffentlichte:

Auch zwei Tage später bekräftigt die 38-jährige Wirtin: „Ich will solche Leute hier nicht haben“ und ist sich sicher: „Es war alles richtig. Gut, dass ich das getan habe.“ „Mit Wohlwollen“ habe sie deshalb auch die Demonstration am Samstagnachmittag gleich vor der Haustür ihrer Kinobar „Rick‘s“ gesehen, wo sich nach einer Spontandemo gegen die AfDsich erneut einige Dutzend Menschen aus dem rot-rot-grünen Spektrum – zu dem sich die Dame rein optisch dazuzählen dürfte – zusammengefunden haben, um gegen die „staatszersetzende und rechtsradikale Partei Flagge zu zeigen“.

Wie es scheint, hat weder – nomen est omen – Struzina, noch ihre jubelnde linksradikale Gefolgschaft irgendwelche Probleme damit, wenn Rassismus an den „Richtigen“ praktiziert wird. Just das „Strunzina-Klientel“ heult aber laut auf und kreischt „Rassismus!“, wenn beispielhaft eine Ladenbesitzerin sich ihre Kundschaft ebenfalls selbst aussuchen möchte und – wie im bayerischen Töging geschehen – ein Schild mit der Aufschrift „Wir wünschen keine Asylanten als Kundschaft in unserem Ladenlokal“ aufhängt. Der Schritt sei notwendig geworden, da es mehrfach zu Ladendiebstählen aus dem Kreis dieses „Kundenklientels“ gekommen sei, berichtete die Inhaberin laut der Morgenpost. Zudem habe sie und ihr Mann sich nach Drohgebärden geängstigt.

Die Ladenbesitzern soll bereits von sogenannten „Antirassistien“ mit Anzeigen wegen Volksverhetzung überzogen worden sein. Ob selbiges der Suhler Kinobar-Betreiberin auch wiederfahren ist, ist nicht bekannt. Ebensowenig weiß man darüber, wie die Cineplex Deutschland GmbH & Co. KG, in deren Räumlichkeiten die Wirtin Stefanie Struzina ihrem strukturellen Rassismus freien Lauf lässt, die Angelegenheit bewerten. Wir werden bei Cineplex Deutschland nachfragen.

Hier noch mal den entsprechenden Auszug aus dem Grundgesetz, der für die Wirtin anscheinend keine Rolle spielt:

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. (SB)

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