Hacker wollen Attila Hildmann vernichten: „Wir vergeben nicht. Wir vergessen nicht“

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Während für die taz-Schreiberline Hengameh Yaghoobifarah für ihre „Polizisten-auf-den Müll-entsorgen“- Müll vom linken Mainstream das Recht auf Meinungsfreiheit eingefordert wird, ist Vegan-Starkoch Attila Hildmann wegen seiner Teils nicht minder kruden Thesen zum Abschuss freigegeben. Das linksradikale Hackerkollektiv Anonymous Germany hat ihm nun einen Vernichtungskampf angesagt.

Wegen seiner öffentlich formulierten Kritik an den weit überzogenen Corona-Maßnahmen wurden Attila Hildmanns Produkte in zahllosen Biomärkten und Reformhäusern ausgelistet, sein Getränk „Daisho“ und sein Nussmus „Nutwave“ haben bald keinen Abfüller beziehungsweise Produzenten mehr. Nun hat es sich das Hackerkollektiv Anonymous Germany – das sich selbst nicht zur Antifa zählt, aber stolz verkündet „antifaschistisch“ zu sein – zur Aufgabe gemacht, in den Vernichtungskampf gegen Hildmann mit einzusteigen.

Hildmann  ging auf seinem Twitteraccount mehrfach auf die Aktionen von Anonymous Germany ein. Seiner Ansicht nach habe die deutsche Sektion nichts oder nur wenig mit dem international agierenden, kapitalismuskritischen Kollektiv Anonymous – Erkennungszeichen ist die weiße Guy-Fawkes-Maske, allein bei Twitter haben die Kapitalismusbekämpfer 7, 5 Millionen Follower-  zu tun, sondern sei eher der deutschen Antifa-Szene zuzurechnen.

Mittlerweile wurde sein Auto von den weißmaskierten „Antifaschisten“ getrackt, sein Online-Account gehackt, Geschäftsdetails publik gemacht, und womöglich wurde ihm auch mit Gewalt gedroht. Die – verharmlosend als „Internetaktivisten“ bezeichneten Selbstjustizler –  hackten schon vor einiger Zeit die Website des Bestsellerautors („Fit for Fun“) und machten sich dort dann öffentlich über die laxen IT-Sicherheitsvorkehrungen lustig. Dann mischten sie sich laut Welt Online undercover in Hildmanns Telegram-Gruppe (65.000 Follower), ließen sich zu Administratoren machen und schlossen vorübergehend Tausende von Mitgliedern aus.

In einer Videobotschaft, die am Freitag auf Twitter geteilt wurde, heißt es unter der Überschrift „Du hast es nicht anders gewollt“. Die sich auf der „richtigen“ Seite wähnende Gruppe begründet ihr „Engagement“ gegen den Starkoch damit, dass dieser seine „vermeintlichen Anhänger“ mit „Lügen, Hetze und Falschnachrichten füttere“. Hildmann sei „hasserfüllt“, womöglich gar „gestört“ und nutze seine Internet-Accounts (die mehrfach ganz oder temporär gelöscht wurden) nicht für politische Agitation, sondern auch dafür, um seine Produkte zu bewerben und „um noch mehr Geld aus leichtgläubigen Menschen zu pressen“.

Im Video wird Hildmann dann neue Aktionen angekündigt und ihm offen gedroht:

 „Du hast Anonymous den Krieg erklärt und musst mit dem Echo leben. Wir ziehen uns nicht zurück, wir bleiben. Wir sind das Monster unter deinem Bett, das Klopfen an deinem Fenster, die Fratze in der Dunkelheit. Wir vergeben nicht. Wir vergessen nicht. Erwarte uns”.

Hildmann fürchte die Auseinandersetzung mit seinen Gegnern nicht, er sorge sich jedoch um seinen Hund – und vor womöglich ausgelegten Giftködern. Aktuell hat er eine Belohnung von 1000 Euro für Informanten, die ihm Hinweise zu dem Kollektiv, dessen Aktivisten und deren Plänen ausgelobt. (SB)

 

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