Türkische Schlägertrupps gegen Migrantifa: Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen

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Auseinandersetzung zwischen Linksautonomen und Türken in Wien vorgestern (Foto:ScreenshotTwitter)

In Wien gingen vorgestern gewalttätige Türken aus dem Umfeld der „Grauen Wölfe“ und Linksautonome aufeinander los. Das österreichische Vorbild hat großes Potential als vielleicht auch brauchbares Modell für Deutschland: Die gegenseitige Neutralisierung von staatsverachtenden Konfliktgruppen! Wenn linksradikale Antifa und militante Migranten nämlich gegenseitig aufeinander losgehen, brauchen sie beide die Polizei nicht mehr als Prügelknaben…

Entscheidend ist hier die richtige Etikettierung. Die Grauen Wölfe, die als nationaltürkische und eindeutig faschistoide Untergrundorganisation jedenfalls näher am Faschismus sind als alle üblichen Feindbilder der linken Gossengewalt zusammen – AfD-Zivilisten, Springer-Journalisten und natürlich „Bullen“ -, werden zumindest in Deutschland von der Antifa bisher nicht als „Problem“ wahrgenommen, oder sie traut sich an diese nicht heran. Möglicherweise gibt es auch Beißhemmung, gegen ausländische und migrationsstämmige Gruppen tätig zu werden – da die Antifa selbst von Zuwanderern unterwandert wird und sich neuerdings selbst als „Migrantifa“ bezeichnet.

In Wien jedenfalls wurde diese Beißhemmung bereits überwunden – obwohl die ersten Aggressionen offenbar von den Türken ausgingen: Als die Antifa im Bezirk Favoriten (einem ausgewiesenen Arbeiter- und Migrantenviertel) am Donnerstag Abend „gegen Faschismus“ demonstrieren wollte, gingen Graue Wölfe unvermittelt auf sie los. Damit ging der erste Versuch seit langem gründlich schief, nicht in den Nobelbezirken oder im Regierungsviertel an der Ringstraße zu demonstrieren, sondern im Wohnumfeld der vermeintlichen Sympathisantenszene – eben in Favoriten oder in den Studentenbezirken Neubau, Josefstadt und Alsergrund, wo die Antifa vermeintlich ein „Heimspiel“ erwartete.

 Graue Wölfe gegen Schwarze Blöcke

Doch die Stimmung war bereits aufgeheizt, nachdem die Grauen Wölfe im Vorfeld der Antifa-Kundgebung bereits eine Demo kurdischer Feministinnen angegriffen hatten, wie der österreichische „Wochenblick“ berichtet. Die Kundinnen mussten sich im Ernst-Kirchweger-Haus verschanzen, einer Art linksextremem „Kulturzentrum“ im Stil der „Roten Flora“. Hierauf rückte die Antifa aus den inneren Bezirken an – und wurde sofort von den Türken attackiert. Schließlich musste die Polizei mit Spezialeinheiten, Hubschraubern und Hundertschaften für Ordnung sorgen.

Insofern ging es diesmal noch nicht ganz ohne Polizei ab – doch für die nächsten Events der Partyszene in Stuttgart und anderswo, die nicht lange auf sich warten lassen dürften, könnte es mit etwas strategischem Geschick gelingen, Antifa und Plündermob aufeinander loszulassen und sich gegenseitig in Schach zu halten. Vielleicht wäre dies der Ausweg nicht nur für Auswüchse von Partypeople, sondern auch „Black Lives Matter“-Demos oder migrantischen Unruhen, die den bunten Westen bald überall bereichern… (DM)

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