Was sind wir alle froh: Wer getestet wurde und gesund ist, darf in den Urlaub fahren!

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Die Zahl der Corona-Infizierten steigt, weil getestet wird, als gäbe es keinen Morgen mehr.  Die Zahl der Kranken allerdings sinkt weiter. Mittlerweile sind nur noch 352 Intensivbetten belegt (die anderen 10.000 werden selbstverständlich weiterhin mit viel Geld frei gehalten). Das Medikament Remdesivir steht bald zur Verfügung und soll bei schweren Fällen helfen.

Man hätte also allen Grund, endlich mal den Panik-Modus zu verlassen und das gesundheitliche Ermächtigungsgesetz wieder irgendwo in brauner Erde zu verbuddeln.

Aber von wegen. Genau das Gegenteil passiert und in vorderster Front der glückseligen Ermächtigten steht Jens Spahn, der sich in diesem katastrophalen Ausnahmezustand sichtlich wohl fühlt:

Der Bundesgesundheitsminister hat die Deutschen jetzt noch mal aufgerufen, stolz auf das bisher Erreichte bei der Pandemie-Bekämpfung zu sein. Bei seinem Besuch bei der Weltgesundheitsbehörde (WHO) in Genf hätten ihn viele Experten gefragt, wie Deutschland so gut durch die Krise gekommen sei: „Wir haben ein ganz neues Gemeinschaftsgefühl, wo ich auch dafür werbe, dass wir uns das erhalten: eine Art Corona-Patriotismus“, sagte der CDU-Politiker den Newsportalen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

Wo lebt der Mann eigentlich? Noch nie war die Gesellschaft so gespalten, schleichen so viele Denunzianten durch die Straßen, gibt es Zank und Streit um die letzte Rolle Klopapier, stehen so viele  Existenzen auf dem Spiel.

Immerhin: Mit Blick auf den zunächst bis Ende Juni befristeten Lockdown in Ostwestfalen nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischkonzern Tönnies warnte Spahn davor, die betroffenen Bürger in den Landkreisen Gütersloh und Warendorf an den Pranger zu stellen.

Bürger mit Autokennzeichen aus Gütersloh und Warendorf seien teilweise beschimpft, deren Autos zerkratzt worden. Diese „Art von Stigmatisierung“ sei falsch. „Das sind am Ende eher Opfer der Umstände“, sagte Spahn.

Und das ist Spahns liebstes Horror-Szenarium:

Das Virus könne jeden in jeder Region zu jeder Zeit erwischen. Einzelne Bundesländer wollen Sommerurlauber aus Ostwestfalen nicht mehr beherbergen. Spahn riet dazu, sich als Betroffener freiwillig testen zu lassen.

Wer einen frischen Test vorweisen könne und Covid-19 frei sei, könne auch reisen. Grundsätzlich sagte der Gesundheitsminister, er könne nicht garantieren, dass es im Herbst/Winter zu keiner zweiten Corona-Welle kommen werde: „Das Virus ist noch da.“

Jens Spahn ist noch da, das ist das viel größere Problem.

Aber Spahn ist natürlich nicht das einzige Problem, was wir haben:

„Unser Rat für alle Urlauber ist, sich testen zu lassen“, sagte Armin Laschet dem RND. „Wer dabei negativ getestet wird, sollte in den Urlaub fahren können und in seiner Urlaubsregion auch aufgenommen werden.“

Mit der bayerischen Regierung habe er das bereits verabredet: „Für Bayern hat das Ministerpräsident Markus Söder zugesagt“, so Laschet. (Mit Material von dts)

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