Jeder gegen jeden: Laschet kritisiert Österreich wegen NRW-Reisewarnung, Schleswig-Holstein sperrt Urlauber aus NRW einfach ein

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Foto: Armin Laschet (über dts Nachrichtenagentur)

Auch die Coronakrise hat mal wieder gezeigt, dass die EU nichts anderes ist, als ein künstliches Bonzen-Konstrukt, dass nur unnötig Geld verschlingt und das im Ernstfall zusammenfällt wie ein Kartenhaus. Aber auch innerhalb Deutschlands heißt es: jeder gegen jeden. Das Grundgesetz gilt nicht mehr, der „Corona-Rassismus“ treibt immer mehr Politiker an den Rand des Wahnsinns – und wer jetzt noch einen Fehler macht, ist weg vom Fenster.

NRW-Ministerpräsident Laschet hat jetzt wohl auch deshalb Österreich wegen der ausgesprochenen Reisewarnung für Nordrhein-Westfalen kritisiert: „Als in Ischgl mal etwas passiert ist, haben wir nicht eine Reisewarnung für ganz Österreich ausgesprochen. Ich glaube nicht, dass Gütersloh schlimmer ist als Ischgl“, sagte der CDU-Politiker der „Bild“. Laschet kündigte an, alles Notwendige zu tun, um eine Rückkehr zur Normalität zu ermöglichen: „Wir tun jetzt erst mal alles dafür, dass wir die Zahlen so kriegen, dass diese Reisewarnung bald wieder aufgehoben werden kann.“

In Bezug auf die Reisebeschränkungen für Bürger aus Gütersloh an der Ostsee sagte Laschet, er verstehe die Urlaubsregionen, dass sie „Klarheit haben wollen, aber ich werbe auch dafür, dass die Menschen, die sich haben testen lassen, die auch nachweisen können, dass sie das Virus nicht tragen, auch die Möglichkeit haben, in Urlaub zu gehen“, sagte Laschet der „Bild“.

Will Laschet also doch den Gesundheitspass einführen, der den Personalausweis ersetzt? Wird es tatsächlich eine neue Zwei-Klassen-Gesellschaft geben: Gesunde dürfen alles, Kranke nichts?

Aber natürlich ist Laschet ein lupenreiner Politiker, der die Schuld dann ganz schnell von sich weist und mit dem Stinkefinger auf andere zeigt:

Er sieht Fleischunternehmer Clemens Tönnies wegen des Corona-Ausbruchs in seinem Betrieb in doppelter Bringschuld. „Herr Tönnies ist in der Pflicht, den Schaden wiedergutzumachen und daran mitzuwirken, dass solche Zustände jetzt endgültig abgestellt werden“, sagte Laschet der „Bild“. Im Kreis Gütersloh wären die Menschen enttäuscht: „Die sagen, dieser eine Vorfall bringt unseren ganzen Kreis in Verruf.“ Über seinen persönlichen Ärger in Anbetracht des Rückschlags in der Bekämpfung der Pandemie sagte Laschet der Zeitung: „Klar ist man wütend. Aber Wut ist in der Politik selten eine Kategorie.“ Viele Kreise in Nordrhein seien im Moment dabei, die Krisenstäbe zurückzufahren, weil es dort kaum mehr neue Infektionen gebe. „Auch der Kreis Gütersloh stand bis zu diesem Fall in der Fabrik Tönnies unter den deutschen Kreisen sehr gut da. Deswegen ärgert es mich maßlos, dass ein solcher Vorfall die Arbeit von vielen, vielen Menschen zunichte macht“, sagte der CDU-Politiker.

Laschet, von Söder und Merkel in die Enge getrieben und auf die Abschussliste gesetzt, weil er sich immer wieder gegen die beiden gestellt hat, redet sich weiter um Kopf und Kragen, anstatt der wirklichen Ursache für den Ausbruch in den Fleischfabriken nachzugehen.

Aber soweit geht nicht mal er, denn dann würde klar sein, dass die komplette Regierungspolitik in Sachen Corona von Anfang an die reinste Volksverarschung gewesen wäre.

Wie pervers die ganze Corona-Nummer ist, zeigt ein Beitrag im „Tagesspiegel„:

„Hotels in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern dürfen keine Gäste mehr beherbergen, die aus einem Landkreis einreisen, in dem die Zahl der Neuinfektionen in den zurückliegenden sieben Tagen bei mehr als 50 pro 100 000 Einwohner liegt.

Am Montag hatte die Urlaubsinsel Usedom 14 Urlauber, die aus Gebieten mit hohen Infektionszahlen kamen, aufgefordert, vorzeitig abzureisen. Darunter war auch ein Paar aus Gütersloh in Nordrhein-Westfalen.“

In Schleswig-Holstein ist man noch gnadenloser:

Dort müssen die Reisenden aus innerdeutschen Hotspots in 14-tägige Quarantäne – die darf man auch im Hotelzimmer verbringen, solange keine sanitären Gemeinschaftsanlagen benutzt werden, so der Tagesspiegel.

Das könnte man auch durchaus als „Corona-Rassismus“ bezeichnen, weil hier nicht im Einzelfall entschieden wird, sondern nur die Herkunft entscheidend ist. Und es ist ein Verstoß gegen Artikel 3 des Grundgesetzes:

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Und dieser ganze Wahnsinn nur wegen eines Schnupfens. (Mit Material von dts)

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