Kühnert tritt nach: Polizei beim Rassismus ist Abbild der Gesellschaft

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Kevin Kühnert will Vizechef bei der SPD-Schmelze werden - Foto: Imago

Berlin – Der stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, Kevin Kühnert, hält die Polizei in Deutschland auch beim Rassismus für ein Abbild der Gesellschaft. „Warum sollte ausgerechnet die Polizei frei von dem Rassismus sein, den es in unserer gesamten Gesellschaft gibt“, sagte Kühnert der „Welt am Sonntag“. Kühnert zitierte die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung: Danach hätten sieben Prozent der Bevölkerung rassistische Weltbilder, etwa 14 Prozent hegten fremdenfeindliche Einstellungen, und bis 25 Prozent verträten einzelne menschenfeindliche Ansichten.

„Die genannten Gruppen gibt es auch in der Polizei. Nur: Es ist etwas anderes, wenn sich jemand in den sozialen Medien rassistisch äußert, als wenn es ein Polizist oder eine Polizistin bei der Arbeit tut“, sagte der SPD-Vize der „Welt am Sonntag“.

Wenn die Polizei tatsächlich ein Abbild der Gesellschaft wäre, dann würden dort also überwiegend Linke ihren Dienst tätigen. Und da die SPD ja angeblich eine Volkspartei ist, dürften dort ebenfalls Rassisten mit dem Parteiausweis winken. (Mit Material von dts)

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