Martin Reichardt (AfD): Befreit Deutschland von Merkels Corona-Mafia

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Foto: Collage

Martin Reichardt, familienpolitscher Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, hielt am Montag auf Einladung des Kreisverbandes Wittenberg eine Rede bei einer Kundgebung auf dem Jessener Marktplatz unter dem Titel „Mut zu Deutschland – Für unser Vaterland“.

Reichardt begann mit der Kritik an den Corona-Maßnahmen der Regierung. Deutschland ist nicht durch Corona gefährdet, sondern durch Angela Merkel und ihre katastrophale Politik. Er betonte, dass es die Aufgabe der Opposition sei, den Bürgern eine Stimme zu geben. In Sachsen-Anhalt sei die AfD als erste Partei in Deutschland auf die Straße gegangen, um für die Beendigung der Lockdown-Maßnahmen und gegen die Einschränkung des Grundgesetzes und die Maulkorbverordnung der Regierung zu demonstrieren.

Er warf der Regierung vor, sie schüre Urängste bei den Menschen, Ängste um das eigene Leben und um das der Familie und Freunde. Die daraus entstandene Panik ließe Merkel und Söder als Retter des Vaterlandes auftreten. Dagegen müsse weiterhin thematisiert werden, dass unter Merkel und Söder die Wirtschaft, das Land und seine Bürger leiden. Reichardt sprach von der Schaffung einer „Pseudo-Realität“ durch Altparteien und Presse. Wer eine eigene Meinung vertritt, werde verleugnet oder gar totgeschwiegen. Er bezeichnete es als unwahr, wer keine Kritik übe, handle dagegen verantwortungsvoll. Seinen Zuhörern rief er zu, dass es Aufgabe der Opposition und der mündigen Bürger sei, Kritik an der Regierung zu äußern und der Kampf für Kinder, Familien und Rentner verantwortungsvoll sei.

Die Prioritäten dieser Regierung zeigen: Auf der einen Seite werden die Grenzen geöffnet und die ungehemmte Einreise kann erfolgen, während Familienfeste weiterhin nur mit Einschränkungen erlaubt sind. An einem Erlebnis im Bundestag zeigte er den Irrsinn der Corona-Maßnahmen auf. Die Abgeordneten der AfD wurden zur Abstandseinhaltung gemaßregelt, während andere sich an diese Regeln nicht hielten.

Reichardt sprach über den Erfolg von Grenzkontrollen und zählte auf, wie viele Fahndungstreffer, vollstreckte Haftbefehle und Verstöße gegen das Waffengesetz erzielt werden konnten. Es konnte auch der Missbrauch des Asylrechtes verhindert werden. Die Ergebnisse zeigten, dass Grenzkontrollen sinnvoll und notwendig seien, schützen sie Menschenleben. So sei es Pflicht und Auftrag der AfD, auf politscher Ebene Grenzkontrollen wieder durchzusetzen.

Die Doppeldeutigkeit bei den getroffenen Maßnahmen wurde aufgezeigt: Wer gegen die Corona-Maßnahmen und für die Grundrechte demonstriere, werde kontrolliert und drangsaliert. Wer jedoch gegen einen herbeigeredeten vermeintlichen Rassismus auf die Straße gehe, bekomme Sondergenehmigungen. Dies sei ein Hohn, wenn Zigtausende demonstrierten und es keinen Virus gebe. Es werde als gewünschte Normalität gesehen, wenn daneben sogar Gewalttaten verübt werden.

Reichardt rief den Zuhörern zu, dass die Antifa eine „Schlägertruppe des Establishments“ sei, die AfD sich nicht von der Straße vertreiben lassen werde. Er schlug einen Bogen zur Familienpolitik und befand, dass besonders Familien unter den Corona-Maßnahmen leiden, Schulen und Kitas bleiben weiterhin von einem normalen Alltag entfernt. Im vergangenen März hatte die AfD die Bundesregierung aufgefordert, Familien eine rechtliche und finanzielle Sicherheit zu geben. Er beschrieb die verheerende Lage der Bürger, die sich in Kurzarbeit befinden und im Niedriglohnsektor arbeiten. Dank dieser Regierung kämpfen sie um ihre nackte Existenz. Reichardt betonte, dass hinter den Fakten Familien stehen und rief den Sympathisanten zu, dass es Aufgabe sei, die Familien und Bürger vor dieser Politik zu bewahren und diese gemeinsam von den Folgen des Lockdowns zu befreien.

Fleißige Menschen mit all ihren Wünschen würden zu Bittstellern gemacht. Den billigen sozialistischen Parolen der politischen Linken müsse eine Absage erteilt werden und der Lockdown müsse weg. Es sei ein Zeichen dafür, wenn mehr und mehr Wohngeldanträge gestellt werden, dass es bei den Menschen nicht ausreichen würde. Das sei eine von Merkel geschaffene Realität. Für die betroffenen Familien wurde daher ein Antrag im Bundestag gestellt, um sie mit Wohngeld bei Mietschulden zu unterstützen, was jedoch auch abgelehnt wurde. Stattdessen, so Reichardt, wurde nun ein Konjunkturpaket verschiedet, das pro Kind einmalig 300 Euro vorsieht. Hingegen wird mehr Geld für die Subvention für Elektroautos und einen „Compact with Africa“ aufgewandt, was die wahren Prioritäten dieser Regierung zeigen. Der Auftrag sei es, in dieser Not einen „Compact“ mit Familien, Kindern und Rentnern zu schließen.

Reichardt beschloss seine Rede mit den Worten, dass die AfD die Partei für die traditionelle Familie und die Zukunft unserer Kinder sei. Als Partei des gesundes Menschenverstandes und des Grundgesetzes stehe sie für Gemeinsinn und Gerechtigkeit. Er zeigte auf die andere Seite des Marktplatzes, auf die Vertreter der Antifa. Sie seien die Verfassungsfeinde. Reichardt forderte die Zuschauer auf, daran mitzuarbeiten, um gemeinsam das Land aus den „Händen der Corona-Mafia“ zu holen.

Dieser Beitrag erschien zuerst hier.

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