Deutsches Coronaregime: Mit diesen Untertanen direkt in den Untergang

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Proteste gegen Bundeswehreinsatz in Somalia, 1996 - Foto: Imago

Rund um Deutschland herum sind die Corona-Maßnahmen aufgehoben worden, die Zahl der bekannt gewordenen Infektionen mit dem Coronavirus geben die Behauptung einer „Pandemie“ längst nicht mehr her. Doch in Deutschland, besonders in Bayern, gelten weiterhin „Schutzmaßnahmen“ wie die Maskenpflicht. Mit welchem Recht?

von Max Erdinger

Ist Deutschland eine mitteleuropäische Insel der Bekloppten? Diese Frage wird sich wohl jeder stellen, der beispielsweise nach Bayern einreist. Dort betreten die Leute ein Geschäft oder eine Tankstelle immer noch nur mit einer Mund-Nasen-Maske, in den Biergärten sitzen sie wie Verfeindete in großen Abständen zueinander, amtliche Stornierungen großer Volksfeste im Herbst bleiben bestehen, und selbst im Wald und auf der Wiese hopsen und strampeln Jogger*Innen und Radler*Innen bisweilen noch mit einem Lappen vor dem Gesicht durch die Landschaft. Der feinsinnigere unter den Erstaunten denkt womöglich darüber nach, ob es einen geistigen oder ungeistigen Zusammenhang gibt zwischen ihrem Erscheinungsbild unter dem frühsommerlichen Himmel und der Tatsache, daß sie sich das Wort „Radler“ in der Schreibweise „Radler*Innen“ andrehen lassen. Und zwar von ihrem öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

Ja, man kann allerweil viel Zeit mit dem Grübeln vertändeln, ohne jemals zu einem anderen Schluß zu kommen, als daß das deutsche ein besonders schräges Volk sein muß. Dabei hätte man sich noch nicht einmal überlegt, ob wohl ein schräges Volk auch eine schräge Regierung hat.

Maskierte Politiker?

Politiker genießen ihre Immunität – Foto: Screenshot

Im Verlauf der nunmehr seit Monaten andauernden „Coronakrise“ hätte es viele Gelegenheiten gegeben, beim Anblick von Politikern argwöhnisch zu werden. Sie scheinen die von ihnen verfügten „Schutzmaßnahmen“ selbst nicht sonderlich ernstzunehmen. Vor allem dann nicht, wenn sie sich „unter sich“ wähnen. Ein AfD-Bundestagsabgeordneter hatte sogar im am Rednerpult des Plenarsaals darauf hingewiesen, daß weder auf den Fluren und in den Foyers des Bundestags jemand eine Maske trägt – was datierte Fotos übrigens einwandfrei beweisen -, sondern auch, daß in der Bundestagskantine trautes Zusammensitzen zu beobachten sei. Entgegen aller fotografischen Evidenz kam daraufhin vom FDP-Bundestagsvizepräsidenten Kubicki die Erwiderung, das stimme nicht, und daß es die AfD-Fraktion selbst sei, die durch ihre große Sorglosigkeit im Umgang mit der immensen Gefahr unangenehm auffalle. Der aufmerksame Beobachter freilich fragt sich, bei welcher Gelegenheit die AfD dem Establishment noch nicht unangenehm aufgefallen sein soll.

Bundespräsident Steinmeier wurde dabei gefilmt, wie er eiligst die Maske abnahm, als er die Kameras abgeschaltet wähnte. Gesundheitsminister Spahn wurde anläßlich eines Besuchs im Klinikum Gießen lächelnd und ohne Maske bei Null Sicherheitsabstand zuerst in der Wäscherei abgelichtet, später dann ebenfalls maskenlos in einem Aufzug mit etwa zehn anderen Personen. Der österreichische Kanzler Kurz war auf Bildern aus dem Kleinwalsertal zu sehen, wie er mit seiner Entourage maskenlos auf der Bildfläche erschien und jovial die brav maskierten Subalternen begrüßte. Das war ein sehr eindrucksvolles Bild, wie er und die Seinen aus dem „Politbüro“ mit dem niederen Volk aus Sanitätern und Feuerwehr zusammenstanden. Besser hätte man die Klassengesellschaft nicht ablichten können. Die Präsidentin des Bayerischen Landtags empfiehlt den Landtagsabgeordneten den Gebrauch einer Schutzmaske. Dem niederen Volk wird er aber nicht empfohlen, sondern befohlen. Zuwiderhandlung wird mit Geldstrafe geahndet. Der Adel trägt keine Masken, die Untertanen hingegen schon.

Temporär: Was soll das?

Man mag sich bei vielem, das die Bundeskanzlerin in ihren gestammelten Reden äußert, mit dem Finger an den Kopf tippen, aber einen Fehler sollte man nicht machen: Nämlich zu unterstellen, daß sie nicht wüßte, was sie will. Wenn sie also am Ende der Pandemie behauptet, „wir“ stünden erst an deren Anfang, dann muß man sich fragen, wie sie das gemeint hat. Bei Frau Merkel muß man sich immer fragen, wie sie etwas gemeint hat, denn sie äußert sich nicht gern unmißverständlich. Daß sie früher mißverstanden worden sei, ist eine ihrer liebsten Erklärungen dafür, daß jemand ihre jeweils aktuelle Rede nicht in Einklang bringt mit der von gestern.

Als um den 20. März herum der Lockdown verfügt wurde, zu einem Zeitpunkt, als die Infektionswelle bereits am Abflauen war, hieß es seitens der Bundesregierung noch, das sei nur temporär und die Verfassungsgerichte würden ständig überprüfen, ob die Gründe für seine Aufrechterhaltung noch gegeben sind. Pustekuchen! Inzwischen leben wir im letzten Drittel des Monats Juni, es gibt kaum noch bekannte Infizierte – und das Regieren mit dem Katastrophenfall geht dennoch unverdrossen weiter. Erst vor wenigen Tagen hat Bayern die Corona-Einschränkungen abermals verlängert. Da fragt man sich doch unwillkürlich, worum es wirklich geht. Die Volksgesundheit scheidet als Begründung wohl aus. Es ist nun einmal äußerst ungesund, als Kassiererin oder als Sprechstundenhilfe stundenlang die eigene Atmung zu behindern und sich dabei noch Bakterien und Keime aus der Maske in die Lunge zu ziehen. Warum werden die Corona-Maßnahmen nicht komplett aufgehoben? Dafür bieten sich mehrere Erklärungen an, die sich durchaus widersprechen können, je nachdem, wovon man als Urgrund für ihre Installierung ausgeht.

Fest steht jedenfalls, daß die „temporäre“ Suspendierung der Grundrechte samt der Schließung zahlreicher Geschäfte bereits zum Zeitpunkt der Verfügung eines Lockdowns in den Auswirkungen von niemandem als „temporär“ zu begreifen gewesen waren. Einen Lockdown kann man exakt ein einziges Mal verfügen und müsste das dann auch deutlich herausstreichen. Begründung: Wer damit rechnen muß, daß die Regierung jedesmal einen „Lockdown“ verfügt, sowie von irgendwoher ein unbekanntes Virus kommt, wird sich hüten, jemals wieder Geld in ein Unternehmen zu investieren, das jederzeit von der amtlichen Schließung bedroht wäre. Niemand wird beispielsweise Millionen in einen Freizeitpark oder in ein sogenanntes Erlebnisbad investieren, wenn er damit rechnen muß, daß es ausgerechnet die Regierung sein wird, die ihm die wirtschaftliche Existenz unter den Füßen wegzieht.

Daß sich das nicht nur die deutsche, sondern auch andere Regierungen nicht überlegt haben könnten, wäre trotz jeden Versagens, das man ihnen zutraut, dann doch der Gipfel der wirtschaftspolitischen Kurzsichtigkeit. Bis zum heutigen Tag steht eine Erklärung der politischen Klasse in der EU aus, die besagt, daß es sich beim „Lockdown“ um eine einmalige Angelegenheit gehandelt habe. Daraus läßt sich schließen, daß die Unsicherheit für Investoren mindestens billigend in Kauf genommen worden ist, möglicherweise aber sogar absichtlich „mitinstalliert“ wurde, etwa weil ein genereller Systemwechsel beabsichtigt ist, bei dem zukünftig mehr unternehmerische Risiken der Privatwirtschaft durch Verstaatlichungen kollektiviert werden sollen. Die Verhandlungen um die „Coronahilfen“ für die Lufthansa liefern für letzteren Verdacht reichlich Indizien. Der Staat hätte sich da gern sehr viel mehr Einfluß auf die unternehmerischen Entscheidungen gesichert.

Verstärkt wird dieser Verdacht durch die Chuzpe, mit der in den Verlautbarungen von Regierung und Hofberichterstattung wenige Tage nach Inkrafttreten der „temporären Maßnahmen“ plötzlich von einer „neuen Normalität“ die Rede gewesen ist. Gipfel der Impertinenz war eine Formulierung im Zusammenhang mit den „Lockerungen“, von denen zum Zeitpunkt des Erlasses ebenfalls keine Rede gewesen war: Lockerungen als „Rückkehr zur neuen Normalität“. Im Lande der untertänigen Helmchenträger mit ihrem sozial konstruierten Geschlecht und den Gendersternchen ist offenbar auch eine Rückkehr zum Neuen denkbar geworden.

Alles das läßt jedenfalls den starken Verdacht zu, daß es sich bei der Aufrechterhaltung von Coronamaßnahmen gar nicht mehr um Schutzmaßnahmen für die Volksgesundheit handelt – woran von allem Anfang an Zweifel erlaubt waren – , sondern daß es dabei um etwas ganz anderes geht. Aber was könnte das sein?

Der Testlauf

Unzweifelhaft ist es so, daß sich der „Lockdown“ auch als groß angelegtes soziologisches Experiment interpretieren läßt. Was während des „Lockdowns“ über die Bereitschaft der Deutschen und anderer europäischer Völker herausgefunden wurde, sich vor lauter Angst und Panik Grundrechte streichen- und wirtschaftliche Existenzen ruinieren zu lassen, ließe sich in Zukunft gar trefflich verwerten, um den Sack gar zuzumachen, in dem Demokratie, Grundrechte und freies Unternehmertum zu entsorgen wären, um auf EU-Ebene ein kommunistisch-kapitalistisches Überwachungssystem wie in China zu installieren – und dieses System bis auf Weltregierungsgröße aufzublasen. Eine ganz reale Gefahr wäre zur Durchführung eines solchen Experiments gar nicht nötig gewesen. Der kollektive Glauben an die Existenz einer solchen hätte in der Versuchsanordnung völlig ausgereicht.

Wie würde die These vom soziologischen Experiment zusammenpassen mit Äußerungen von Politikern und Medienleuten aus der Zeit vor der Krise? – Gar trefflich würden These und Äußerungen zusammenpassen. Von der Bundeskanzlerin ist bekannt, daß sie gern in der Maßeinheit „Welt“ denkt. Jedenfalls wird oft behauptet, daß sie denkt. Vom Grünen-Chef Habeck ist ein Gespräch bekannt, daß er mit Richard David Precht im Jahr 2018 geführt hatte. Damals beschäftigte sich Habeck mit der Frage nach der demokratischen Effizienz, respektive mit der Langwierigkeit demokratischer Entscheidungsfindungen und räumte ein, daß er die spontane Handlungsfreiheit der chinesischen KP wegen der Schnelligkeit, mit der sich Beschlüsse durchsetzen lassen, für das effizientere Modell halte. Das sind zwar nur zwei Politiker, die ich hier nenne, aber die beiden haben mit einer Unzahl weiterer Politiker und Medienschaffender die Überzeugung gemeinsam, daß alle Menschen gleich seien.

Individualität, Eigenverantwortung und individuelle Freiheit genossen zu keiner Zeit so wenig Wertschätzung wie allerweil. Und so viel steht ebenfalls fest: Das letzte, das sich mit einer Weltregierung verträgt, ist jene Freiheitlich-Demokratische Grundordnung (FDGO), die in den Verfassungen europäischer Nationen garantiert wird. Wenn also jemand tatsächlich auf die Erreichung des von den Vereinten Nationen selbst, lediglich etwas verklausuliert formulierten Ziels hinarbeitet, bis zum Jahr 2030 eine Weltregierung zu stellen, dann wäre derjenige natürlich schwer an den Erkenntnissen aus einem so groß angelegten soziologischen Experiment interessiert.

Die weltpolitische „Daumenschraube“

Interessant ist auch folgende Beobachtung: Nachdem mit dem Ozonloch, dem Waldsterben und dem lieben Weltklima alle Versuche gescheitert sind, ein globales Narrativ zu installieren, an dem alle Völker ein gemeinsames Interesse hätten entwickeln sollen, kommt das Virus als Verschärfung des Allgemeinen ins persönliche. Wenn eine behauptete, allgemeinere, also eher abstrakte Gefahr nicht zu einem globalkonformen Verhalten des Einzelnen führt, dann muß er eben an seinem persönlchen Leib & Leben gepackt werden. Auf eine Kurzformel gebracht sieht das dann so aus: „Wir haben Virus. Alles ganz gräßlich. Wenn du nicht tust, was wir dir sagen, dann wirst du sterben. Du ganz persönlich.“ Schon ein alte fränkische Volksweisheit lautet: „A jeder will erm, obber kanner will sterm“ (Ein jeder will erben, aber keiner will sterben).

Diese Botschaft war zu keiner Zeit besser geeignet als heute, um größte Folgsamkeit hervorzurufen. Der heutige Fitness- und Helmchenmensch hält jeden denkbaren Todeszeitpunkt für einen Anschlag auf seine Lebensplanung. Sein Leben endet schließlich mit dem Tod – und an ein ewiges Leben glaubt er nicht mehr. Das ist ein großer Einschnitt in die Lebensqualität des Untertanen. Alles, alles, alles darf passieren, nur sterben darf er nicht. Weil dann alles aus ist. Genau an dem Punkt ist er deshalb besser zu manipulieren, als je zuvor. Als Realist muß man da auch jegliche Hoffnung fahren lassen. Das wird sich nicht mehr ändern, schon deswegen nicht, weil sich die zivilreligiösen, kreatürlichen Angsthasen selbst für intellektuelle Überflieger halten, die jedem Religiösen haushoch überlegen sind. Heute herrscht keine Gottgläubigkeit mehr, sondern die Wissenschaftsgläubigkeit. Wer einem heutigen Durchschnittseuropäer mit der Phrase „die Wissenschaft hat herausgefunden, daß …“ kommt, erntet die gleiche Reaktion wie vor fünfhundert Jahren jemand, der behauptet hätte: „Gott sagt, daß …“. Und was haben die Leute früher nicht alles gemacht und mit sich machen lassen, weil sie glaubten, was Gott angeblich gesagt haben soll. Es gab keinen Fortschritt, sondern nur eine Verschiebung – und zwar eine ungünstige.

Der einstmals aus guten Gründen, wegen der Einsicht in die grundsätzliche Beschränktheit des menschlichen Verstandes aus der Welt entfernte, externalisierte „Grundgesetz“-Geber mit dem Dekalog (10 Gebote: „Du sollst nicht“) wurde in Form des Ideologen in die Welt zurückgeholt. Seither heißt es nicht mehr „Du sollst nicht“, sondern „Du darfst nicht“. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied unter freiheitlichen Gesichtspunkten. Diesen Unterschied begreifen die Corona-Hosenvolls allerdings bereitwilligst als einen Fortschritt. Und wenn etwas ohne jeden Zweifel absolut knorke ist, dann ist es der Fortschritt als solcher.

So kommt es, daß der zeitgeistige Mensch mit seiner je persönlichen Unfähigkeit, sich seiner einsamen Sterblichkeit zu stellen, froh ist über jeden, der ihm sagt, was er tun muß, um das Zeitliche nicht zu segnen. Jeder Zeitpunkt wäre zu früh. Was er essen soll, was er trinken soll und was nicht, warum er nicht rauchen soll, warum er sich bewegen soll – usw.usf. – die entsprechenden Ratgeber gibt es täglich hundertfach in Zeitungen, Sendungen und Magazinen. „Health“ (Gesundheit) ist die neue Religion. Nicht mehr der Geist, sondern der Körper ist göttlich. Die bezeichnendste Schlagzeile, die ich zu dieser (Un)geisteshaltung je gelesen habe, war eine, die den Tod von Denis Thatcher zum Inhalt hatte, dem Ehemann der ehemaligen britischen Premierministerin. Das war 2003. „Denis Thatcher (88) tot – er war Kettenraucher“. Da kann man mal sehen. Hätte Denis Thatcher nie geraucht, würde er dieses Jahr quicklebendig seinen 105ten Geburtstag feiern und der ganzen Welt gutgelaunt von einem Laufband im Fitness-Studio zuwinken. Vorausgesetzt, er wäre nicht vorher vom Fahrrad gefallen und an einer tödlichen Kopfverletzung gestorben, weil er kein Helmchen aufhatte. Mögen auch die Wege des Herrn früher unergründlich gewesen sein, – die Wege des zeitgeistigen Menschen sind sehr ergründlich.

Und weil er nun einmal bei aller Fortschrittlichkeit der ist, der er im Jahre des Herrn 2020 eben ist, muß er sich auch von seiner Regierung auf der Nase herumtanzen lassen, vor allem dann, wenn sie behauptet, ihre größte Sorge sei sein körperliches Wohlbefinden. Das glaubt er doch gern, so, wie ihm das entgegenkommt. Und wer gern etwas glaubt, der verdrängt gern auch alles, was geeignet wäre, seinen Glauben zu erschüttern.

Von Martin Luther kann man halten, was man will, aber mit dem folgenden Satz hatte er wohl recht, auch wenn er von den heutigen Zivilreligiösen verdrängt worden ist: „Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemand untertan.“

Die Unfreiheit der Regierungen

Was sich kaum jemand überlegt, weil es ein so unangenehmer Gedanke ist, das wäre, daß es ausgerechnet Regierungen sind – also diejenigen, die weitreichende Entscheidungen mit gigantischen Konsequenzen treffen -, die es sich am wenigsten erlauben können, einen Fehler einzugestehen. Das ginge selbst dann nicht, wenn einer solchen Regierung selbst absolut klar wäre, daß sie einen begangen hat. Von eigenen Fehlern hat noch kein politisches Personal profitiert. Deswegen haben auch keine gemacht worden zu sein. Was die Realität in der Sache betrifft, um die es dabei geht, darf sie gar keine Rolle mehr spielen.

Ungeachtet dessen aber steht die Vermutung im Raum, daß es sich bei dem gräßlichen Schmierenstück, das Regierung und Untertan derzeit – wichtig angesichts der Zustimmungswerte für Merkel und Söder: gemeinsam – zum Vortrage bringen, nicht um einen Fehler im eigentlichen Sinne handelt, sondern um ein penibel geplantes, soziologisches Experiment, das lediglich kaum jemand auf dem Schirm hat. Ich bin mir sicher, daß die in der „Coronakrise“ gewonnenen Erkenntnisse zum weitestgehend fehlenden Selbstbehauptungswillen des theoretischen Souveräns sehr ermutigend sind für diejenigen Kreise, die eine Weltregierung für die brillanteste Idee jemals halten – und deshalb viel Geld ausgeben, um sie auch zu verwirklichen. Der deutsche Untertan ist tatsächlich der letzte, der ihnen noch etwas entgegenzusetzen hätte. Wollte man „Lockdown“ und „Corona-Maßnahmen“ als Markierungen auf einem politischen Drehzahlmesser begreifen, dann hätte sich der Zeiger bereits jenseits des roten Bereichs bei der Meldung festgefressen, die aufblinkt, nachdem es den Motor zerrissen hat: „Das war´s!“

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