Schon wieder: Islamist in Bundeswehr-Eliteeinheit KSK entlarvt

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KSK (Bild: Bundeswehr/Maximilian Schulz)

Während die SPD-Funktionärin und frischgebackene Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl, sowie Bundesverteidigungsministerin AKK die Truppe nach Rassisten und Rechtsextremen durchforscht, wurde im Kommando Spezialkräfte (KSK) des kaputt gesparten Vereins wieder einmal ein sogenannter „Islamist“ enttarnt. Die Berichterstattung des linkspolitisch aktiven Senders n-tv zu der „Enttarnung des Allah-Soldaten“ muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Im Antexter des Nachrichtenmagazins n-tv scheint es Vorgabe gewesen zu sein, unbedingt das Wort „rechtsextrem“ unterzubringen, auch wenn es diese Mal eigentlich um „Islamisten“ gehen soll. Dort heißt es: „Die Spezialeinheit KSK der Bundeswehr steht immer wieder wegen rechtsextremen Umtrieben in der Kritik. Nun wird ein weiterer Elitesoldat entlassen – der ist allerdings Islamist. Berichte des Militärischen Abschirmdienstes zeigen: Auch diese Art des Extremismus ist in der Truppe kein Einzelfall.“

Im Verlauf des Textes wird der geneigte Leser darüber „informiert“, dass ein Elitesoldat des rund 1000-Mann starken „Kommandos Spezialkräfte“ – kurz KSK-  als „Islamist“ eingestuft und aus der Bundeswehr entlassen worden war. Der Muslim sei bereits im vergangenen Jahr aufgefallen, wurde dann vom Militärischen Abschirmdienst (MAD) in die Kategorie „Rot“ als Extremist eingeordnet und Anfang 2020 nach einem gerichtlichen Disziplinarverfahren entlassen.

Eine Stellungnahme des von AKK geführten Verteidigungsministeriums oder des MAD zu dem Fall gab es zunächst nicht. Die unglaubliche Begründung: Es handele sich um eine einzelne Personalangelegenheit.

Der MAD hat in den vergangenen Jahren jedoch immer wieder besonders korantreue „Kameraden“- diese werden durchgängig als „Islamisten“ bezeichnet –  in ihren Reihen ausfindig gemacht. So tauchen im Jahresbericht 2019 vier enttarnte „Islamisten“ auf. Ein Jahr zuvor waren es drei straffe Allah-Anhänger, so wie drei weitere Personen aus dem Bereich des politischen Ausländerextremismus.

n-tv verpasst es jedoch auf keinen Fall, explizit nochmals drauf hinzuweisen, dass das größere, das dringendere Problem der „Rechtsextremismus“ sei, weshalb Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer im Mai eine Arbeitsgruppe eingesetzt hat. Auslöser hierfür war ein zwölfseitigen Brief eines KSK-Offiziers, der einem „dramatischen Hilferuf“ gleich rechtsextreme Tendenzen in den Reihen des KSK bei AKK beklagte. Der Offizier, der erst seit 2018 der Truppe angehört, führte auf, dass ein Ausbilder als Identifizierungscode „Y-88“ benutze – aufgemerkt! – 88 gilt als Chiffre für den Hitlergruß! 2019 sei zudem ein Ausbilder wegen seiner Nähe zur  Identitären Bewegung aus dem KSK entlassen worden. (SB)

 

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